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	<title>FAU &#8211; FAU Freiburg</title>
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	<description>Die antikapitalistische Basisgewerkschaft</description>
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		<title>Ökologische Konversion statt Schließung! Spendenaufruf zur Unterstützung des Fabrikkollektiv exGKN.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[faufreiburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Mar 2026 09:32:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein Abend zur Unterstützung des Fabrikkollektiv exGKN. Spenden könnt ihr am Abend selbst oder über &#62;&#62; diese Webseite &#60;&#60;. Webseite des Fabrikkollektivs: #insorgiamo 14.03.2026 &#124; 19:00 Uhr &#124; SUSI-Bewohner*innen-Treff (Vaubanallee 2, 79100 Freiburg) Nachdem alle Beschäftigten des damaligen GKN-Werks in Campi Bisenzio bei Florenz im Juni 2021 übers Wochenende gekündigt... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2026/03/09/oekologische-konversion-statt-schliessung-spendenaufruf-zur-unterstuetzung-des-fabrikkollektiv-exgkn/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item">
<p><strong><a href="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/03/Sharepic_exGKN-VA-scaled.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft wp-image-4136" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/03/Sharepic_exGKN-VA-225x300.jpg" alt="" width="250" height="333" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/03/Sharepic_exGKN-VA-225x300.jpg 225w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/03/Sharepic_exGKN-VA-768x1024.jpg 768w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/03/Sharepic_exGKN-VA-1152x1536.jpg 1152w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/03/Sharepic_exGKN-VA-1536x2048.jpg 1536w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/03/Sharepic_exGKN-VA-263x350.jpg 263w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/03/Sharepic_exGKN-VA-113x150.jpg 113w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/03/Sharepic_exGKN-VA-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 250px) 100vw, 250px" /></a>Ein Abend zur Unterstützung des Fabrikkollektiv exGKN.</strong></p>
<p>Spenden könnt ihr am Abend selbst oder über <a href="https://www.produzionidalbasso.com/project/unazione-per-salvare-gff-dare-uno-schiaffo-in-faccia-al-sistema-non-ha-prezzo/">&gt;&gt; diese Webseite &lt;&lt;</a>.</p>
<p>Webseite des Fabrikkollektivs: <a href="https://insorgiamo.org/">#insorgiamo</a></p>
<p><em>14.03.2026 | 19:00 Uhr | SUSI-Bewohner*innen-Treff (Vaubanallee 2, 79100 Freiburg)</em></p>
<p>Nachdem alle Beschäftigten des damaligen GKN-Werks in Campi Bisenzio bei Florenz im Juni 2021 übers Wochenende gekündigt wurden, haben sich etwa 350 der Ar­bei­te­r:in­nen zusammengeschlossen und eine „unbefristete Betriebsversammlung“ organisiert – eine legale Form der Werksbesetzung, die immer noch ununterbrochen läuft.</p>
<p>Seitdem haben die Kollegen zwei mal vor Gericht gegen die Kündigung gewonnen und sich mit der italienischen Klimabewegung zusammengeschlossen. Gemeinsam haben sie einen Zukunftsplan für das Werk und die Arbeitsplätze entwickelt: Statt Autoteile wollen sie Lastenräder, Photovoltaikmodule und später auch Batterien produzieren.</p>
<p>Dafür haben sie die Genossenschaft ex GKN FOR FUTURE (GFF) gegründet. Der Geschäftsplan und die Finanzierung haben mehreren Prüfungen standgehalten. Auf ihre Initiative hat das Regionalparlament in Florenz ein Gesetz zur Einführung von Industriekonsortien erlassen, die Arbeitergenossenschaften zum Zweck der Reindustrialisierung Industriebrachen übergeben können.</p>
<p>Anfang 2026 hat das im Sommer 2025 gegründete Industriekonsortium jedoch nicht einen Handstreich getan. Ein Großinvestor kündigte an, sich aus der Finanzierung zurückzuziehen. Das Ziel, die erste öffentliche sozial integrierte Fabrik zu eröffnen, ist aktuell akut gefährdet!</p>
<p><span id="more-4135"></span></p>
<p>Die Arbeiter:innen geben jedoch nicht auf und haben einen riesigen „Fundraiser“ gestartet um die Fabrik zu kaufen, sie in Selbstverwaltung weiterzuführen und ihre Vision einer sozial-ökologischen Transformation umzusetzen. Sie haben deswegen die Arbeiterbewegung und die anderen sozialen Bewegungen dazu aufgerufen sie in diesem Vorhaben zu unterstützen.</p>
<p>Ein Gelingen würde zeigen, dass aus einem defensiven Kampf gegen Betriebsschließungen ein offensiver politischer Konflikt um die Frage, wie wir in Zukunft Leben und Produzieren wollen, gemacht werden kann und dies nicht von Profipolitikern, sondern von den Arbeiter:innen selbst. Ein Scheitern hingegen wäre eine schwere Niederlage für die gesamte antikapitalistische Bewegung.</p>
<p>Wir wollen deswegen einen Abend zur Unterstützung des Fabrikkollektivs gestalten. Es wird eine Dokumentation (ca. 30 Minuten) gezeigt und einen kurzen Input zur aktuellen Lage geben. Im Anschluss wollen wir Raum zum Austausch schaffen. Im SUSI-Treff gibt es auch Getränke.</p>
</div>
<p><a href="https://share.joinmastodon.org/#text=https%3A%2F%2Ffreiburg.fau.org%2F2026%2F03%2F09%2Foekologische-konversion-statt-schliessung-spendenaufruf-zur-unterstuetzung-des-fabrikkollektiv-exgkn%2F" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" id="mastoshare" class="alignright wp-image-4128" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/03/mastoshare_v1.png" alt="" width="136" height="30" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/03/mastoshare_v1.png 300w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/03/mastoshare_v1-150x33.png 150w" sizes="(max-width: 136px) 100vw, 136px" /></a></p>
<p><a href="https://bsky.app/intent/compose?text=Neues%20von%20der%20FAU_Freiburg" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" id="mastoshare" class="alignright wp-image-4128" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/03/bskyshare_v1.png" alt="" width="136" height="30" /></a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Fristlose Kündigung und kein Gehalt wegen Krankheit? Geht gar nicht!</title>
