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	<title>Erzieher:innen &#8211; FAU Freiburg</title>
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	<description>Die antikapitalistische Basisgewerkschaft</description>
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	<title>Erzieher:innen &#8211; FAU Freiburg</title>
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		<title>TVöD Tarifrunde 2025: 30 Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich und höhere Löhne!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[faufr3]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Apr 2024 18:16:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AG Soziale Berufe]]></category>
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					<description><![CDATA[FAU Flugblatt in Hinblick auf die TVöD-Tarifrunde 2025 Endlich mehr Lohn und Arbeitszeitverkürzung, statt dem Reallohnverlust der letzten Jahre? Aktuell wird eine neue Tarifrunde für den TVöD vorbereitet. Da zum Ende des Jahres gleich mehrere TVöD Verträge (Bund, SuE, VkA) auslaufen und auch der Manteltarifvertrag gekündigt werden kann, muss das... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2024/04/05/tvoed-tarifrunde-2025-30-stundenwoche-bei-vollem-lohnausgleich-und-hoehere-loehne/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/05/SuE1.d-scaled.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-2333 size-medium alignleft" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/05/SuE1.d-300x200.jpg" alt="Menschen auf einer Gewerkschaftskundgebung" width="300" height="200" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/05/SuE1.d-300x200.jpg 300w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/05/SuE1.d-1024x683.jpg 1024w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/05/SuE1.d-768x512.jpg 768w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/05/SuE1.d-1536x1024.jpg 1536w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/05/SuE1.d-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><a href="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2024/04/FAU-Flyer-A5-TVoeD-Mai-2024-final_web.pdf"><em>FAU Flugblatt in Hinblick auf die TVöD-Tarifrunde 2025</em></a></p>
<h3>Endlich mehr Lohn und Arbeitszeitverkürzung, statt dem Reallohnverlust der letzten Jahre?</h3>
<p>Aktuell wird eine neue Tarifrunde für den TVöD vorbereitet. Da zum Ende des Jahres gleich mehrere TVöD Verträge (Bund, SuE, VkA) auslaufen und auch der Manteltarifvertrag gekündigt werden kann, muss das Thema Arbeitszeitverkürzung jetzt erkämpft werden. Die GDL hat gerade den Einstieg in die 35 Stundenwoche durchgesetzt. Jetzt ist der Tarifbereich TvöD dran, der einer der größten in Deutschland ist, dies auch für alle Beschäftige in diesem Sektor umzusetzen.<br />
Das Schlechteste zuerst: die bestehenden Regelungen im SuE zur Altersteilzeit wurden abgeschafft und für die Jahre 2023 und 2024 gab es eine 14 monatige Nullrunde! <span id="more-3261"></span><br />
Von Juni 23 bis Februar 24 gab es zwar Einmalzahlungen als einkommensteuerfreies „Inflationsausgleichsgeld“, die dienten aber nur dazu, die enormen Preissteigerungen vorübergehend ein bisschen auszugleichen.<br />
2023 sind bei mehr als bei der Hälfte aller Produkte im Lebensmittelhandel die Preise enorm gestiegen. Heizkosten waren im Dezember 2023 um 30 bis 60 % teurer als ein Jahr zuvor.<br />
Seit März 2024 bekommen wir eine tabellenwirksame Lohnerhöhung von mindestens 340 € brutto. Viele Beschäftigte werden jedoch, wie im letzten Jahr, trotz dieser nominalen Lohnerhöhung erneut Reallohnverluste hinnehmen müssen.</p>
<h3>»Personalmangel &amp; 17 Prozent weniger Lohn«</h3>
<p>Einer der personalintensivsten und am stärksten vom Fachkräftemangel betroffenen Arbeitsbereiche in Deutschland ist der Sozialbereich.<br />
