<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Allgemeines Syndikat &#8211; FAU Freiburg</title>
	<atom:link href="https://freiburg.fau.org/category/fau-freiburg/allgemeines-syndikat/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://freiburg.fau.org</link>
	<description>Die antikapitalistische Basisgewerkschaft</description>
	<lastBuildDate>Sat, 25 Apr 2026 15:44:37 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2021/09/cropped-FAU-Logo-Berliner-Website-32x32.png</url>
	<title>Allgemeines Syndikat &#8211; FAU Freiburg</title>
	<link>https://freiburg.fau.org</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Heraus zum 1. Mai!</title>
		<link>https://freiburg.fau.org/2026/04/20/heraus-zum-1-mai-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[faufree]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 17:37:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines Syndikat]]></category>
		<category><![CDATA[FAU Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Termin]]></category>
		<category><![CDATA[1.Mai]]></category>
		<category><![CDATA[Antikapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Demo]]></category>
		<category><![CDATA[DGB]]></category>
		<category><![CDATA[FAU]]></category>
		<category><![CDATA[Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Gewerkschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenfest]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://freiburg.fau.org/?p=4181</guid>

					<description><![CDATA[Heraus zum 1. Mai! Gewerkschaftsdemonstration &#38; Straßenfest in Freiburg!  Die FAU Freiburg lädt alle unabhängigen, basisorientierten &#38; libertären Gruppen und Initiativen dazu ein, auf der traditionellen Gewerkschaftsdemonstration einen eigenen Abschnitt zu bilden. Bringt eure eigenen Schilder, Transparente und Fahnen mit. Wir wollen uns dazu auf dem Stühlinger Kirchplatz um 10.45... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2026/04/20/heraus-zum-1-mai-2/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/04/1_Mai2026.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-4187" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/04/1_Mai2026-211x300.jpg" alt="" width="211" height="300" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/04/1_Mai2026-211x300.jpg 211w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/04/1_Mai2026-721x1024.jpg 721w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/04/1_Mai2026-768x1091.jpg 768w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/04/1_Mai2026-1081x1536.jpg 1081w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/04/1_Mai2026-246x350.jpg 246w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/04/1_Mai2026-106x150.jpg 106w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/04/1_Mai2026.jpg 1126w" sizes="(max-width: 211px) 100vw, 211px" /></a><strong>Heraus zum 1. Mai! </strong></p>
<p><strong>Gewerkschaftsdemonstration &amp; Straßenfest in Freiburg! </strong></p>
<p>Die FAU Freiburg lädt alle unabhängigen, basisorientierten &amp; libertären Gruppen und Initiativen dazu ein, auf der traditionellen Gewerkschaftsdemonstration einen eigenen Abschnitt zu bilden.</p>
<p>Bringt eure eigenen Schilder, Transparente und Fahnen mit. Wir wollen uns dazu auf dem Stühlinger Kirchplatz um 10.45 Uhr bei den FAU-Fahnen treffen.</p>
<p>Wer sich für unsere Arbeit interessiert und/oder Gewerkschaftsmitglied werden will findet uns an den FAU Ständen auf dem Stühlinger Kirchplatz und auf dem <a href="https://tacker.fr/node/17761">selbstorganisierten Straßenfest im Grün</a>.</p>
<ul>
<li><strong>FAU Infostand | ab 10:00 Uhr | Stühlinger Kirchplatz</strong></li>
<li><strong>Abschnitt basisdemokratischer Gruppen auf der Gewerkschaftsdemonstration | Motto: &#8222;Eure Aufrüstung ist unser Sozialabbau&#8220; | 10.45 Uhr | Stühlinger Kirchplatz (bei den FAU-Fahnen)</strong></li>
<li><strong>Selbstorganisiertes Straßenfest | 14:00 – 22:00 | Viertel „Im Grün“ (Adlerstraße)</strong><span id="more-2781"></span></li>
</ul>
<p>Als FAU Freiburg unterstützen wir zudem den Aufruf zum <a href="https://globalmayday.net/gmd2026/">„Global May Day 2026“</a> und sammeln am 1. Mai Spenden zur Unterstützung des <a href="https://www.labournet.tv/de/videos/GFF_spenden">Fabrikkollektivs exGKN in Italien</a>.</p>
<p>Mehr <a href="https://www.labournet.tv/de/videos/GFF_spenden">Informationen zur Spendenkampagne</a> gibt es auf labournet.tv. <a href="https://www.produzionidalbasso.com/project/unazione-per-salvare-gff-dare-uno-schiaffo-in-faccia-al-sistema-non-ha-prezzo/">Hier</a> kann man auch direkt spenden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fristlose Kündigung und kein Gehalt wegen Krankheit? Geht gar nicht!</title>
		<link>https://freiburg.fau.org/2026/04/05/fristlose-kuendigung-und-kein-gehalt-wegen-krankheit-geht-gar-nicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[faufreiburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Apr 2026 08:30:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines Syndikat]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[FAU Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Asylbewerberleistungsgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Aufenthaltsstatus]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail]]></category>
		<category><![CDATA[Entgeldfortzahlung]]></category>
		<category><![CDATA[FAU]]></category>
		<category><![CDATA[Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[fristlose Kündigung]]></category>
		<category><![CDATA[gegenseitige Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[kein Gehalt]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kündigung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://freiburg.fau.org/?p=4140</guid>