		<link>https://freiburg.fau.org/2026/03/09/fristlose-kuendigung-und-kein-gehalt-wegen-krankheit-geht-gar-nicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[faufreiburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Mar 2026 09:30:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Einer medizinischen Fachangestellten wurde nach schwerer Krankheit überraschend fristlos gekündigt und ihr wurde der Großteil ihres letzten Monatslohnes nicht ausgezahlt. Der Arbeitgeber unterließ es zudem, sie auf die Pflicht zur Meldung bei der Agentur für Arbeit hinzuweisen. Da sie über ihre Ansprüche auf Arbeitslosengeld nicht Bescheid wusste geriet sie in... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2026/03/09/fristlose-kuendigung-und-kein-gehalt-wegen-krankheit-geht-gar-nicht/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><i><a href="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/03/Sharepic_FAU_79_Fall_Arztpraxis-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-4141 alignleft" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/03/Sharepic_FAU_79_Fall_Arztpraxis-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/03/Sharepic_FAU_79_Fall_Arztpraxis-225x300.jpg 225w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/03/Sharepic_FAU_79_Fall_Arztpraxis-768x1024.jpg 768w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/03/Sharepic_FAU_79_Fall_Arztpraxis-1152x1536.jpg 1152w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/03/Sharepic_FAU_79_Fall_Arztpraxis-1536x2048.jpg 1536w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/03/Sharepic_FAU_79_Fall_Arztpraxis-263x350.jpg 263w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/03/Sharepic_FAU_79_Fall_Arztpraxis-113x150.jpg 113w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/03/Sharepic_FAU_79_Fall_Arztpraxis-scaled.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a>Einer medizinischen Fachangestellten wurde nach schwerer Krankheit überraschend fristlos gekündigt und ihr wurde der Großteil ihres letzten Monatslohnes nicht ausgezahlt. Der Arbeitgeber unterließ es zudem, sie auf die Pflicht zur Meldung bei der Agentur für Arbeit hinzuweisen. Da sie über ihre Ansprüche auf Arbeitslosengeld nicht Bescheid wusste geriet sie in finanzielle Schwierigkeiten. Nach einer Beratung und entsprechenden Geltendmachung konnte eine für die betroffene zufriedenstellende außergerichtliche Einigung erzielt werden. Eine Spendensammlung innerhalb unserer Basisgewerkschaft konnte zudem die konkrete Notlage abwenden.</i></p>
<p>Aufgrund einer schweren Erkrankung fiel die medizinische Fachangestellte für mehrere Wochen aus. Ihr Arbeitgeber versuchte sie daraufhin zur Unterzeichnung eines Aufhebungsvertrages zu überreden. Da sie darauf nicht einging, erfolgte eine de facto fristlose Kündigung via Mail. Die Zahlung ihres letzten Monatsgehaltes wurde von der Rückgabe einer Zugangskarte abhängig gemacht. Weiterhin sollte sie ihr restliches Gehalt selbst errechnen. Richtigerweise wurde letzteres von ihr abgelehnt. Nach Rückgabe der Zugangskarte wurde ihr dann nach rund einem Monat nur ein Bruchteil des fehlenden Gehaltes ausgezahlt. Begründet wurde dies mit angeblichen Minusstunden aufgrund fehlender Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen. Der Arbeitgeber kam zudem seiner Hinweispflicht (nach § 2 Abs. 2 Satz 2 Ziff. 3 SGB III) nicht nach. Da die junge Kollegin mit dem deutschen Sozialsystem nicht vertraut war, machte Sie in Folge ihren Anspruch auf Arbeitslosengeld nicht geltend und geriet in große finanzielle Schwierigkeiten. Die Kollegin wandet sich nach Ratschlag eines Bekannten an die gewerkschaftliche Beratung der FAU Freiburg.</p>
<p>Schnell wurde klar: Die fristlose Kündigung war ungültig, da sie nicht – wie gesetzlich vorgeschrieben – in Schriftform, sondern via E-Mail erfolgte. Auch der Lohnabzug war widerrechtlich, da die Kollegin durch ein Schreiben ihres behandelnden Hausarztes zweifelsfrei ihre Arbeitsunfähigkeit beweisen konnte.</p>
<p>Gemeinsam wurde ein entsprechendes Forderungsschreiben erarbeitet und dem Arbeitgeber zugesendet. Der Brief zeigte Wirkung: Die Kollegin konnte – ohne aufwändigen Gerichtsprozess – eine für sie zufriedenstellende außergerichtliche Einigung erzielen. Der Chef zahlte ihr den fehlenden Betrag umgehend aus.<span id="more-4140"></span></p>
<p>Da die Kollegin leider erst durch die gewerkschaftliche Beratung von ihrem sozialrechtlichen Ansprüchen auf Arbeitslosengeld erfuhr und dieses nicht rückwirkend gezahlt wird, geriet sie in größere finanzielle Schwierigkeiten. Um sie in in ihrer unmittelbaren Notlage zu unterstützen wurde innerhalb unserer Basisgewerkschaft eine Spendensammlung initiiert. Durch viele kleine Spenden konnte so schnell und unkompliziert geholfen werden!</p>
<p>Folgend wichtige Punkte sind für alle Arbeiter/innen relevant und immer wieder Thema in unserer gewerkschaftlichen Sprechstunde:</p>
<p>Kündigungen müssen schriftlich (Papierform mit Unterschrift des Chefs) erfolgen! Mündliche Kündigungen oder Kündigungen via E-Mail und Whatsapp kommen in der Praxis immer wieder vor, sind aber nicht gültig, da sie die vorgeschriebene Schriftform nicht erfüllen. Solltet ihr eine Kündigung (egal in welcher Form) erhalten sucht euch umgehend Unterstützung bei einer Gewerkschaft oder einer entsprechenden Beratungsstelle. Unter Umständen habt ihr maximal 3 Wochen Zeit gegen die Kündigung vorzugehen! Mehr Infos zum Thema Kündigung findet ihr u.a. <a href="https://www.hensche.de/Rechtsanwalt_Arbeitsrecht_Handbuch_Kuendigung.htm">auf dieser Webseite</a>.</p>
<p>Arbeitstage an denen ihr Krank seid und dies durch eine sogenannte Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (im Alltag oft auch „Krankschreibung“ genannt) von einem Arzt bestätigt wird müssen (in den meisten Fällen) durch euren Chef bezahlt werden. Mehr Infos findet ihr z.B. <a href="https://www.betanet.de/entgeltfortzahlung.html">auf der Webseite „betanet“</a>. Falls dies nicht passiert, wendet euch an eine Gewerkschaft oder eine Beratungsstelle.</p>
<p>Solltet ihr vor der Arbeitslosigkeit innerhalb der letzten 30 Monate mindestens 12 Monate gearbeitet haben, so habt ihr Anspruch auf Arbeitslosengeld. Dies gilt auch für Personen die z.B. keinen Anspruch auf Bürgergeld-Leistungen haben (da sie z.B. aufgrund ihres Aufenthaltsstatus nur Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beziehen können). Wichtig: Sobald ihr von eurer (auch nur drohenden) Arbeitslosigkeit erfahrt, solltet ihr euch bei der Agentur für Arbeit möglichst umgehend als „Arbeitssuchend“ melden. Tritt dann eure reale Arbeitslosigkeit ein, solltet ihr euch spätestens am ersten Tag der Arbeitslosigkeit bei der Agentur für Arbeit als „Arbeitslos“ melden. Mehr Infos gibt es <a href="https://www.betanet.de/arbeitslosengeld.html">auf „betanet“</a> und der <a href="https://www.arbeitsagentur.de/arbeitslos-arbeit-finden/arbeitslosengeld/finanzielle-hilfen/arbeitslosengeld-anspruch-hoehe-dauer">Webseite der Agentur für Arbeit</a>.</p>
<hr />
<p><strong>Materialien</strong></p>
<p><a href="https://www.fau.org/materialien/uploads/rechte_im_job_oktober_2025.pdf">Broschüre „Deine Rechte im Job – Eine Einführung ins Arbeitsrecht und erste Schritte des Organizing“</a></p>
<hr />
<blockquote><p><strong>Gewerkschaftliche Erstberatung der FAU Freiburg</strong></p>
<p>jeden 1. Montag im Monat, ab 20:00 im Rasthaus (Grether Gelände, Adlerstraße 12)</p>
<p><em>Unter +49 1575 1081877 über WhatsApp oder Signal (bitte keine Anrufe) oder per Mail (faufr-beratung@fau.org) kannst du einen Termin vereinbaren und kurz dein Anliegen schildern. Wenn du uns eine Telefonnummer hinterlässt, rufen wir dich auch gerne zurück.</em></p></blockquote>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gewerkschaft lohnt sich – niedrigen vierstelligen Betrag in Arbeitskonflikt in Gastronomiebetrieb erstritten</title>