Der soziale Sektor steht im Wettbewerb um Arbeitskräfte schlecht da, teilweise beeinträchtigt der Personalmangel jetzt schon die Erbringung wichtiger sozialer Leistungen für die Bevölkerung.<br />
Ein ganz entscheidender Grund für den immer größer werdenden Personalmangel ist, dass die Beschäftigten im Sozialbereich durchschnittlich 17 % weniger verdienen als Beschäftigte in anderen Branchen (care pay-gap).</p>
<h3>Die Arbeitssituation: Sowie es ist, kann es nicht bleiben!</h3>
<p>Wir schlagen uns mit Personalmangel, Arbeitsverdichtung, mangelnden Vorbereitungszeiten usw. herum, arbeiten häufig mit mangelhafter technischer Ausstattung, werden bei einem Stellenwechsel beim Lohn als Berufsanfänger:innen eingestuft, müssen oft ohne nötige Fort- und Weiterbildungen unsere tägliche Arbeit erfüllen und bekommen dafür häufig nicht einmal den bescheidenen Tariflohn bezahlt. Die Bedingungen sind so, dass viele der Kolleg:innen nicht bis zur Rente den Job durchhalten.<br />
Schon jetzt sind etwa zwei Drittel der Beschäftigten im Sozialbereich gar nicht oder nur in geringem Maße mit ihrer Arbeitssituation zufrieden.<br />
Wenn wir wollen, dass Menschen weiterhin bereit sind im Sozialbereich zu arbeiten, muß die Gesellschaft das entsprechend honorieren. Dabei geht es nicht ausschließlich um das Thema höhere Löhne. Auch die Arbeitsbedingungen und Belastungen generell spielen eine wichtige Rolle.<br />
Wir sehen wegen der immer anspruchsvolleren und verdichteten Arbeit einen dringenden Bedarf an einem wesentlich längeren Jahresurlaub, wie es ihn in anderen Arbeitsfeldern (z.B. bei Lehrer:innen) schon lange gibt, außerdem muß auch die seit Jahrzehnten immer wieder von Gewerkschafter:innen geforderte Arbeitszeitverkürzung auf 30 Stunden pro Woche bei vollem Lohnausgleich ein wichtiges Ziel für diese Tarifrunde sein!</p>
<h3>Forderungen:</h3>
<ul>
<li>Die Arbeitszeit soll bei vollem Lohnausgleich auf 30 Stunden/Woche verkürzt werden, Arbeitsverdichtung ist auszuschließen.</li>
<li>das Monatseinkommen ist um einen Mindestbetrag von 500 Euro brutto zu erhöhen</li>
<li>alle Berufsgruppen sind durchgängig eine Entgeltgruppe höher einzugruppieren</li>
<li>Die Bereitschaftsdienste müssen mit der vollen Arbeitszeit plus den jeweiligen Zuschlägen vergütet werden.</li>
<li>die Jahressonderzahlung soll anteilig auch an die Beschäftigten ausgezahlt werden, die vor Dezember eines Jahres ausscheiden</li>
<li>Bei einem Stellenwechsel muss die bisherige Stufe zwingend berücksichtigt werden, auch die Berufserfahrung, die bei anderen Trägern oder auch in anderen Berufsfeldern erworben wurde, muss anerkannt werden.</li>
<li>Fällt ein gesetzlicher Feiertag auf ein Wochenende, ist dieser am folgenden Wochentag nachzuholen</li>
<li>Anspruch auf bezahlte Fort- und Weiterbildung nach unseren Anforderungen und Wünschen.</li>
</ul>
<h3>Zeit die Zeit zu politisieren!</h3>
<p>Auch in den Debatten um Care Arbeit und in der Ökologiebewegung wird die Arbeitszeitverkürzung diskutiert. Diese Themen müssen zusammengebracht werden, um gesellschaftliche Veränderungen anzustoßen: Weniger Wochenarbeitszeit, bedeutet mehr Zeit, um sich Sorgearbeit zu widmen und weniger CO2 Ausstoß.<br />
Es wird Zeit, dass wir unsere Tradition der Forderung nach Arbeitszeitverkürzung wiederbeleben. Der Kampf um den 8-Stunden-Tag, d.h. die Verringerung von 12 auf 8 Stunden pro Arbeitstag schien damals auch utopisch und sollte uns Mut machen, auch heute wieder für eine radikale Arbeitszeitverkürzung zu kämpfen.</p>
<h3>Was ist die FAU?</h3>
<p>Die FAU (Freie Arbeiter:innen Union) ist eine kämpferische und basisdemokratische Alternative zu den deutschen Zentralgewerkschaften und steht in der Tradition des Anarcho-Syndikalismus.<br />