					<description><![CDATA[Einer medizinischen Fachangestellten wurde nach schwerer Krankheit überraschend fristlos gekündigt und ihr wurde der Großteil ihres letzten Monatslohnes nicht ausgezahlt. Der Arbeitgeber unterließ es zudem, sie auf die Pflicht zur Meldung bei der Agentur für Arbeit hinzuweisen. Da sie über ihre Ansprüche auf Arbeitslosengeld nicht Bescheid wusste geriet sie in... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2026/04/05/fristlose-kuendigung-und-kein-gehalt-wegen-krankheit-geht-gar-nicht/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><i><a href="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/03/Sharepic_FAU_79_Fall_Arztpraxis-scaled.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-4141 alignleft" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/03/Sharepic_FAU_79_Fall_Arztpraxis-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/03/Sharepic_FAU_79_Fall_Arztpraxis-225x300.jpg 225w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/03/Sharepic_FAU_79_Fall_Arztpraxis-768x1024.jpg 768w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/03/Sharepic_FAU_79_Fall_Arztpraxis-1152x1536.jpg 1152w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/03/Sharepic_FAU_79_Fall_Arztpraxis-1536x2048.jpg 1536w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/03/Sharepic_FAU_79_Fall_Arztpraxis-263x350.jpg 263w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/03/Sharepic_FAU_79_Fall_Arztpraxis-113x150.jpg 113w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/03/Sharepic_FAU_79_Fall_Arztpraxis-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a>Einer medizinischen Fachangestellten wurde nach schwerer Krankheit überraschend fristlos gekündigt und ihr wurde der Großteil ihres letzten Monatslohnes nicht ausgezahlt. Der Arbeitgeber unterließ es zudem, sie auf die Pflicht zur Meldung bei der Agentur für Arbeit hinzuweisen. Da sie über ihre Ansprüche auf Arbeitslosengeld nicht Bescheid wusste geriet sie in finanzielle Schwierigkeiten. Nach einer Beratung und entsprechenden Geltendmachung konnte eine für die betroffene zufriedenstellende außergerichtliche Einigung erzielt werden. Eine Spendensammlung innerhalb unserer Basisgewerkschaft konnte zudem die konkrete Notlage abwenden.</i></p>
<p>Aufgrund einer schweren Erkrankung fiel die medizinische Fachangestellte für mehrere Wochen aus. Ihr Arbeitgeber versuchte sie daraufhin zur Unterzeichnung eines Aufhebungsvertrages zu überreden. Da sie darauf nicht einging, erfolgte eine de facto fristlose Kündigung via Mail. Die Zahlung ihres letzten Monatsgehaltes wurde von der Rückgabe einer Zugangskarte abhängig gemacht. Weiterhin sollte sie ihr restliches Gehalt selbst errechnen. Richtigerweise wurde letzteres von ihr abgelehnt. Nach Rückgabe der Zugangskarte wurde ihr dann nach rund einem Monat nur ein Bruchteil des fehlenden Gehaltes ausgezahlt. Begründet wurde dies mit angeblichen Minusstunden aufgrund fehlender Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen. Der Arbeitgeber kam zudem seiner Hinweispflicht (nach § 2 Abs. 2 Satz 2 Ziff. 3 SGB III) nicht nach. Da die junge Kollegin mit dem deutschen Sozialsystem nicht vertraut war, machte Sie in Folge ihren Anspruch auf Arbeitslosengeld nicht geltend und geriet in große finanzielle Schwierigkeiten. Die Kollegin wandet sich nach Ratschlag eines Bekannten an die gewerkschaftliche Beratung der FAU Freiburg.</p>
<p>Schnell wurde klar: Die fristlose Kündigung war ungültig, da sie nicht – wie gesetzlich vorgeschrieben – in Schriftform, sondern via E-Mail erfolgte. Auch der Lohnabzug war widerrechtlich, da die Kollegin durch ein Schreiben ihres behandelnden Hausarztes zweifelsfrei ihre Arbeitsunfähigkeit beweisen konnte.</p>
<p>Gemeinsam wurde ein entsprechendes Forderungsschreiben erarbeitet und dem Arbeitgeber zugesendet. Der Brief zeigte Wirkung: Die Kollegin konnte – ohne aufwändigen Gerichtsprozess – eine für sie zufriedenstellende außergerichtliche Einigung erzielen. Der Chef zahlte ihr den fehlenden Betrag umgehend aus.<span id="more-4140"></span></p>
<p>Da die Kollegin leider erst durch die gewerkschaftliche Beratung von ihrem sozialrechtlichen Ansprüchen auf Arbeitslosengeld erfuhr und dieses nicht rückwirkend gezahlt wird, geriet sie in größere finanzielle Schwierigkeiten. Um sie in in ihrer unmittelbaren Notlage zu unterstützen wurde innerhalb unserer Basisgewerkschaft eine Spendensammlung initiiert. Durch viele kleine Spenden konnte so schnell und unkompliziert geholfen werden!</p>
<p>Folgend wichtige Punkte sind für alle Arbeiter/innen relevant und immer wieder Thema in unserer gewerkschaftlichen Sprechstunde:</p>
<p>Kündigungen müssen schriftlich (Papierform mit Unterschrift des Chefs) erfolgen! Mündliche Kündigungen oder Kündigungen via E-Mail und Whatsapp kommen in der Praxis immer wieder vor, sind aber nicht gültig, da sie die vorgeschriebene Schriftform nicht erfüllen. Solltet ihr eine Kündigung (egal in welcher Form) erhalten sucht euch umgehend Unterstützung bei einer Gewerkschaft oder einer entsprechenden Beratungsstelle. Unter Umständen habt ihr maximal 3 Wochen Zeit gegen die Kündigung vorzugehen! Mehr Infos zum Thema Kündigung findet ihr u.a. <a href="https://www.hensche.de/Rechtsanwalt_Arbeitsrecht_Handbuch_Kuendigung.htm">auf dieser Webseite</a>.</p>
<p>Arbeitstage an denen ihr Krank seid und dies durch eine sogenannte Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (im Alltag oft auch „Krankschreibung“ genannt) von einem Arzt bestätigt wird müssen (in den meisten Fällen) durch euren Chef bezahlt werden. Mehr Infos findet ihr z.B. <a href="https://www.betanet.de/entgeltfortzahlung.html">auf der Webseite „betanet“</a>. Falls dies nicht passiert, wendet euch an eine Gewerkschaft oder eine Beratungsstelle.</p>
<p>Solltet ihr vor der Arbeitslosigkeit innerhalb der letzten 30 Monate mindestens 12 Monate gearbeitet haben, so habt ihr Anspruch auf Arbeitslosengeld. Dies gilt auch für Personen die z.B. keinen Anspruch auf Bürgergeld-Leistungen haben (da sie z.B. aufgrund ihres Aufenthaltsstatus nur Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beziehen können). Wichtig: Sobald ihr von eurer (auch nur drohenden) Arbeitslosigkeit erfahrt, solltet ihr euch bei der Agentur für Arbeit möglichst umgehend als „Arbeitssuchend“ melden. Tritt dann eure reale Arbeitslosigkeit ein, solltet ihr euch spätestens am ersten Tag der Arbeitslosigkeit bei der Agentur für Arbeit als „Arbeitslos“ melden. Mehr Infos gibt es <a href="https://www.betanet.de/arbeitslosengeld.html">auf „betanet“</a> und der <a href="https://www.arbeitsagentur.de/arbeitslos-arbeit-finden/arbeitslosengeld/finanzielle-hilfen/arbeitslosengeld-anspruch-hoehe-dauer">Webseite der Agentur für Arbeit</a>.</p>
<hr />
<p><strong>Materialien</strong></p>
<p><a href="https://www.fau.org/materialien/uploads/rechte_im_job_oktober_2025.pdf">Broschüre „Deine Rechte im Job – Eine Einführung ins Arbeitsrecht und erste Schritte des Organizing“</a></p>
<hr />
<blockquote><p><strong>Gewerkschaftliche Erstberatung der FAU Freiburg</strong></p>
<p>jeden 1. Montag im Monat, ab 20:00 im Rasthaus (Grether Gelände, Adlerstraße 12)</p>
<p><em>Unter +49 1575 1081877 über WhatsApp oder Signal (bitte keine Anrufe) oder per Mail (faufr-beratung@fau.org) kannst du einen Termin vereinbaren und kurz dein Anliegen schildern. Wenn du uns eine Telefonnummer hinterlässt, rufen wir dich auch gerne zurück.</em></p></blockquote>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gewerkschaftliche Aktionen gegen Rechts</title>