		<link>https://freiburg.fau.org/2026/02/09/gewerkschaft-lohnt-sich-niedrigen-vierstelligen-betrag-in-arbeitskonflikt-in-gastronomiebetrieb-erstritten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[faufreiburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Feb 2026 16:10:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines Syndikat]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein FAU-Mitglied wandte sich an unsere gewerkschaftliche Beratung, da es in den vergangenen 2,5 Jahren Beschäftigung in einem Gastronomiebetrieb keinen bezahlten Urlaub nehmen konnte und die Zahlung weiterer Ansprüche ausstand. Weil die Kollegin auf ihr Recht beharrte, wurde sie in der weiteren Auseinandersetzung von ihrem Chef gekündigt – eine verbotene... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2026/02/09/gewerkschaft-lohnt-sich-niedrigen-vierstelligen-betrag-in-arbeitskonflikt-in-gastronomiebetrieb-erstritten/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p dir="ltr" data-pm-slice="1 1 []"><em><a href="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/02/Sharepic_FAU_79_08022026-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-4036" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/02/Sharepic_FAU_79_08022026-225x300.jpeg" alt="" width="222" height="296" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/02/Sharepic_FAU_79_08022026-225x300.jpeg 225w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/02/Sharepic_FAU_79_08022026-768x1024.jpeg 768w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/02/Sharepic_FAU_79_08022026-1152x1536.jpeg 1152w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/02/Sharepic_FAU_79_08022026-1536x2048.jpeg 1536w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/02/Sharepic_FAU_79_08022026-263x350.jpeg 263w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/02/Sharepic_FAU_79_08022026-113x150.jpeg 113w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/02/Sharepic_FAU_79_08022026-scaled.jpeg 1920w" sizes="auto, (max-width: 222px) 100vw, 222px" /></a>Ein FAU-Mitglied wandte sich an unsere gewerkschaftliche Beratung, da es in den vergangenen 2,5 Jahren Beschäftigung in einem Gastronomiebetrieb keinen bezahlten Urlaub nehmen konnte und die Zahlung weiterer Ansprüche ausstand. Weil die Kollegin auf ihr Recht beharrte, wurde sie in der weiteren Auseinandersetzung von ihrem Chef gekündigt – eine verbotene Maßregelung. Nun konnte eine für die Kollegin zufriedenstellende außergerichtliche Einigung erzielt werden.</em></p>
<p dir="ltr">Dezember letzten Jahres kam ein FAU-Mitglied auf die gewerkschaftliche Beratung der FAU Freiburg zu. Die Kollegin wandte sich zunächst mit dem Ziel an uns, sich auf ein Gespräch mit ihrem Chef, in dem es um das Thema des Urlaubs gehen sollte, optimal vorzubereiten und sich hinsichtlich ihrer Rechte und einer weiteren Vorgehensweise beraten zu lassen. Dies stellte sich als kluge Entscheidung heraus, denn als der Chef ihr in besagtem Gespräch die Kündigung aussprach, konnten wir direkt unterstützen. Da selbst rechtswidrige Kündigungen (solange sie schriftlich ergingen) unheilbar wirksam werden, wenn nicht innerhalb von drei Wochen Kündigungsschutzklage gegen sie erhoben wird, war eine schnelle Reaktion essenziell.</p>
<p dir="ltr">In der Kündigungsschutzklage argumentierten wir, dass die Kündigung wegen eines Verstoßes gegen das Maßregelungsverbot (§ 613a BGB) unwirksam war. Dieses verbietet Arbeitgeber:innen, Arbeitnehmer:innen zu benachteiligen, wenn diese in zulässiger Weise ihre Rechte ausüben. Im weiteren Verlauf erarbeiteten wir eine Aufstellung mit der Berechnung des Anspruchs auf Urlaubsabgeltung sowie aller weiteren Ansprüche, die der Kollegin zustanden. Diese Aufstellung überreichten wir gemeinsam dem Chef, verbunden mit der Drohung, die Kündigungsschutzklage um den Klageantrag der anderen ausstehenden Ansprüche zu erweitern. Der Gang zum Gericht war dann aber nicht mehr nötig, da wir bereits in einer außergerichtlichen Verhandlung mit der Zahlung einer niedrig vierstelligen Summe ein für die Kollegin sehr zufriedenstellendes Ergebnis erstreiten konnten.<span id="more-4035"></span></p>
<p dir="ltr"><strong>Auch Minijobber*innen in der Gastronomie haben Rechte!</strong></p>
<p dir="ltr">Unsere Erfahrung als Basisgewerkschaft mit immer wieder ähnlichen Fällen aus Gastronomiebetrieben zeigt: Die Missachtung von geltendem Arbeitsrecht, wie die Nichtgewährung von bezahltem Urlaub, keiner Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, an Feiertagen oder unbezahlten Überstunden, ist in Freiburger Gastronomiebetrieben gang und gäbe. Vielfach wissen Beschäftigte in der Gastronomie nicht, dass ihnen (auch als geringfügig Beschäftigte) aus dem Manteltarifvertrag, der wie ein Gesetz für alle Arbeitnehmer:innen in der Gastronomie gilt, gewisse Rechte zustehen. So sieht der Manteltarifvertrag unter anderem bis zu 30 Urlaubstage jährlich, Zuschläge an Feiertagen, Weihnachtsgeld, zugesicherte Ruhetage und ein extra Urlaubsgeld vor.</p>
<p dir="ltr">Der vorliegende Fall zeigt einmal mehr: Widerstand lohnt sich! Wir möchten alle Arbeiter:innen in der Gastronomie ermutigen, Unterstützung bei entsprechenden Beratungsstellen zu suchen und für ihre Rechte einzustehen. Nur durch gewerkschaftliche Organisierung können wir die Arbeitsbedingungen in der Gastronomie nachhaltig verbessern und unsere Rechte als Arbeiter:innen wirksam verteidigen.</p>
<hr />
<p><strong>Materialien</strong></p>
<p><a href="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2023/10/202309-gastro-Infoflyer_DINA6.pdf">Flyer „Du arbeitest in der Gastro? Kenne deine Rechte!“</a></p>
<p><a href="https://www.fau.org/materialien/uploads/rechte_im_job_oktober_2025.pdf">Broschüre „Deine Rechte im Job – Eine Einführung ins Arbeitsrecht und erste Schritte des Organizing“</a></p>
<p><a href="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/04/BAnz-AT-16.12.2024-B11.pdf">allgemeinverbindlicher Manteltarifvertrag für das Hotel- und Gaststättengewerbe in Baden-Württemberg</a></p>
<hr />
<blockquote><p><strong>Gewerkschaftliche Erstberatung der FAU Freiburg</strong></p>
<p>jeden 1. Montag im Monat, ab 20:00 im Rasthaus (Grether Gelände, Adlerstraße 12)</p>
<p><em>Unter +49 1575 1081877 über WhatsApp oder Signal (bitte keine Anrufe) oder per Mail (faufr-beratung@fau.org) kannst du einen Termin vereinbaren und kurz dein Anliegen schildern. Wenn du uns eine Telefonnummer hinterlässt, rufen wir dich auch gerne zurück.</em></p></blockquote>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gewerkschaftliche Solidarität mit der Roten Hilfe und dem ABC Dresden</title>
		<link>https://freiburg.fau.org/2026/01/18/gewerkschaftliche-solidaritaet-mit-der-roten-hilfe-und-dem-abc-dresden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[faufreiburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Jan 2026 13:38:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines Syndikat]]></category>
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		<category><![CDATA[Rote Hilfe]]></category>