In der FAU haben sich unabhängige lokale Gewerkschaften (Syndikate) zusammengeschlossen. Ein wesentlicher Unterschied zu anderen Gewerkschaften ist, wie wir uns organisieren. In der FAU werden alle wichtigen Entscheidungen in Vollversammlungen und auf Delegiertentreffen von der Basis getroffen. So sind Mandatsträger:innen und Delegierte weisungsgebunden und lediglich ausführende Organe.</p>
<p><em>INITIATIVE TVöD DER FAU</em><br />
<em>fau-tvoed@fau.org | www.fau.org</em><br />
<em>V.i.S.d.P.: Rolf Schneider · Alt-Rödelheim 6 · 60489 Frankfurt</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mehr Arbeit für weniger Leute? &#8211; Landesregierung mit Scheinlösungen für den Fachkräftemangel in den Kitas</title>
		<link>https://freiburg.fau.org/2023/10/25/mehr-arbeit-fuer-weniger-leute-landesregierung-mit-scheinloesungen-fuer-den-fachkraeftemangel-in-den-kitas/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[faufr3]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Oct 2023 21:20:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AG Soziale Berufe]]></category>
		<category><![CDATA[FAU Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Erzieher:innen]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräftemangel]]></category>
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		<category><![CDATA[Solibündnis Sozial- und Erziehungsdienst Freiburg]]></category>
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					<description><![CDATA[Stellungnahme der AG Soziale Berufe der FAU Freiburg zu den Plaenen der Landesregierung. In den Kitas in Baden-Württemberg fehlen aktuell 16.800 Fachkräfte und über 2000 Leute müssen jährlich neu eingestellt werden um die Zahl der Beschäftigten aus 2022 zu halten. Die fixe Lösung von Staatssekretär Volker Schebesta (CDU)? Einfach den... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2023/10/25/mehr-arbeit-fuer-weniger-leute-landesregierung-mit-scheinloesungen-fuer-den-fachkraeftemangel-in-den-kitas/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="wp-image-2234 alignright" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/03/Ende-der-Bescheidenheit-Kitas-streikbereit_o-300x93.jpg" alt="" width="377" height="117" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/03/Ende-der-Bescheidenheit-Kitas-streikbereit_o-300x93.jpg 300w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/03/Ende-der-Bescheidenheit-Kitas-streikbereit_o-1024x316.jpg 1024w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/03/Ende-der-Bescheidenheit-Kitas-streikbereit_o-768x237.jpg 768w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/03/Ende-der-Bescheidenheit-Kitas-streikbereit_o-1536x474.jpg 1536w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/03/Ende-der-Bescheidenheit-Kitas-streikbereit_o-2048x633.jpg 2048w" sizes="(max-width: 377px) 100vw, 377px" /></p>
<p><strong><em>Stellungnahme der AG Soziale Berufe der FAU Freiburg zu den <a href="https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/bw-kabinett-lockerung-personalvorgaben-kitas-100.html">Plaenen der Landesregierung</a>.</em></strong></p>
<p>In den Kitas in Baden-Württemberg fehlen aktuell 16.800 Fachkräfte und über 2000 Leute müssen jährlich neu eingestellt werden um die Zahl der Beschäftigten aus 2022 zu halten.<br />
Die fixe Lösung von Staatssekretär Volker Schebesta (CDU)? Einfach den Betreuungsschlüssel senken! So sollen noch mehr Kinder als bisher pro Erzieher:in versorgt werden.</p>