		<link>https://freiburg.fau.org/2026/03/17/gewerkschaftliche-aktionen-gegen-rechts/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[faufr3]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2026 18:44:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AG Soziokultur]]></category>
		<category><![CDATA[Antifaschismus]]></category>
		<category><![CDATA[FAU Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Termin]]></category>
		<category><![CDATA[Antifa]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsarbeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://freiburg.fau.org/?p=4165</guid>

					<description><![CDATA[Do 26.03. 19:00 &#8211; 21:00 &#124; Luftschloss (Arne-Torgersen-Straße 24) In einem kurzem Film berichten fünf Kolleg*innen davon, welches Ausmaße das Problem &#8222;Rechte im Betrieb&#8220; bei ihnen hat. Sie sprechen darüber, wie sie sich im Betrieb gegen die Rechten organisieren, wie der Zulauf für die Rechten zu erklären ist und wie... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2026/03/17/gewerkschaftliche-aktionen-gegen-rechts/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Do 26.03. 19:00 &#8211; 21:00 | Luftschloss (Arne-Torgersen-Straße 24)</em></p>
<p><a href="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/01/OIP-3965215061.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-4163" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/01/OIP-3965215061-300x200.jpg" alt="Gewerkschaft in Aktion" width="300" height="200" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/01/OIP-3965215061-300x200.jpg 300w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/01/OIP-3965215061-150x100.jpg 150w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/01/OIP-3965215061.jpg 474w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>In einem kurzem Film berichten fünf Kolleg*innen davon, welches Ausmaße das Problem &#8222;<strong>Rechte im Betrieb</strong>&#8220; bei ihnen hat. Sie sprechen darüber, wie sie sich im Betrieb gegen die Rechten organisieren, wie der Zulauf für die Rechten zu erklären ist und wie er aufgehalten werden kann.</p>
<p>Anschließend wollen wir unsere eigene Situation diskutieren und Ideen für „<strong>Gewerkschaftliche Aktionen gegen Rechts</strong>“ suchen und in Angriff nehmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Was braucht es, dass die Losung „<strong>gewerkschaftliche Arbeit ist Antifa!</strong>“ mit Leben gefüllt ist und Revolution wirklich Alltagssache (Èmile Pouget) wird?</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Raus auf die Straße zum internationalen feministischen Kampftag am 8. März!</title>
		<link>https://freiburg.fau.org/2026/03/08/raus-auf-die-strasse-zum-internationalen-feministischen-kampftag-am-8-maerz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[faufree]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Mar 2026 09:27:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines Syndikat]]></category>
		<category><![CDATA[FAU Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Kämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen*kampftag]]></category>
		<category><![CDATA[internationaler feministischer Kampftag]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://freiburg.fau.org/?p=4083</guid>

					<description><![CDATA[&#160; Der 8. März ist der internationale feministische Kampftag. Auf der ganzen Welt gehen feministische und queere Gruppen auf die Straße, um für ihre Rechte einzustehen und gegen patriarchale Herrschaft zu demonstrieren. Der diesjährige 8. März steht unter dem Motto &#8222;Jin Jiyan azadi &#8211; Internationale feministische Kämpfe verteidigen&#8220; und legt... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2026/03/08/raus-auf-die-strasse-zum-internationalen-feministischen-kampftag-am-8-maerz/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2024/02/240308-8er-maerz_sharepic_2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-3185 size-medium" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2024/02/240308-8er-maerz_sharepic_2-300x300.jpg" alt="Sexismus am Arbeitsplatz… ist niemals OK! 8. März. Streik und Protest mit eurer feministischen Gewerkschaft!" width="300" height="300" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2024/02/240308-8er-maerz_sharepic_2-300x300.jpg 300w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2024/02/240308-8er-maerz_sharepic_2-1024x1024.jpg 1024w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2024/02/240308-8er-maerz_sharepic_2-150x150.jpg 150w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2024/02/240308-8er-maerz_sharepic_2-768x768.jpg 768w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2024/02/240308-8er-maerz_sharepic_2-350x350.jpg 350w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2024/02/240308-8er-maerz_sharepic_2.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der 8. März ist der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Frauentag">internationale feministische Kampftag</a>. Auf der ganzen Welt gehen feministische und queere Gruppen auf die Straße, um für ihre Rechte einzustehen und gegen patriarchale Herrschaft zu demonstrieren.</p>
<p>Der diesjährige 8. März steht unter dem Motto &#8222;<strong>Jin Jiyan azadi &#8211; Internationale feministische Kämpfe verteidigen&#8220;</strong> und legt einen Schwerpunkt auf Kurdistan, auf Rojava (Nordsyrien) und Rojhilat (Westiran).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>8. März</strong> um 16.30 Uhr: <a href="https://tacker.fr/node/17444">Kundgebung mit anschließender Demonstration</a>.</p>
<p><strong>9. März</strong>: Am 9. März findet der <a href="https://tacker.fr/index.php/node/17446">Frauen*streik</a>, ein politischer Aktionstag gegen Ungleichheit, Gewalt und die systematische Abwertung von Sorge- und Care-Arbeit statt. Während antifeministische und rechte Kräfte versuchen, Gleichberechtigung zurückzudrehen, geschlechtliche Vielfalt anzugreifen und demokratische Errungenschaften auszuhöhlen, wird an diesem Tag ein sichtbares Zeichen gesetzt.</p>
<p><strong>Die FAU Freiburg ruft ihre Mitglieder zur Beteiligung auf.<a href="https://share.joinmastodon.org/#text=https%3A%2F%2Ffreiburg.fau.org%2F2026%2F02%2F21%2Fraus-auf-die-strasse-zum-internationalen-feministischen-kampftag-am-8-maerz%2F" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" id="mastoshare" class="wp-image-4128 alignright" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/03/mastoshare_v1.png" alt="" width="136" height="30" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/03/mastoshare_v1.png 300w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/03/mastoshare_v1-150x33.png 150w" sizes="auto, (max-width: 136px) 100vw, 136px" /></a></strong></p>