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					<description><![CDATA[Mitte Dezember haben die GLS Bank und die Sparkasse Göttingen der linken Solidaritätsorganisation Rote Hilfe die Konten gekündigt. Ursächlich dafür ist sehr wahrscheinlich der politische Druck aus den USA. Die US-Regierung hat die u. a. von Medien als „Antifa Ost“ bezeichnete Gruppe als Terrororganisation eingestuft und auf eine Sanktionsliste gesetzt.... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2026/01/18/gewerkschaftliche-solidaritaet-mit-der-roten-hilfe-und-dem-abc-dresden/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/01/SolidaritaetRoteHilfe-scaled-1.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-4020" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/01/SolidaritaetRoteHilfe-scaled-1-240x300.jpeg" alt="" width="222" height="278" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/01/SolidaritaetRoteHilfe-scaled-1-240x300.jpeg 240w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/01/SolidaritaetRoteHilfe-scaled-1-819x1024.jpeg 819w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/01/SolidaritaetRoteHilfe-scaled-1-768x960.jpeg 768w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/01/SolidaritaetRoteHilfe-scaled-1-280x350.jpeg 280w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/01/SolidaritaetRoteHilfe-scaled-1-120x150.jpeg 120w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/01/SolidaritaetRoteHilfe-scaled-1.jpeg 1024w" sizes="auto, (max-width: 222px) 100vw, 222px" /></a>Mitte Dezember haben die GLS Bank und die Sparkasse Göttingen der linken Solidaritätsorganisation Rote Hilfe die Konten gekündigt. Ursächlich dafür ist sehr wahrscheinlich der politische Druck aus den USA. Die US-Regierung hat die u. a. von Medien als „Antifa Ost“ bezeichnete Gruppe als Terrororganisation eingestuft und auf eine Sanktionsliste gesetzt. Es scheint, dass die Banken der Roten Hilfe die Konten gekündigt haben, da diese sich mit den Antifaschist*innen solidarisiert, die für die sogenannte „Antifa Ost“ verfolgt und inhaftiert werden. Damit wollen die Banken das Risiko minimieren, selbst von Sanktionen aus den USA getroffen zu werden.</p>
<p>In der letzten Zeit hat die GLS auch anderen linken Organisationen die Konten gekündigt, darunter einem Verein, der die Arbeit des Anarchist Black Cross Dresden unterstützt, der Partei DKP sowie einer Einzelperson, die mit dem ABC-nahen Verein in Verbindung gebracht wird. Wie das Anarchist Black Cross schreibt, handelt es sich dabei um einen politischen Angriff auf die linke Infrastruktur in Deutschland. Die Kündigung von Konten macht es linken Organisationen unmöglich, Mitgliedsbeiträge und Spenden zu verwalten und Ausgaben wie Miete, Anwaltskosten und Personalkosten zu tätigen.</p>
<p>Uns Gewerkschafter*innen sollte die Kündigung der Konten der Roten Hilfe und des ABC Dresden alarmieren. Erstens trifft diese Maßnahme eine Organisation, die ein solidarisches Verhältnis zu unseren Gewerkschaften pflegt. Die Rote Hilfe steht Kolleg*innen bei, die unter Berufsverboten leiden oder bei ihrem Engagement von der Polizei und der Staatsanwaltschaft drangsaliert werden. Die Rote Hilfe beschäftigt sich außerdem mit Repressalien und Union Busting gegen aktive Kolleg*innen, Betriebsräte und Gewerkschaften. Nicht umsonst sind viele Gewerkschafter*innen Mitglied der Roten Hilfe. Zweitens treffen die Repressalien, von denen das „Debanking“ nur ein Ausdruck ist, aktuell linksradikale Organisationen, die Klimabewegung, Antifaschist*innen sowie politisch engagierte Gewerkschafter*innen. Es ist jedoch keineswegs ausgeschlossen, dass bei der autoritären Entwicklung in absehbarer Zeit auch andere linke Organisationen, sowie unsere Gewerkschaften ins Visier genommen werden. Wir müssen zusammenhalten, um diese Angriffe abzuwehren.</p>
<p>Wir rufen daher unsere Mitglieder und alle Gewerkschaftsfreund*innen auf:</p>
<ul>
<li>Sprecht mit euren Kolleg*innen und anderen Gewerkschafter*innen über die Angriffe auf die Rote Hilfe und andere linke Organisationen.</li>
<li>Werdet jetzt erst recht Mitglied der Roten Hilfe und ermutigt andere, ebenfalls beizutreten, siehe: <a class="moz-txt-link-freetext" href="https://rote-hilfe.de/aktiv-werden/mitglied-werden">https://rote-hilfe.de/aktiv-werden/mitglied-werden</a></li>
<li>Falls ihr bereits Mitglied seid, wechselt von Dauerauftrag zu Lastschrift.</li>
<li>Solidarisiert euch öffentlich mit der Roten Hilfe und den anderen angegriffenen linken Organisationen.</li>
<li>Kontaktiert die GLS Bank und bringt eure Bedenken zum Ausdruck.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Myanmar: Solidarity Wins – Conditions at Hang Kei factory improved</title>
		<link>https://freiburg.fau.org/2025/06/04/arbeitskaempfe-und-widerstand-in-myanmar-erfahrungen-perspektiven-feministisch-syndikalistischer-solidaritaet-entlang-der-globalen-textil-lieferkette/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[faufreiburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Jun 2025 15:00:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines Syndikat]]></category>
		<category><![CDATA[FAU Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Solidarität]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Einzelhandel]]></category>
		<category><![CDATA[FAU]]></category>
		<category><![CDATA[Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[internationale Solidarität]]></category>
		<category><![CDATA[Lieferketten]]></category>
		<category><![CDATA[Militärdiktatur]]></category>
		<category><![CDATA[Myanmar]]></category>
		<category><![CDATA[Textilindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach den international koordinierten Aktionen zum 8. März konnten durch die Mitglieder der Federation of General Worker Myanmar (FGWM) Verbesserungen in der Fabrik der Hang Kei Myanmar Garment Factory Ltd. erzielt werden! May Su Lwin – Mitglied des Frauen*Komitees der FGWM – erklärt wie international koordinierte Solidaritätsaktionen die positive Veränderungen... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2025/06/04/arbeitskaempfe-und-widerstand-in-myanmar-erfahrungen-perspektiven-feministisch-syndikalistischer-solidaritaet-entlang-der-globalen-textil-lieferkette/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach den <a href="https://globalmayday.net/8m2025/">international koordinierten Aktionen zum 8. März</a> konnten durch die Mitglieder der <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Federation_of_General_Workers_Myanmar">Federation of General Worker Myanmar (FGWM)</a> Verbesserungen in der Fabrik der Hang Kei Myanmar Garment Factory Ltd. erzielt werden!</p>