<p>Wir sind der Meinung das ist der richtige Weg &#8211; wenn der Fachkräftemangel in den Kitas weiter verschlimmert werden soll. Denn dieser Vorschlag würde den Druck in den Kitas zusätzlich erhöhen und weitere Erzieher:innen dazu bringen, entweder ihre Arbeitszeit zu reduzieren oder sogar ganz den Kita-Bereich zu verlassen. Auch würde eine Erzieher:innenausbildung für viele junge Menschen noch unattraktiver. Stattdessen brauchen wir endlich faire Löhne und Ausbildungsgehälter, genügend Zeit für Vor- und Nachbereitung der Angebote, um so die Qualität unserer pädagogischen Arbeit zu verbessern und Arbeitsbedingungen, die die Leute nicht in Teilzeit oder andere Berufe drängen. <span id="more-2994"></span></p>
<p>In jedem anderen Berufsfeld wäre der dauerhafte Vorschlag immer mehr Arbeit in gleicher Zeit zu leisten schon unverschämt. Im Bereich der Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern, ein Bereich der es nicht nur Eltern ermöglicht zu arbeiten, sondern die Grundlage unserer zukünftigen Gesellschaft bildet, ist dieser Vorschlag blanker Hohn und wie ein Schlag ins Gesicht derer, die bis jetzt noch &#8222;durchgehalten&#8220; haben.</p>
<p>Noch mehr Arbeit für noch weniger Fachkräfte, wie soll das gehen?</p>
<p>Die Leidtragenden sind vor allem auch die Kinder, die eine angemessene zugewandte Unterstützung, Betreuung, Förderung und Begleitung benötigen, und das Recht darauf haben, um gute gesunde Grundlagen für ein gelingendes Leben aufzubauen.</p>
<p>Kinder, die permanent erleben, dass ihre Bedürfnisse nicht angemessen beantwortet werden, weil zu wenig und überforderte Fachkräfte da sind, haben keinen guten Start ins Leben. Es gibt viele Kinder, die besondere Zuwendung benötigen und diese aufgrund anhaltendem Personalmangel nicht erhalten.</p>
<p>Wir Erzieher:innen wollen diese Verantwortung und Schuld nicht übernehmen und können diese zunehmenden Missstände nicht mehr vertreten!</p>
<p>Eine echte Entlastung in den Kitas wären höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen und nicht solche weltfremden Scheinlösungen!</p>
<p>AG Soziale Berufe der FAU Freiburg, 25.10.2023</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Flugblatt: &#8222;Seit Februar finden die Tarifauseinandersetzungen im Sozial- und Erziehungsdienst statt&#8220;</title>
		<link>https://freiburg.fau.org/2022/02/01/seit-februar-finden-die-tarifauseinandersetzungen-im-sozial-und-erziehungsdienst-statt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[faufr3]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Feb 2022 00:20:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AG Soziale Berufe]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeines Syndikat]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[FAU Freiburg]]></category>
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		<category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir dokumentieren folgendes Flugblatt der FAU Region Süd AG Sozial- und Erziehungsdienst: Was wir jetzt erleben: Der Tarifvertrag für den Sozial- und Erziehungsdienst (SuE) ist zum Ende des Jahres 2021 gekündigt und bis zum Mai 2022 soll es zu Tarifauseinandersetzungen mit dem Verband der kommunalen Arbeitgeber kommen. Als Freie Arbeiter*innen-Union... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2022/02/01/seit-februar-finden-die-tarifauseinandersetzungen-im-sozial-und-erziehungsdienst-statt/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="content-core">
<div id="parent-fieldname-text" class="">
<p>Wir dokumentieren folgendes Flugblatt der FAU Region Süd AG Sozial- und Erziehungsdienst:</p>