<hr />
<p><strong>Materialien</strong></p>
<p>Flyer <a href="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/03/FAU_Sexismus-am-Arbeitsplatz_Faltblatt_DINA6-Wickelfalz-DRUCKDATEI_260304.pdf" target="_blank" rel="noopener">„Sexismus am Arbeitsplatz ist niemals ok!“</a></p>
<p>Broschüre <a href="https://www.fau.org/materialien/streiken-ist-unser-gutes-recht">&#8222;Streiken ist unser gutes Recht!&#8220;</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gewerkschaft lohnt sich – niedrigen vierstelligen Betrag in Arbeitskonflikt in Gastronomiebetrieb erstritten</title>
		<link>https://freiburg.fau.org/2026/02/09/gewerkschaft-lohnt-sich-niedrigen-vierstelligen-betrag-in-arbeitskonflikt-in-gastronomiebetrieb-erstritten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[faufreiburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Feb 2026 16:10:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines Syndikat]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[FAU Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[FAU]]></category>
		<category><![CDATA[Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Gastronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Gewerkschaft]]></category>
		<category><![CDATA[kein bezahlter Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Kündigung]]></category>
		<category><![CDATA[unbezahlter Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[urlaub]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://freiburg.fau.org/?p=4035</guid>

					<description><![CDATA[Ein FAU-Mitglied wandte sich an unsere gewerkschaftliche Beratung, da es in den vergangenen 2,5 Jahren Beschäftigung in einem Gastronomiebetrieb keinen bezahlten Urlaub nehmen konnte und die Zahlung weiterer Ansprüche ausstand. Weil die Kollegin auf ihr Recht beharrte, wurde sie in der weiteren Auseinandersetzung von ihrem Chef gekündigt – eine verbotene... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2026/02/09/gewerkschaft-lohnt-sich-niedrigen-vierstelligen-betrag-in-arbeitskonflikt-in-gastronomiebetrieb-erstritten/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p dir="ltr" data-pm-slice="1 1 []"><em><a href="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/02/Sharepic_FAU_79_08022026-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-4036" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/02/Sharepic_FAU_79_08022026-225x300.jpeg" alt="" width="222" height="296" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/02/Sharepic_FAU_79_08022026-225x300.jpeg 225w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/02/Sharepic_FAU_79_08022026-768x1024.jpeg 768w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/02/Sharepic_FAU_79_08022026-1152x1536.jpeg 1152w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/02/Sharepic_FAU_79_08022026-1536x2048.jpeg 1536w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/02/Sharepic_FAU_79_08022026-263x350.jpeg 263w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/02/Sharepic_FAU_79_08022026-113x150.jpeg 113w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/02/Sharepic_FAU_79_08022026-scaled.jpeg 1920w" sizes="auto, (max-width: 222px) 100vw, 222px" /></a>Ein FAU-Mitglied wandte sich an unsere gewerkschaftliche Beratung, da es in den vergangenen 2,5 Jahren Beschäftigung in einem Gastronomiebetrieb keinen bezahlten Urlaub nehmen konnte und die Zahlung weiterer Ansprüche ausstand. Weil die Kollegin auf ihr Recht beharrte, wurde sie in der weiteren Auseinandersetzung von ihrem Chef gekündigt – eine verbotene Maßregelung. Nun konnte eine für die Kollegin zufriedenstellende außergerichtliche Einigung erzielt werden.</em></p>
<p dir="ltr">Dezember letzten Jahres kam ein FAU-Mitglied auf die gewerkschaftliche Beratung der FAU Freiburg zu. Die Kollegin wandte sich zunächst mit dem Ziel an uns, sich auf ein Gespräch mit ihrem Chef, in dem es um das Thema des Urlaubs gehen sollte, optimal vorzubereiten und sich hinsichtlich ihrer Rechte und einer weiteren Vorgehensweise beraten zu lassen. Dies stellte sich als kluge Entscheidung heraus, denn als der Chef ihr in besagtem Gespräch die Kündigung aussprach, konnten wir direkt unterstützen. Da selbst rechtswidrige Kündigungen (solange sie schriftlich ergingen) unheilbar wirksam werden, wenn nicht innerhalb von drei Wochen Kündigungsschutzklage gegen sie erhoben wird, war eine schnelle Reaktion essenziell.</p>
<p dir="ltr">In der Kündigungsschutzklage argumentierten wir, dass die Kündigung wegen eines Verstoßes gegen das Maßregelungsverbot (§ 613a BGB) unwirksam war. Dieses verbietet Arbeitgeber:innen, Arbeitnehmer:innen zu benachteiligen, wenn diese in zulässiger Weise ihre Rechte ausüben. Im weiteren Verlauf erarbeiteten wir eine Aufstellung mit der Berechnung des Anspruchs auf Urlaubsabgeltung sowie aller weiteren Ansprüche, die der Kollegin zustanden. Diese Aufstellung überreichten wir gemeinsam dem Chef, verbunden mit der Drohung, die Kündigungsschutzklage um den Klageantrag der anderen ausstehenden Ansprüche zu erweitern. Der Gang zum Gericht war dann aber nicht mehr nötig, da wir bereits in einer außergerichtlichen Verhandlung mit der Zahlung einer niedrig vierstelligen Summe ein für die Kollegin sehr zufriedenstellendes Ergebnis erstreiten konnten.<span id="more-4035"></span></p>
<p dir="ltr"><strong>Auch Minijobber*innen in der Gastronomie haben Rechte!</strong></p>
<p dir="ltr">Unsere Erfahrung als Basisgewerkschaft mit immer wieder ähnlichen Fällen aus Gastronomiebetrieben zeigt: Die Missachtung von geltendem Arbeitsrecht, wie die Nichtgewährung von bezahltem Urlaub, keiner Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, an Feiertagen oder unbezahlten Überstunden, ist in Freiburger Gastronomiebetrieben gang und gäbe. Vielfach wissen Beschäftigte in der Gastronomie nicht, dass ihnen (auch als geringfügig Beschäftigte) aus dem Manteltarifvertrag, der wie ein Gesetz für alle Arbeitnehmer:innen in der Gastronomie gilt, gewisse Rechte zustehen. So sieht der Manteltarifvertrag unter anderem bis zu 30 Urlaubstage jährlich, Zuschläge an Feiertagen, Weihnachtsgeld, zugesicherte Ruhetage und ein extra Urlaubsgeld vor.</p>
<p dir="ltr">Der vorliegende Fall zeigt einmal mehr: Widerstand lohnt sich! Wir möchten alle Arbeiter:innen in der Gastronomie ermutigen, Unterstützung bei entsprechenden Beratungsstellen zu suchen und für ihre Rechte einzustehen. Nur durch gewerkschaftliche Organisierung können wir die Arbeitsbedingungen in der Gastronomie nachhaltig verbessern und unsere Rechte als Arbeiter:innen wirksam verteidigen.</p>
<hr />
<p><strong>Materialien</strong></p>