<p><span class="yt-core-attributed-string yt-core-attributed-string--white-space-pre-wrap" dir="auto" role="text"><span class="yt-core-attributed-string--link-inherit-color" dir="auto">May Su Lwin – Mitglied des Frauen*Komitees der FGWM – erklärt wie international koordinierte Solidaritätsaktionen die positive Veränderungen mitbewirkt haben. Die Arbeiter*innen in der Fabrik organisierten sich, während Kolleg*innen in Europa Druck auf die Marken ausübten, die bei Hang Kei produzieren lassen.</span></span></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=gt92CjieS2o"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3849 size-full" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/06/Screenshot-2025-06-15-at-11-45-16-Solidarity-Wins-Statement-by-Worker-of-Hang-Kei-Myanmar-Garment-Factory-2025-YouTube.png" alt="" width="680" height="383" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/06/Screenshot-2025-06-15-at-11-45-16-Solidarity-Wins-Statement-by-Worker-of-Hang-Kei-Myanmar-Garment-Factory-2025-YouTube.png 680w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/06/Screenshot-2025-06-15-at-11-45-16-Solidarity-Wins-Statement-by-Worker-of-Hang-Kei-Myanmar-Garment-Factory-2025-YouTube-300x169.png 300w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/06/Screenshot-2025-06-15-at-11-45-16-Solidarity-Wins-Statement-by-Worker-of-Hang-Kei-Myanmar-Garment-Factory-2025-YouTube-621x350.png 621w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/06/Screenshot-2025-06-15-at-11-45-16-Solidarity-Wins-Statement-by-Worker-of-Hang-Kei-Myanmar-Garment-Factory-2025-YouTube-150x84.png 150w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></a></p>
<p>Mehr Infos: <a href="https://globalmayday.net/2025/05/27/solidarity-wins-hang-kei-factory/">Global Mayday.net: Solidarity Wins – Conditions at Hang Kei factory improved!</a></p>
<p><span id="more-3624"></span></p>
<hr />
<h3><strong>Was im Vorfeld lief: </strong></h3>
<p><strong>Feministische Aktion zum 8. März zu Arbeitskämpfen und Widerstand in Myanmar</strong></p>
<p><em><strong><a href="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/03/signal-2025-03-09-14-30-08-340-7-e1741552682748.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-3662 size-medium" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/03/signal-2025-03-09-14-30-08-340-7-e1741552682748-300x200.jpg" alt="Myanmar New Xorker" width="300" height="200" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/03/signal-2025-03-09-14-30-08-340-7-e1741552682748-300x200.jpg 300w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/03/signal-2025-03-09-14-30-08-340-7-e1741552682748-1024x682.jpg 1024w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/03/signal-2025-03-09-14-30-08-340-7-e1741552682748-768x512.jpg 768w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/03/signal-2025-03-09-14-30-08-340-7-e1741552682748-1536x1023.jpg 1536w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/03/signal-2025-03-09-14-30-08-340-7-e1741552682748-525x350.jpg 525w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/03/signal-2025-03-09-14-30-08-340-7-e1741552682748-150x100.jpg 150w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/03/signal-2025-03-09-14-30-08-340-7-e1741552682748.jpg 1870w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></strong><strong>Die FAU Freiburg demonstriert für die Rechte von  Textilarbeiterinnen aus Myanamar vor Bekleidungsläden in Freiburg</strong></em></p>
<p>Am Samstag wurden in Freiburg und weiteren deutschen Städten die Forderungen der Textilarbeiterinnen aus Myanmar an die Fillialleitungen von H&amp;M und New Yorker übergeben. Damit wurden die Unternehmen an ihre Verantwortung entlang der Lieferkette erinnert.</p>
<p>&#8222;H&amp;M und New Yorker müssen Verantwortung für den Gesundheitsschutz der Näher*innen in den Fabriken übernehmen. Wir sind heute hier, um Druck auf die Bekleidunsmarken aufzubauen&#8220; sagt Lisa Bauer, Sprecherin der FAU Freiburg. In mehreren deutschen Städten, darunter Kassel, Göttingen, Hamburg, Leipzig und Berlin, fanden anlässlich des 8. März, dem internationalen feministischen Kampftag, Aktionen der Basisgewerkschaft FAU statt. In einer international koordinierten Aktion mit der Gewerkschaft FGWM in Myanmar wurde für bessere Arbeitsbedingungen in den Textilfabriken in Myanmar demonstriert. Ein großer Teil der Arbeiter*innen dort sind Frauen.</p>
<p>In Myanmar wurden die Forderungen durch Gewerkschafterinnen der FGWM an die Fabrikbesitzer übergeben, die als Vertragspartner von H&amp;M, New Yorker, Vero moda, Hunkemöller und anderen die Standards zur Sicherung der Gesundheit am Arbeitsplatz umsetzen müssen.</p>
<p>In den Textilfabriken, die für H&amp;M, New Yorker, Zara, Hunkemöller oder Vero Moda produzieren werden grundlegende Standards für Hygiene und Arbeitsschutz missachtet. Seife steht oft nicht zur Verfügung und die sanitären Anlagen sind im schlechten Zustand. Das geht auf Kosten der Gesundheit der Näher*innen. &#8222;Die Gewerkschaft FGWM hat uns berichtet, dass es  auf Grund der schlechten Arbeitsbedingungen bereits zu Fehlgeburten kam&#8220;, so Lisa Bauer.</p>
<p>Die Arbeiter*innen müssen hohe Produktionsziele einhalten und das bei wenigen Pausen. Die  Näher*innen fordern Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, bezahlte Freistellung bei Periode bedingten Schmerzen und Schwangerschaft. Die ohnehin niedrigen Löhne reichen nun aufgrund der Inflation nicht mehr für grundlegende Dinge: Die Arbeiterinnen fordern daher die Übernahme der Kosten für Binden und Tampons durch die Arbeitgeber.</p>
<p>Seit 2021 herrscht in Myanmar eine Militärdiktatur. Die demokratisch gewählte Regierung ist im Exil. Die Junta geht mit brutaler Gewalt gegen die Bevölkerung vor, die sich der Diktatur widersetzt. Aufgrund des Krieges steigen die Preise. Durch die Inflation ist der Preis für Menstruationsprodukte (Binden, Tampons etc.) um ein Vierfaches gestiegen, sodass sich die Arbeiter*innen, diese nicht mehr leisten können. Einige sind daher dazu übergegangen, aus Stoffresten ihre eigenen Binden zu nähen. Diese Notlösung führt immer wieder zu Infektionen.</p>
<p>Die Näher*innen fordern daher neben ausreichenden Pausen und angemessenen Sanitäranlangen auch die Bereitstellung von Menstruationsprodukten am Arbeitsplatz und eine bezahlte Freistellung bei Menstruationsbeschwerden. Forderungen, die weltweit relevant sind. Südkorea, Taiwan und Sambia machen es vor und haben bereits Formen eines Rechts auf Freistellung während der Menstruation umgesetzt. Und auch Spanien hat erst kürzlich, im Jahr 2023, eine ähnliche Regelung eingeführt. In der Stadt Freiburg in der Schweiz ist ein entsprechender Entwurf derzeit in Diskussion für die städtischen Angestellte</p>
<hr />
<p><strong>Materialien</strong></p>
<p><a href="https://rdl.de/beitrag/feministische-solidarit-t-entlang-der-lieferkette-menstruationsprodukte-f-r-alle-die-sie">Interview bei Radio Dreyeckland mit einer FAU Kollegin zur Aktion &#8222;Feministische Solidarität entlang der Lieferkette &#8211; Menstruationsprodukte für alle, die sie brauchen&#8220;</a></p>
<p>Flyer <a href="https://www.fgwm-solidarity.org/wp-content/uploads/2025/02/FGWM_Flyer_de.pdf">„Menstruationsprodukte für alle, die sie brauchen!“</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stellungnahme: &#8222;Die Büchse der Pandora wurde geöffnet&#8220;</title>