<p><strong><a href="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/01/Supervision-Mediation-Organisation.png"><img decoding="async" class="wp-image-2184 alignleft" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/01/Supervision-Mediation-Organisation-300x118.png" alt="" width="374" height="147" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/01/Supervision-Mediation-Organisation-300x118.png 300w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/01/Supervision-Mediation-Organisation-768x301.png 768w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/01/Supervision-Mediation-Organisation.png 869w" sizes="(max-width: 374px) 100vw, 374px" /></a>Was wir jetzt erleben:</strong></p>
<p>Der Tarifvertrag für den Sozial- und Erziehungsdienst (SuE) ist zum Ende des Jahres 2021 gekündigt und bis zum Mai 2022 soll es zu Tarifauseinandersetzungen mit dem Verband der kommunalen Arbeitgeber kommen. Als Freie Arbeiter*innen-Union (FAU) werden wir diese Auseinandersetzungen dazu nutzen, in den Betrieben mit unseren Kolleg*innen diskutieren und gewerkschaftliche Betriebsgruppen zu gründen.</p>
<p>Im Sozial- und Erziehungsdienst gibt es seit Jahren viele verschiedene Probleme, die dringend gelöst werden müssen. Das betrifft einmal unsere Arbeitsbedingungen, die sich während der Corona-Pandemie weiter verschlechtert haben, wie auch die vergleichsweise schlechte Bezahlung in unserer Branche.</p>
<p>Wir sehen wegen der immer anspruchsvolleren und verdichteten Arbeit dringenden Bedarf an einem wesentlich längeren Jahresurlaub, wie es ihn in anderen pädagogischen Arbeitsfeldern (z.B. bei Lehrer*innen) schon lange gibt, und eine seit Jahrzehnten immer wieder von linken GewerkschafterInnen geforderten Arbeitszeitverkürzung auf 30 Stunden pro Woche bei vollem Lohnausgleich.</p>
<p>ver.di und GEW haben im November 2021 eine faktische Lohnsenkung vereinbart. Von Applaus zahlt niemand seine Miete – von Reallohnsenkungen durch ver.di/GEW auch nicht!<br />
<span id="more-2183"></span><br />
<strong>Was auf uns zukommt:</strong></p>
<p>Die Teuerungsrate in Deutschland hat im November 2021 mit über fünf Prozent den höchsten Stand seit fast 30 Jahren erreicht. In dieser Situation wurde von ver.di und GEW ein neuer Tarifvertrag unterschrieben, das Ergebnis ist für die 800.000 betroffenen Beschäftigten ein Desaster.</p>
<p>Es gibt eine steuerfreie Einmalzahlung (Corona-Prämie) von 650 bis 1.300 Euro in ersten Quartal 2022 und ab 1. Dezember werden die Löhne und Gehälter um 2,8 % (auf zwei Jahre) erhöht. Dazu kommen im Gesundheitsbereich noch lächerlich geringe Zulagen für einzelne Berufsgruppen.</p>
<p>Das bedeutet eine Minusrunde für zwei Jahre, angesichts der gegenwärtigen Preissteigerung. Der ver.di-Chef fabulierte angesichts des erbärmlichen Abschlusses von „spürbaren Einkommensverbesserungen”. Offen blieb, warum eigentlich nicht gekämpft wurde?</p>
<p>Der Abschluss für den öffentlichen Dienst der Länder ist ein drohendes Beispiel dafür, was uns bevorsteht, wenn wir uns nicht sehr schnell organisieren, um Reallohnsenkungen auch für uns zu verhindern und deutliche Lohnerhöhungen durchzusetzten.</p>
<p><strong>Die Situation:</strong></p>
<p>Wir schlagen uns mit Personalmangel, Arbeitsverdichtung, mangelden Vorbereitungszeiten usw. herum, haben für verschiedene Arbeiten keine geplante und bezahlte Zeit (z.B. „fallunspezifische” Zeit, Vor- und Nachbereitungen, Dokumentationsarbeit, Arbeit im Sozialraum usw.), arbeiten häufig mit mangelhafter technischer Ausstattung, werden bei einem Stellenwechsel beim Lohn als Berufsanfänger*innen eingestuft, müssen oft ohne nötige Fort- und Weiterbildungen unsere täglich Arbeit erfüllen und bekommen dafür häufig nicht einmal den bescheidenen Tariflohn bezahlt.</p>
<p><strong>Konkret fordern wir:</strong></p>
<p>&#8211; die Berufsgruppen im SuE sind durchgängig eine Entgeltgruppe höher einzugruppieren</p>
<p>&#8211; das Monatseinkommen ist um einen Mindestbetrag von 500 Euro brutto zu erhöhen</p>
<p>&#8211; vor allem die Niedriglohngruppen sind nach oben anzupassen</p>