<p><a href="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2023/10/202309-gastro-Infoflyer_DINA6.pdf">Flyer „Du arbeitest in der Gastro? Kenne deine Rechte!“</a></p>
<p><a href="https://www.fau.org/materialien/uploads/rechte_im_job_oktober_2025.pdf">Broschüre „Deine Rechte im Job – Eine Einführung ins Arbeitsrecht und erste Schritte des Organizing“</a></p>
<p><a href="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/04/BAnz-AT-16.12.2024-B11.pdf">allgemeinverbindlicher Manteltarifvertrag für das Hotel- und Gaststättengewerbe in Baden-Württemberg</a></p>
<hr />
<blockquote><p><strong>Gewerkschaftliche Erstberatung der FAU Freiburg</strong></p>
<p>jeden 1. Montag im Monat, ab 20:00 im Rasthaus (Grether Gelände, Adlerstraße 12)</p>
<p><em>Unter +49 1575 1081877 über WhatsApp oder Signal (bitte keine Anrufe) oder per Mail (faufr-beratung@fau.org) kannst du einen Termin vereinbaren und kurz dein Anliegen schildern. Wenn du uns eine Telefonnummer hinterlässt, rufen wir dich auch gerne zurück.</em></p></blockquote>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gewerkschaftliche Solidarität mit der Roten Hilfe und dem ABC Dresden</title>
		<link>https://freiburg.fau.org/2026/01/18/gewerkschaftliche-solidaritaet-mit-der-roten-hilfe-und-dem-abc-dresden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[faufreiburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Jan 2026 13:38:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines Syndikat]]></category>
		<category><![CDATA[FAU Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Solidarität]]></category>
		<category><![CDATA[ABC Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Antifa Ost]]></category>
		<category><![CDATA[Debanking]]></category>
		<category><![CDATA[FAU]]></category>
		<category><![CDATA[FAU Gewerkschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[GLS Bank]]></category>
		<category><![CDATA[Rote Hilfe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://freiburg.fau.org/?p=4019</guid>

					<description><![CDATA[Mitte Dezember haben die GLS Bank und die Sparkasse Göttingen der linken Solidaritätsorganisation Rote Hilfe die Konten gekündigt. Ursächlich dafür ist sehr wahrscheinlich der politische Druck aus den USA. Die US-Regierung hat die u. a. von Medien als „Antifa Ost“ bezeichnete Gruppe als Terrororganisation eingestuft und auf eine Sanktionsliste gesetzt.... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2026/01/18/gewerkschaftliche-solidaritaet-mit-der-roten-hilfe-und-dem-abc-dresden/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/01/SolidaritaetRoteHilfe-scaled-1.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-4020" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/01/SolidaritaetRoteHilfe-scaled-1-240x300.jpeg" alt="" width="222" height="278" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/01/SolidaritaetRoteHilfe-scaled-1-240x300.jpeg 240w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/01/SolidaritaetRoteHilfe-scaled-1-819x1024.jpeg 819w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/01/SolidaritaetRoteHilfe-scaled-1-768x960.jpeg 768w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/01/SolidaritaetRoteHilfe-scaled-1-280x350.jpeg 280w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/01/SolidaritaetRoteHilfe-scaled-1-120x150.jpeg 120w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/01/SolidaritaetRoteHilfe-scaled-1.jpeg 1024w" sizes="auto, (max-width: 222px) 100vw, 222px" /></a>Mitte Dezember haben die GLS Bank und die Sparkasse Göttingen der linken Solidaritätsorganisation Rote Hilfe die Konten gekündigt. Ursächlich dafür ist sehr wahrscheinlich der politische Druck aus den USA. Die US-Regierung hat die u. a. von Medien als „Antifa Ost“ bezeichnete Gruppe als Terrororganisation eingestuft und auf eine Sanktionsliste gesetzt. Es scheint, dass die Banken der Roten Hilfe die Konten gekündigt haben, da diese sich mit den Antifaschist*innen solidarisiert, die für die sogenannte „Antifa Ost“ verfolgt und inhaftiert werden. Damit wollen die Banken das Risiko minimieren, selbst von Sanktionen aus den USA getroffen zu werden.</p>
<p>In der letzten Zeit hat die GLS auch anderen linken Organisationen die Konten gekündigt, darunter einem Verein, der die Arbeit des Anarchist Black Cross Dresden unterstützt, der Partei DKP sowie einer Einzelperson, die mit dem ABC-nahen Verein in Verbindung gebracht wird. Wie das Anarchist Black Cross schreibt, handelt es sich dabei um einen politischen Angriff auf die linke Infrastruktur in Deutschland. Die Kündigung von Konten macht es linken Organisationen unmöglich, Mitgliedsbeiträge und Spenden zu verwalten und Ausgaben wie Miete, Anwaltskosten und Personalkosten zu tätigen.</p>
<p>Uns Gewerkschafter*innen sollte die Kündigung der Konten der Roten Hilfe und des ABC Dresden alarmieren. Erstens trifft diese Maßnahme eine Organisation, die ein solidarisches Verhältnis zu unseren Gewerkschaften pflegt. Die Rote Hilfe steht Kolleg*innen bei, die unter Berufsverboten leiden oder bei ihrem Engagement von der Polizei und der Staatsanwaltschaft drangsaliert werden. Die Rote Hilfe beschäftigt sich außerdem mit Repressalien und Union Busting gegen aktive Kolleg*innen, Betriebsräte und Gewerkschaften. Nicht umsonst sind viele Gewerkschafter*innen Mitglied der Roten Hilfe. Zweitens treffen die Repressalien, von denen das „Debanking“ nur ein Ausdruck ist, aktuell linksradikale Organisationen, die Klimabewegung, Antifaschist*innen sowie politisch engagierte Gewerkschafter*innen. Es ist jedoch keineswegs ausgeschlossen, dass bei der autoritären Entwicklung in absehbarer Zeit auch andere linke Organisationen, sowie unsere Gewerkschaften ins Visier genommen werden. Wir müssen zusammenhalten, um diese Angriffe abzuwehren.</p>
<p>Wir rufen daher unsere Mitglieder und alle Gewerkschaftsfreund*innen auf:</p>
<ul>
<li>Sprecht mit euren Kolleg*innen und anderen Gewerkschafter*innen über die Angriffe auf die Rote Hilfe und andere linke Organisationen.</li>
<li>Werdet jetzt erst recht Mitglied der Roten Hilfe und ermutigt andere, ebenfalls beizutreten, siehe: <a class="moz-txt-link-freetext" href="https://rote-hilfe.de/aktiv-werden/mitglied-werden">https://rote-hilfe.de/aktiv-werden/mitglied-werden</a></li>
<li>Falls ihr bereits Mitglied seid, wechselt von Dauerauftrag zu Lastschrift.</li>
<li>Solidarisiert euch öffentlich mit der Roten Hilfe und den anderen angegriffenen linken Organisationen.</li>
<li>Kontaktiert die GLS Bank und bringt eure Bedenken zum Ausdruck.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Auch „Probearbeit“ muss bezahlt werden!</title>