		<link>https://freiburg.fau.org/2025/05/13/stellungnahme-die-buechse-der-pandora-wurde-geoeffnet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[faufreiburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 May 2025 12:37:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AG Soziale Berufe]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[FAU Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[42 Stunden Woche]]></category>
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					<description><![CDATA[Stellungnahme der AG Soziale Berufe der FAU Freiburg zur Einigung im TVöD-Tarifkonflikt Interview mit Radio Dreyeckland Dossier auf labournet.de In der aktuellen Tarifrunde im öffentlichen Dienst (TVöD) liegt jetzt eine Einigung auf dem Tisch. Wir TVöD-Beschäftigte werden durch sie zwar einen zusätzlichen Urlaubstag erhalten, aber dieser ist hart erkauft: So... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2025/05/13/stellungnahme-die-buechse-der-pandora-wurde-geoeffnet/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="font-family: Manjari Bold;"><span style="font-size: large;">Stellungnahme der AG Soziale Berufe der FAU Freiburg zur Einigung im TVöD-Tarifkonflikt</span></span></strong></p>
<ul>
<li><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-3799" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/05/FAU-Sharepic-TVoeD-Stetige-Basisarbeit-300x300.png" alt="" width="250" height="250" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/05/FAU-Sharepic-TVoeD-Stetige-Basisarbeit-300x300.png 300w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/05/FAU-Sharepic-TVoeD-Stetige-Basisarbeit-1024x1024.png 1024w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/05/FAU-Sharepic-TVoeD-Stetige-Basisarbeit-150x150.png 150w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/05/FAU-Sharepic-TVoeD-Stetige-Basisarbeit-768x768.png 768w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/05/FAU-Sharepic-TVoeD-Stetige-Basisarbeit-350x350.png 350w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/05/FAU-Sharepic-TVoeD-Stetige-Basisarbeit.png 1200w" sizes="auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px" /><a href="https://rdl.de/beitrag/erh-hung-der-wochenarbeitszeit-auf-42-stunden-ffnet-b-chse-der-pandorra">Interview</a> mit Radio Dreyeckland</li>
<li><a href="https://www.labournet.de/branchen/dienstleistungen/oedienst/tarif-und-besoldungsrunde-oeffentlicher-dienst-bund-und-kommunen-2025/">Dossier</a> auf labournet.de</li>
</ul>
<p>In der aktuellen Tarifrunde im öffentlichen Dienst (TVöD) liegt jetzt eine Einigung auf dem Tisch. Wir TVöD-Beschäftigte werden durch sie zwar einen zusätzlichen Urlaubstag erhalten, aber dieser ist hart erkauft: So wird eine &#8222;doppelt freiwillige&#8220; Erhöhung der Wochenarbeitszeit auf 42 Stunden für einen Zeitraum von 18 Monaten möglich werden. Zwar erst nach Ende der Probezeit und mit Zuschlägen, aber die Büchse der Pandora ist damit geöffnet. Nach immerwährenden Rufen der &#8222;Arbeitgeber&#8220;verbände nach einer Erhöhung der Wochenarbeitszeit wird mit der vorliegenden Einigung von diesen erstmals ein klarer Sieg gegen die Gewerkschaftsbewegung erzielt. Knapp 70 Jahre nach der erstmaligen Durchsetzung der 40-Stunden-Woche (in Westdeutschland) gelingt eine Anhebung der Wochenarbeitszeit statt einer Reduktion! Es ist weiterhin zu befürchten, dass die angebliche &#8222;Freiwilligkeit&#8220; bei faktischer Arbeitsverdichtung, Personalnot und Druck von Oben mittelfristig nur noch auf dem Papier bestehen wird. Diese noch freiwillige Verlängerung der Arbeitszeit könnte in der Praxis dazu führen, dass immer mehr Beschäftigte gezwungen sein werden, diese zusätzlichen Stunden zu arbeiten um das Arbeitsaufkommen bewältigen zu können.</p>
<p><span id="more-3798"></span>Die Löhne sollen ab April 2025 um 3% und ab Mai 2026 um 2,8% steigen. Das ist enttäuschend wenig angesichts des extremen finanziellen Drucks durch steigende Lebensmittel- (~30% seit 2021¹) und Mietpreise (insbesondere in Freiburg). Diese Erhöhungen gleichen kaum die Lohnverluste der letzten Jahre aus. Zudem ist völlig unklar wie sich die Weltwirtschaft und mit ihr Inflationsrate und Preise in Zukunft entwickeln werden. Gerade der von der aktuellen US-Regierung vom Zaun gebrochene Handelskrieg oder die auch bei uns spürbaren Auswirkungen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine lassen nicht gerade Gutes erwarten. Der mögliche finanzielle Druck könnte viele von uns in die &#8222;freiwillige&#8220; Arbeitszeitverlängerung zwingen. Die lange Laufzeit von 27 Monaten in der &#8222;legale&#8220; Streiks nicht möglich sind muss auch in diesem Zusammenhang als äußerst negativ bewertet werden.</p>
<p>Des Weiteren hat sich eine bemerkenswerte Besonderheit in die Einigung geschlichen: In Zukunft werden sich Auszubildende zur freiheitlich demokratischen Grundordnung bekennen müssen. Behördliche Arbeitgeber:innen nutzten solche Klauseln gerne, um Linke zu schikanieren. Es riecht leicht nach Radikalenerlass 2.0. So wurden bereits die ersten Erfahrungen in Jena, München oder Hessen gesammelt.² Diese Klausel stellt eine erhebliche Einschränkung der Meinungsfreiheit dar und wird dazu führen, dass linke Stimmen im öffentlichen Dienst fehlen werden.</p>
<p>Alles in allem bleibt das Ergebnis weit hinter allen Erwartungen zurück. Die durch den Tarifabschluss aufgezwungene Zeit der „Friedenspflicht“ müssen wir dringend dazu nutzen, um uns besser zu organisieren, Betriebsgruppen aufzubauen und unsere Streikfähigkeit zu erhöhen. Denn eins ist klar: Es braucht eine an der Basis starke und handlungsfähige Gewerkschafts- und Arbeiter:innenbewegung um zukünftig wieder in die Offensive zu kommen!</p>
<hr />
<p>¹ <a href="https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/lebensmittelproduktion/steigende-lebensmittelpreise-fakten-ursachen-tipps-71788">https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/lebensmittelproduktion/steigende-lebensmittelpreise-fakten-ursachen-tipps-71788</a><br />
² <a href="https://jena.fau.org/2024/10/03/podiumsdiskussion-zum-thema-berufsverbote-vergangenheit-und-aktuelle-praxis/">https://jena.fau.org/2024/10/03/podiumsdiskussion-zum-thema-berufsverbote-vergangenheit-und-aktuelle-praxis/</a> und <a href="https://www.nd-aktuell.de/artikel/1190425.verfassungstreuecheck-im-oeffentlichen-dienst-pflicht-zur-verfassungstreue-einfallstor-fuer-repressalien.html">https://www.nd-aktuell.de/artikel/1190425.verfassungstreuecheck-im-oeffentlichen-dienst-pflicht-zur-verfassungstreue-einfallstor-fuer-repressalien.html</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>TVöD-Tarifrunde 2025: FAU Freiburg ruft Mitglieder zur solidarischen Beteiligung auf</title>