<p>&#8211; die Jahressonderzahlung soll anteilig auch an die Beschäftigten ausgezahlt werden, die vor Dezember eines Jahres ausscheiden</p>
<p>&#8211; fällt ein Feiertag auf ein Wochenende, ist dieser am folgenden Wochentag nachzuholen</p>
<p><strong>Einige allgemeine Forderungen zur Tarifrunde:</strong></p>
<p>&#8211; Bei einem Stellenwechsel muss die bisherige Stufe zwingend berücksichtigt werden, auch die Berufserfahrung, die bei anderen Trägern oder auch in anderen Berufsfeldern erworben wurde, muss anerkannt werden.</p>
<p>&#8211; Anpassung der bisherigen langen Stufenlaufzeiten im Sozial- und Erziehungsdienst an die Laufzeiten der übrigen TVöD (= ein Jahr in Stufe 1, zwei Jahre in Stufe 2 usw.).</p>
<p><strong>Einige Forderungen für die Soziale Arbeit:</strong></p>
<p><a href="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/01/Super-Organisation1_web1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2178 alignright" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/01/Super-Organisation1_web1-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/01/Super-Organisation1_web1-300x169.jpg 300w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/01/Super-Organisation1_web1-1024x576.jpg 1024w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/01/Super-Organisation1_web1-768x432.jpg 768w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/01/Super-Organisation1_web1.jpg 1102w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>&#8211; Die Arbeitszeit soll bei vollem Lohnausgleich auf 30 Stunden/Woche verkürzt werden, Arbeitsverdichtung ist auszuschließen.</p>
<p>&#8211; Arbeitsprozesse müssen so organisiert werden, dass die Arbeitsbelastung auch bei einer Vollzeitstelle bis zur Rente durch gehalten werden kann. Höhere Löhne (s. oben) schaffen größere Spielräume für individuelle Arbeitszeitreduzierungen.</p>
<p>&#8211; Für Tätigkeiten mit einem festen Stellenschlüssel (z.B. Allgemeiner Sozialer Dienst, Casemanagement, Sozialdienst in Unterkünften usw.) sollte eine Definition anhand fachlicher Standards festgeschrieben werden.</p>
<p>&#8211; Gefährdungsbeurteilungen müssen für alle Arbeitsbereiche erstellt und die Arbeitsbelastung dabei deutlich berücksichtigt werden.</p>
<p>&#8211; Die Bereitschaftsdienste müssen mit der vollen Arbeitszeit plus den jeweiligen Zuschlägen vergütet werden.</p>
<p>&#8211; Anspruch auf bezahlte Fort- und Weiterbildung nach unseren Anforderungen und Wünschen.</p>
<p><strong>Was ist die FAU?</strong></p>
<p>Die FAU (Freie Arbeiter*innen Union) ist eine 1977 gegründete Gewerkschaftsföderation in Deutschland, die seit Jahren für eine kämpferische und basisdemokratische Alternative zu den deutschen Zentralgewerkschaften und in der Tradition des Anarcho-Syndikalismus steht.</p>
<p>In der FAU haben sich unabhängige lokale Gewerkschaften (Syndikate) zusammengeschlossen. Ein wesentlicher Unterschied zu anderen Gewerkschaften ist, wie wir uns organisieren. In der FAU werden alle wichtigen Entscheidungen in Vollversammlungen und auf Delegiertentreffen von der Basis getroffen. So sind Funktionsträger*innen und Delegierte weisungsgebunden und lediglich ausführende Organe. Die Mitglieder der FAU setzen sich gemeinsam für die Verbesserung ihrer Arbeits- und Lebensbedingungen ein. Dies geschieht neben Arbeitskämpfen und Betriebsarbeit auch durch Kultur- und Bildungsarbeit sowie Solidarität und gegenseitige Hilfe im Alltag. Die FAU beteiligt sich an Bündnissen und sozialen Bewegungen, die ähnliche Ziele verfolgen.</p>
<p>REGION SÜD | SOZIAL- UND ERZIEHUNGSDIENST</p>
<p>fau-sued-sue@fau.org | www.fau.org</p>
<p>Flyer als <a href="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/01/flyer_tarifverhandlungen_neu.pdf">pdf</a></p>
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