		<link>https://freiburg.fau.org/2025/11/20/auch-probearbeit-muss-bezahlt-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[faufreiburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Nov 2025 16:53:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines Syndikat]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[FAU Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskonflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Bezahlung]]></category>
		<category><![CDATA[Fitnessstudio]]></category>
		<category><![CDATA[kein Lohn]]></category>
		<category><![CDATA[Lohn]]></category>
		<category><![CDATA[Probearbeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://freiburg.fau.org/?p=3969</guid>

					<description><![CDATA[Ein FAU Mitglied arbeitete mehrere Tagen in einem Fitnessstudio bevor das Arbeitsverhältnis einvernehmlich beendet wurde. Den Lohn für ihre Arbeit erhielt sie jedoch nicht! Die Kollegin gab sich damit aber nicht zufrieden und holte sich Rat und Unterstützung. Am Ende konnte eine zufriedenstellende außergerichtliche Einigung erzielt werden. Das betroffene FAU... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2025/11/20/auch-probearbeit-muss-bezahlt-werden/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/11/sharepic_probearbeit.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-3971" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/11/sharepic_probearbeit-240x300.jpeg" alt="" width="222" height="278" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/11/sharepic_probearbeit-240x300.jpeg 240w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/11/sharepic_probearbeit-819x1024.jpeg 819w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/11/sharepic_probearbeit-768x960.jpeg 768w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/11/sharepic_probearbeit-280x350.jpeg 280w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/11/sharepic_probearbeit-120x150.jpeg 120w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/11/sharepic_probearbeit.jpeg 1080w" sizes="auto, (max-width: 222px) 100vw, 222px" /></a>Ein FAU Mitglied arbeitete mehrere Tagen in einem Fitnessstudio bevor das Arbeitsverhältnis einvernehmlich beendet wurde. Den Lohn für ihre Arbeit erhielt sie jedoch nicht! Die Kollegin gab sich damit aber nicht zufrieden und holte sich Rat und Unterstützung. Am Ende konnte eine zufriedenstellende außergerichtliche Einigung erzielt werden.</em></p>
<p>Das betroffene FAU Mitglied verabredete mit ihrem Chef ein Probearbeiten. Nach diesem Kennenlernen der Arbeit wurde via Messenger mündlich ein unbefristetes Arbeitsverhältnis vereinbart. Sie wurde durch eine Kollegin in den Schichtplan eingetragen und arbeitete an drei Terminen – zeitweise völlig eigenständig. Die Arbeitszeiten wurden ihr durch den Chef vorgegeben. Sie übernahm die selben Aufgaben wie alle anderen Mitarbeiter:innen auch. Aufgrund unterschiedlicher die Arbeit betreffender Vorstellungen wurde das Arbeitsverhältnis einvernehmlich beendet. Als die Kollegin nach ihrer Bezahlung für die geleistete Arbeit fragte, winkte der Chef ab. Wiederholte Kontaktversuche wurden abgeblockt.</p>
<p>Die Kollegin wollte das so aber nicht akzeptieren und holte sich Rat und Unterstützung. Gemeinsam wurde ein Forderungsschreiben verfasst und eine Klage beim Arbeitsgericht eingereicht. Der Druck wirkte: Plötzlich bewegte sich der Arbeitgeber und die Kollegin konnte – ohne aufwändigen Gerichtsprozess &#8211; eine für sie zufriedenstellende außergerichtliche Einigung erzielen. Der Chef zahlte ihr eine niedrige dreistellige Summe.</p>
<p>Oft sind Chefs der Meinung „Probearbeit“ müssten sie nicht bezahlen. Dies stimmt so nicht! Fakt ist: Sobald man an Weisungen des Chefs gebunden ist, nicht kommen- und gehen darf wann man will (z.B. feste Einteilung in einen Schichtplan) und die selben Arbeiten ausführt wie alle anderen Mitarbeiter:innen muss man dafür auch bezahlt werden.</p>
<p>Das, was umgangssprachlich häufig als &#8222;Probearbeiten&#8220; bezeichnet wird, heißt juristisch korrekt eigentlich &#8222;Einfühlungsverhältnis&#8220; &#8211; das liegt aber nur vor, wenn man tatsächlich die Rolle eines Besuchers hat. Gehen die Verpflichtungen weiter als das, kann ein Anspruch auf Bezahlung entstehen.</p>
<p>Manche Unternehmen nutzen die Unwissenheit vieler Arbeiter:innen immer wieder aus und prellen diese um ihren Lohn: Auch im vorliegenden Fall „probearbeitete“ eine Mitarbeiterin des FAU-Mitglieds schon sage und schreibe 6 Wochen ohne Bezahlung!</p>
<p><strong>Vorliegender Fall zeigt aber auch</strong><strong>: Es lohnt sich, seine Rechte zu kennen!</strong></p>
<p>Wir können alle Arbeiter:innen nur dazu ermutigen, sich an entsprechende Beratungsstellen zu wenden und sich gewerkschaftlich zu organisieren. Nur gemeinsam können wir unsere Rechte verteidigen!</p>
<p>Material: <a href="https://stuttgart.fau.org/wp-content/uploads/2024/04/Rechte_im_Job_Februar_2024.pdf">Broschüre „Deine Rechte im Job – Eine Einführung ins Arbeitsrecht und erste Schritte des Organizing“</a><span id="more-3969"></span></p>
<hr />
<blockquote><p><strong>Gewerkschaftliche Erstberatung der FAU Freiburg</strong></p>
<p>jeden 1. Montag im Monat, ab 20:00 im Rasthaus (Grether Gelände, Adlerstraße 12)</p>
<p><em>Unter +49 1575 1081877 über WhatsApp oder Signal (bitte keine Anrufe) oder per Mail (faufr-beratung@fau.org) kannst du einen Termin vereinbaren und kurz dein Anliegen schildern. Wenn du uns eine Telefonnummer hinterlässt, rufen wir dich auch gerne zurück.</em></p></blockquote>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Jede Stunde zählt &#8220; Kampagne gegen Angriffe auf den 8-Stunden-Tag</title>
		<link>https://freiburg.fau.org/2025/10/24/jede-stunde-zaehlt-kampagne-gegen-angriffe-auf-den-8-stunden-tag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[faufree]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Oct 2025 19:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines Syndikat]]></category>
		<category><![CDATA[FAU Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Kämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[8-Stundentag]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskampf]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitszeit]]></category>
		<category><![CDATA[Jede Stunde zählt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://freiburg.fau.org/?p=3937</guid>