		<link>https://freiburg.fau.org/2025/03/20/tvoed-tarifrunde-2025-fau-freiburg-ruft-ihre-mitglieder-zur-solidarischen-beteiligung-auf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[faufreiburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Mar 2025 12:58:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AG Soziale Berufe]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[FAU Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskampf]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit Januar 2025 befinden sich die Gewerkschaften verdi (Verhandlungsführung für die DGB Gewerkschaften) und dbb in Tarifauseinandersetzungen mit dem Arbeitgeberverband VKA (Verband kommunaler Arbeitgeber) und dem Bundesinnenministerium über einen neuen Lohntarifvertrag für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst (einschließlich Praktikant:innen, Auszubildende und Studierende), sowie der Beschäftigten der Bundesagentur für Arbeit, der... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2025/03/20/tvoed-tarifrunde-2025-fau-freiburg-ruft-ihre-mitglieder-zur-solidarischen-beteiligung-auf/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/01/FAU_FR_Sharepic_TVoeD.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3524 size-medium alignright" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/01/FAU_FR_Sharepic_TVoeD-240x300.jpg" alt="" width="240" height="300" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/01/FAU_FR_Sharepic_TVoeD-240x300.jpg 240w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/01/FAU_FR_Sharepic_TVoeD-819x1024.jpg 819w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/01/FAU_FR_Sharepic_TVoeD-768x960.jpg 768w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/01/FAU_FR_Sharepic_TVoeD-280x350.jpg 280w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/01/FAU_FR_Sharepic_TVoeD-120x150.jpg 120w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/01/FAU_FR_Sharepic_TVoeD.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px" /></a>Seit Januar 2025 befinden sich die Gewerkschaften verdi (Verhandlungsführung für die DGB Gewerkschaften) und dbb in Tarifauseinandersetzungen mit dem Arbeitgeberverband VKA (Verband kommunaler Arbeitgeber) und dem Bundesinnenministerium über einen neuen Lohntarifvertrag für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst (einschließlich Praktikant:innen, Auszubildende und Studierende), sowie der Beschäftigten der Bundesagentur für Arbeit, der Renten- und Unfallversicherung, der kommunalen Versorgungsbetriebe und des kommunalen Nahverkehrs.</p>
<p><span id="more-3514"></span></p>
<p>Verdi fordert eine Lohnerhöhung von 8 % (mindestens aber 350 €), 200 € mehr für Azubis, Praktikanten &amp; Dual-Studierende, eine unbefristete Übernahme nach Ausbildungsende, eine Erhöhung der Zuschläge für Überstunden, Schicht- und Nachtarbeit, drei zusätzliche freie Tage + einen zusätzlichen freien Tag für Mitglieder der DGB-Gewerkschaften, ein „meine-Zeit-Konto“, sowie die Wiederaktivierung der Regelungen zur Altersteilzeit.</p>
<p>Auch wenn von den DGB-Gewerkschaften das aus unserer Perspektive zentrale Thema einer radikalen Arbeitszeitverkürzung erneut nicht angegangen wurde, ruft die FAU Freiburg ihre Mitglieder dazu auf, sich solidarisch an den Aktionen und Streiks während der Tarifauseinandersetzung zu beteiligen!</p>
<p>Mehr Informationen zu Aktionen während der Tarifrunde gibt es auf dem Blog des <a href="https://solibuendnissuefreiburg.wordpress.com/">„Solibündnis Sozial- und Erziehungsdienst Freiburg“</a> an dem auch die FAU Freiburg mitwirkt.</p>
<p><a name="more-2727"></a>Bist du im Sozial-, Pflege- und Erziehungsbereich tätig? Dann komm zur <a href="https://freiburg.fau.org/ueber-uns/allgemeines-syndikat/ag-soziale-berufe/">AG Soziale Berufe</a> der FAU Freiburg und organisiere dich mit anderen Kolleg:innen für bessere Arbeitsbedingungen!</p>
<hr />
<p><b>Termine</b></p>
<p><a name="infos-uber-die-kommende-aktionen-gibt-es-hier-und-als-flyer"></a><del> 09. Januar | 20:00 | GEW Büro (Wölflinstraße 11) | <a href="https://solibuendnissuefreiburg.wordpress.com/">Treffen des Solibündnis Sozial- und Erziehungsdienst Freiburg</a></del></p>
<p><del>21. Januar | 18:00 | Platz der alten Synagoge | </del><a href="https://solibuendnissuefreiburg.wordpress.com/2024/12/18/tvod-demo-21-01-25-18-uhr/"><del>Abend-Demonstration in Freiburg zum Beginn der Tarifauseinandersetzung</del></a></p>
<p><del>11. Februar | 18:00 | Rasthaus (Adlerstr. 12) | <a href="https://solibuendnissuefreiburg.wordpress.com/">Treffen des Solibündnis Sozial- und Erziehungsdienst Freiburg</a></del></p>
<p><del>13. Februar | ganzer Tag | Platz der alten Synagoge | <a href="https://tacker.fr/node/15159">Warnstreik mit Kundgebung und Demonstration (TVöD)</a></del></p>
<p><del>27. Februar | 18:30 | Mensa der Hebelschule (Engelbergerstr. 2) | <a href="https://freiburg.fau.org/2025/01/04/genug-geschuftet-radikale-arbeitszeitverkuerzung-als-baustein-fuer-eine-bessere-zukunft/">Vortrag: „Radikale Arbeitszeitverkürzung als Baustein für eine bessere Zukunft“</a></del></p>
<p><del>07. März | <a href="https://solibuendnissuefreiburg.wordpress.com/2025/03/04/warnstreik-freitag-07-marz-2025/">Warnstreik im Sozial- und Erziehungsbereich | Kundgebung 13:00 Rathausplatz</a></del></p>
<p><del>08. März | <a href="https://freiburg.fau.org/ueber-uns/allgemeines-syndikat/ag-soziokulturelles/">Internationaler feministischer Kampftag</a></del></p>
<p><del>13. März | <a href="https://tacker.fr/index.php/node/15374">2ter Warnstreik mit Kundgebung und Demonstration (TVöD)</a></del></p>
<hr />
<p><b>Materialien</b></p>
<p>Broschüre <a href="https://www.fau.org/materialien/uploads/streikrechtmerkblatt_a6_druck-pdf_neu.pdf">&#8222;Streiken ist unser gutes Recht!&#8220;</a></p>
<p>Flugblatt <a href="https://freiburg.fau.org/2024/04/05/tvoed-tarifrunde-2025-30-stundenwoche-bei-vollem-lohnausgleich-und-hoehere-loehne/">„30 Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich und höhere Löhne!“</a></p>
<p><a href="https://solibuendnissuefreiburg.wordpress.com/2025/01/25/rede-tvod-demonstration-21-01-2025/">Redebeitrag des Solibündnis Sozial- und Erziehungsdienst Freiburg</a> auf der TVöD-Auftaktdemonstration in Freiburg am 21.01.2025</p>
<p><a href="https://rdl.de/sites/default/files/audio/2025/03/20250309-dieredenderk-w35908.mp3">Redebeitrag der AG Soziale Berufe</a> auf der Kundgebung zum 8. März 2025 in Freiburg | [<a href="https://freiburg.fau.org/rede-der-ag-soziale-berufe-auf-der-kundgebung-zum-8-maerz-2025-in-freiburg/">als Text</a>]</p>
<p><a href="https://rdl.de/beitrag/berlastet-ungesehen-unterbezahlt-abenddemo-zur-tarifverhandlung-im-ffentlichen-dienst">Interview bei Radio Dreyeckland</a> mit Kolleg:innen von verdi &amp; FAU zur Tarifrunde im Öffentlichen Dienst</p>
<p>Interview bei Radio Dreyeckland mit Lothar Galow-Bergemann &#8222;<a href="https://rdl.de/beitrag/radikale-arbeitszeitverk-rzung-als-baustein-f-r-eine-bessere-zukunft">Radikale Arbeitszeitverkürzung als Baustein für eine bessere Zukunft</a>&#8222;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Erfahrungen &#038; Perspektiven feministisch-syndikalistischer Solidarität entlang der globalen Textil-Lieferkette</title>