					<description><![CDATA[Die FAU Freiburg ruft zur Mitwirkung und Teilnahme an der Kampagne &#8222;Jede Stunde zählt&#8220; auf. Ab September kämpfen wir um unsere Arbeitszeit, für mehr Freizeit und gegen die geplante Abkehr vom Achtstundentag. “Wir müssen in diesem Land wieder mehr und vor allem effizienter arbeiten”, äußerte der Chef der Bundesregierung Friedrich... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2025/10/24/jede-stunde-zaehlt-kampagne-gegen-angriffe-auf-den-8-stunden-tag/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/10/JedeStundeZaehlt_Logo.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-3939" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/10/JedeStundeZaehlt_Logo-300x136.png" alt="" width="300" height="136" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/10/JedeStundeZaehlt_Logo-300x136.png 300w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/10/JedeStundeZaehlt_Logo-1024x463.png 1024w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/10/JedeStundeZaehlt_Logo-768x348.png 768w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/10/JedeStundeZaehlt_Logo-1536x695.png 1536w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/10/JedeStundeZaehlt_Logo-773x350.png 773w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/10/JedeStundeZaehlt_Logo-150x68.png 150w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/10/JedeStundeZaehlt_Logo.png 1920w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Die <strong>FAU Freiburg</strong> ruft zur Mitwirkung und Teilnahme an der Kampagne &#8222;<strong>Jede Stunde zählt&#8220;</strong> auf. Ab September kämpfen wir um unsere Arbeitszeit, für mehr Freizeit und gegen die geplante Abkehr vom Achtstundentag.</p>
<p style="text-align: left;">“Wir müssen in diesem Land wieder mehr und vor allem effizienter arbeiten”, äußerte der Chef der Bundesregierung Friedrich Merz, „Wir müssen mehr arbeiten. Es geht nicht anders“. Bosse stimmten unverzüglich ein, etwa der Chef der Allianz, der forderte, der erste Krankheitstag solle unbezahlt sein. Der in der Presse treffend als “Schraubenmilliardär” bezeichnete Reinhold Würth warf der jungen Generation “fehlende Arbeitsmoral” vor!</p>
<p style="text-align: left;">Der Achtstundentag war 1918 echter, spürbarer sozialer Fortschritt für Millionen Arbeiter*innen und wurde schwer erkämpft. Selbst die 5-Tage- bzw. Vierzigstundenwoche (1965) und die 35-Stunden-Woche, für die in den neunziger Jahren gekämpft wurde, knüpften daran noch an. Und jetzt? Rückschritt um 100 Jahre!</p>
<p>Die Freie Arbeiter*innen-Union setzt sich diesen Angriffen auf den 8-Stunden Tag klar und deutlich entgegen: <strong>Wir müssen weniger arbeiten.</strong> Es ist für jede einzelne Person gut weniger arbeiten zu müssen. Es eröffnet Möglichkeiten zur Erholung, zur Pflege- und Sorgearbeit, zur Bildung und natürlich zur politischen Organisation. Durch weniger Lohnarbeit werden außerdem natürliche Ressourcen und die Umwelt geschont.</p>
<p>Mehr <strong>Infos</strong> auf der Seite der <a href="https://www.fau.org/kaempfe-und-kampagnen/wir-muessen-weniger-arbeiten">FAU-Föderation</a></p>
<p><strong>Flyer</strong> zur Kampagne (Download):</p>
<p><a href="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/10/Webversion_deutsch.pdf">&#8211;&gt; Deutsch  </a></p>
<p><a href="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/10/Webversion_deutsch.pdf"> </a><a href="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/10/Webversion_englisch.pdf">&#8211;&gt; Englisch </a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kündigung von einem Tag auf den Anderen? Geht gar nicht!</title>
		<link>https://freiburg.fau.org/2025/09/24/kuendigung-von-einem-tag-auf-den-anderen-geht-gar-nicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[faufreiburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Sep 2025 15:23:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines Syndikat]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[FAU Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskonflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Dachdecker]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[fristlose Kündigung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://freiburg.fau.org/?p=3907</guid>

					<description><![CDATA[Einem Dachdecker wurde überraschend „fristlos“ gekündigt. Der Betroffene akzeptierte die Kündigung jedoch nicht stillschweigend, sondern holte sich Rat &#38; Unterstützung. Es stellte sich heraus: Die Kündigung war unwirksam und der Chef musste Lohn nachzahlen. Im Vorfeld der Kündigung war der Handwerker immer wieder mit rassistischen Sprüchen von Seiten seines Chefs... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2025/09/24/kuendigung-von-einem-tag-auf-den-anderen-geht-gar-nicht/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/09/sharepic_dachdecker.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-3912" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/09/sharepic_dachdecker-240x300.png" alt="" width="222" height="278" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/09/sharepic_dachdecker-240x300.png 240w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/09/sharepic_dachdecker-819x1024.png 819w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/09/sharepic_dachdecker-768x960.png 768w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/09/sharepic_dachdecker-280x350.png 280w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/09/sharepic_dachdecker-120x150.png 120w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/09/sharepic_dachdecker.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 222px) 100vw, 222px" /></a>Einem Dachdecker wurde überraschend „fristlos“ gekündigt. Der Betroffene akzeptierte die Kündigung jedoch nicht stillschweigend, sondern holte sich Rat &amp; Unterstützung. Es stellte sich heraus: Die Kündigung war unwirksam und der Chef musste Lohn nachzahlen.</p>
<p>Im Vorfeld der Kündigung war der Handwerker immer wieder mit rassistischen Sprüchen von Seiten seines Chefs und seiner Kollegen konfrontiert. Dann erhielt er plötzlich eine als „fristlos“ bezeichnete Kündigung, deren Erhalt er per Unterschrift bestätigen sollte. In dieser wurde auf eine Klausel im Arbeitsvertrag Bezug genommen, nach der das Arbeitsverhältnis in der Probezeit jederzeit mit sofortiger Wirkung gekündigt werden könne. Aufgrund der angeblichen „fristlosen Kündigung“ drohte ihm zudem eine Sperrzeit beim Arbeitslosengeld.</p>
<p>Der Kollege wollte sich nicht damit abfinden und holte sich im Rahmen unserer gewerkschaftlichen Beratung Rat &amp; Unterstützung.</p>
<p>Schnell wurde klar: Natürlich gelten auch im Dachdeckerhandwerk die gesetzlichen Kündigungsfristen (*1). Zudem erfolgte die Kündigung nicht – wie gesetzlich vorgeschrieben &#8211; in Schriftform, sondern via Whatsapp und war demnach ungültig. Der Kollege bot daraufhin weiter seine Arbeitskraft an und reichte Klage beim Arbeitsgericht ein.</p>
<p>Dies zeigte Wirkung: Kurz nach Zustellung der Klageschrift erhielt er eine neue ordentliche Kündigung und der Chef bezahlte ihm die restlichen Tage bis zum Ausscheiden aus dem Betrieb. Auch einer Sperrzeit beim Arbeitslosengeld konnte er so entgehen.</p>
<p>Als Basisgewerkschaft beobachten wir in kleineren Handwerksbetrieben leider häufig Verstöße gegen geltendes Arbeitsrecht.</p>
<p><strong>Vorliegender Fall zeigt aber: Es lohnt sich, seine Rechte zu kennen!</strong></p>
<p>Wir können alle Arbeiter:innen nur dazu ermutigen, sich an entsprechende Beratungsstellen zu wenden und sich gewerkschaftlich zu organisieren. Nur gemeinsam können wir unsere Rechte verteidigen!</p>
<p>Material: <a href="https://stuttgart.fau.org/wp-content/uploads/2024/04/Rechte_im_Job_Februar_2024.pdf">Broschüre „Deine Rechte im Job – Eine Einführung ins Arbeitsrecht und erste Schritte des Organizing“</a><span id="more-3907"></span></p>
<p><em>(*1) Nach § 49 des für allgemeinverbindlich erklärten <a href="https://www.bundesanzeiger.de/pub/publication/KOs5WwQs8TnpAB8he7H/content/KOs5WwQs8TnpAB8he7H/BAnz%20AT%2019.05.2023%20B8.pdf?inline">Rahmentarifvertrags für das Dachdeckerhandwerk (RTV)</a> gelten für Kündigungsfristen im Dachdeckerhandwerk die gesetzlichen Bestimmungen des § 622 BGB.</em></p>
<hr />
<blockquote><p><strong>Gewerkschaftliche Erstberatung der FAU Freiburg</strong></p>
<p>jeden 1. Montag im Monat, ab 20:00 im Rasthaus (Grether Gelände, Adlerstraße 12)</p>
<p><em>Unter +49 1575 1081877 über WhatsApp oder Signal (bitte keine Anrufe) oder per Mail (faufr-beratung@fau.org) kannst du einen Termin vereinbaren und kurz dein Anliegen schildern. Wenn du uns eine Telefonnummer hinterlässt, rufen wir dich auch gerne zurück.</em></p></blockquote>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Unter dem Plastik der Strand / Días de lucha, Días de Luto</title>
		<link>https://freiburg.fau.org/2025/08/12/unter-dem-plastik-der-strand-dias-de-lucha-dias-de-luto/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[faufr3]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Aug 2025 19:00:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AG Soziokultur]]></category>
		<category><![CDATA[FAU Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Termin]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskampf]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Filmvorführung]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne Gewerke]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[SOC-SAT]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://freiburg.fau.org/?p=3882</guid>

					<description><![CDATA[Wo? Luftschloss (Arne-Torgersen-Straße 24) Wann? Donnerstag, 28.8.25, 19 Uhr Wer? Interbrigadas e.V. in Kooperation mit der FAU Freiburg Der Film “Días de Lucha, Días de Luto” (Tage des Kampfes, Tage der Trauer) von Aline Juárez Contreras erzählt die Geschichte von 22 marokkanischen Arbeiter*innen, die sich zur Wehr setzen und der... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2025/08/12/unter-dem-plastik-der-strand-dias-de-lucha-dias-de-luto/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3883 alignleft" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/08/Dias-de-Lucha-Dias-de-Luto-212x300.png" alt="" width="212" height="300" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/08/Dias-de-Lucha-Dias-de-Luto-212x300.png 212w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/08/Dias-de-Lucha-Dias-de-Luto-247x350.png 247w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/08/Dias-de-Lucha-Dias-de-Luto-106x150.png 106w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/08/Dias-de-Lucha-Dias-de-Luto.png 421w" sizes="auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px" /><strong>Wo? Luftschloss (Arne-Torgersen-Straße 24)</strong><br />
<strong>Wann? Donnerstag, 28.8.25, 19 Uhr</strong><br />
<strong>Wer? Interbrigadas e.V. in Kooperation mit der FAU Freiburg</strong></p>
<p>Der Film “Días de Lucha, Días de Luto” (Tage des Kampfes, Tage der Trauer) von Aline Juárez Contreras erzählt die Geschichte von 22 marokkanischen Arbeiter*innen, die sich zur Wehr setzen und der Ausbeutung und Diskriminierung im Plastikmeer von Almería Organisierung und Solidarität entgegensetzen. Vor der Filmaufführung wird es einen kurzen Input über die Situation in Almería, die Gewerkschaft SOC-SAT und die Arbeit von Interbrigadas, einem internationalistischen Verein mit Hauptsitz in Berlin, der seit 2016 mit der Gewerkschaft SOC-SAT zusammenarbeitet, geben. Danach soll in einem offenen Austausch/Diskussion der Frage nachgegangen werden, wie wir heute praktische Solidarität mit den Arbeiter*innen in Almería leben können.</p>
<p>Hintergrund:<span id="more-3882"></span><br />
Im Juli 2025 kam es in Torre Pacheco, einem Ort nahe der südspanischen Stadt Murcia, zu rassistischen Angriffen auf Migrant*innen – mindestens fünf Personen wurden verletzt. Verschiedene rechte Akteure hatten auf Social Media zu einer “Jagd auf Migrant*innen” aufgerufen, auch die ultrarechte Partei VOX stachelte zu den Ausschreitungen an. Zur Mobilisierung instrumentalisierten die Extremisten eine vorangegangene Gewalttat, bei der ein Rentner von Verdächtigen mit nordafrikanischem Migrationshintergrund geschlagen worden sein soll. Binnen 24 Stunden waren außerdem rund 100 Rechtsextremisten aus verschiedenen europäischen Ländern nach Torre Pacheco angereist, um sich an den Ausschreitungen zu beteiligen.</p>
<p>Die Gewalttaten reihen sich ein in eine Kontinuität rassistischer Gewalt gegen Migrant*innen in Südspanien, von denen viele im Gemüseanbau arbeiten und so für die durchgängige Verfügbarkeit von (Bio-)Gemüse in unseren Supermärkten ausgebeutet werden.</p>
<p>25 Jahre vorher kam es im Jahr 2000 zu heftigen progromartigen Ausschreitungen gegen migrantische Landarbeiter*innen und ihre Familien in der andalusischen Kleinstadt El Ejido. Damals wurden innerhalb von drei Tagen Autos angezündet, Moscheen, Läden und Treffpunkte von Migrant*innen zerstört; 22 Menschen wurden verletzt, zwischen 1500 und 3000 Menschen wurden vertrieben. Die spanische Nationalpolizei griff erst ein, als die Passivität der örtlichen Sicherheitskräfte nicht mehr zu ignorieren war und spanien- und europaweit über das Geschehen berichtet wurde.</p>
<p>Die progromartigen Ausschreiten in El Ejido waren Auslöser für die andalusische Gewerkschaft SAT, drei Büros in der Provinz von Almería zu eröffnen. Bis heute kämpft die Gewerkschaft (heute unter dem Namen) SOC-SAT für die Rechte der (Land-)Arbeiter*innen im andalusischen Plastikmeer.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