		<link>https://freiburg.fau.org/2025/03/19/erfahrungen-perspektiven-feministisch-syndikalistischer-solidaritaet-entlang-der-globalen-textil-lieferkette/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[faufree]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Mar 2025 17:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[FAU Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Termin]]></category>
		<category><![CDATA[Antikapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskampf]]></category>
		<category><![CDATA[FAU]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[internationale Solidarität]]></category>
		<category><![CDATA[Prekäre Beschäftigung]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit dem Jahr 2021 kämpfen Menschen in Myanmar gegen eine faschistische Militärdiktatur. Von Anfang an ist unsere befreundete Gewerkschaft &#8211; die Federation of General Workers Myanmar (FGWM) &#8211; am Civil Disobedience Movement, der Widerstandsbewegung, beteiligt. Myanmar ist ein Produktionsstandort der globalen Textilindustrie. Marken wie H&#38;M, VERO MODA oder ZARA lassen... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2025/03/19/erfahrungen-perspektiven-feministisch-syndikalistischer-solidaritaet-entlang-der-globalen-textil-lieferkette/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/02/Myanmar_v_web.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3594 alignright" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/02/Myanmar_v_web-214x300.jpg" alt="Maynmar VA" width="214" height="300" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/02/Myanmar_v_web-214x300.jpg 214w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/02/Myanmar_v_web-731x1024.jpg 731w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/02/Myanmar_v_web-768x1076.jpg 768w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/02/Myanmar_v_web-1096x1536.jpg 1096w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/02/Myanmar_v_web-250x350.jpg 250w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/02/Myanmar_v_web-107x150.jpg 107w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/02/Myanmar_v_web.jpg 1322w" sizes="auto, (max-width: 214px) 100vw, 214px" /></a></strong>Seit dem Jahr 2021 kämpfen Menschen in Myanmar gegen eine faschistische Militärdiktatur. Von Anfang an ist unsere befreundete Gewerkschaft &#8211; die Federation of General Workers Myanmar (<a href="https://www.fgwm-solidarity.org/de/home-3/">FGWM</a>) &#8211; am Civil Disobedience Movement, der Widerstandsbewegung, beteiligt.</p>
<p>Myanmar ist ein Produktionsstandort der globalen Textilindustrie. Marken wie H&amp;M, VERO MODA oder ZARA lassen in dem südostasiatischen Land produzieren. Die hygienischen Bedingungen in den Fabriken sind skandalös. Streiks werden mit Hilfe des Militärs bekämpft. Die große Mehrheit der Textilarbeiter*innen sind Frauen.</p>
<p>Helene und Mo, Kolleg*innen der FAU Hamburg sind seit Jahren mit der FGWM in Kontakt und koordinieren mit ihnen immer wieder gemeinsame Projekte – aktuell zur kostenlosen Verfügungstellung von Menstruationsprodukten in den Nähfabriken. Sie werden uns einen Überblick über die politische Situation in Myanmar zwischen Unterdrückung und Widerstand geben. Anschaulich werden sie über den Kampf der Menschen gegen die Junta berichten und welche Möglichkeiten es gibt, diesen Kampf zu unterstützen.</p>
<p>Helene und Mo werden einen Einblick in die Arbeit der <a href="https://www.iclcit.org/">International Confederation of Labour (ICL)</a>, dem globalen Zusammenschluss revolutionärer Basisgewerkschaften, geben und die aktuelle Spendenaktion vorstellen. Anschließend wollen wir gemeinsam über Perspektiven gemeinsamer Kämpfe mit den Genoss*innen in Asien ins Gespräch kommen.</p>
<h3><strong>26. März | 19:00 Uhr | SUSI-Bewohner*innentreff (Vaubanallee 2)</strong></h3>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die politische Theorie des Anarchismus. Zum paradoxen Streben nach Autonomie, Selbstbestimmung und Selbstorganisation</title>
		<link>https://freiburg.fau.org/2025/03/16/die-politische-theorie-des-anarchismus-zum-paradoxen-streben-nach-autonomie-selbstbestimmung-und-selbstorganisation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[faufreiburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Mar 2025 16:00:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[FAU Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Termin]]></category>
		<category><![CDATA[Anarchismus]]></category>
		<category><![CDATA[FAU]]></category>
		<category><![CDATA[Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
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					<description><![CDATA[Vortrag und Diskussion mit Jonathan Eibisch:  Mit welchen Begriffen lassen sich anarchistische Gedanken fassen? Was macht anarchistische Theorien aus? In welchem Zusammenhang stehen sie mit einer praktischen Ethik? Unterschiedliche anarchistische Strömungen verbindet ein Streben nach Autonomie. Zugleich erscheint der Anarchismus bei näherer Betrachtung von Paradoxien durchzogen. Einerseits lehnt er die... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2025/03/16/die-politische-theorie-des-anarchismus-zum-paradoxen-streben-nach-autonomie-selbstbestimmung-und-selbstorganisation/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong><a href="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/02/signal-2025-02-11-185553_002.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3596 alignright" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/02/signal-2025-02-11-185553_002-193x300.jpeg" alt="Graphik Pol. Th. Anarchismus" width="193" height="300" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/02/signal-2025-02-11-185553_002-193x300.jpeg 193w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/02/signal-2025-02-11-185553_002-659x1024.jpeg 659w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/02/signal-2025-02-11-185553_002-768x1193.jpeg 768w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/02/signal-2025-02-11-185553_002-989x1536.jpeg 989w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/02/signal-2025-02-11-185553_002-225x350.jpeg 225w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/02/signal-2025-02-11-185553_002-97x150.jpeg 97w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/02/signal-2025-02-11-185553_002.jpeg 1318w" sizes="auto, (max-width: 193px) 100vw, 193px" /></a></strong></em></p>
<p><strong>Vortrag und Diskussion mit Jonathan Eibisch: </strong></p>
<ul>
<li><strong>Mit welchen Begriffen lassen sich anarchistische Gedanken fassen?</strong></li>
<li><strong>Was macht anarchistische Theorien aus?</strong></li>
<li><strong>In welchem Zusammenhang stehen sie mit einer praktischen Ethik?</strong></li>
</ul>
<p>Unterschiedliche anarchistische Strömungen verbindet ein Streben nach Autonomie. Zugleich erscheint der Anarchismus bei näherer Betrachtung von Paradoxien durchzogen. Einerseits lehnt er die Politik ab, andererseits bezieht er sich auf sie.</p>
<p>Der Referent Jonathan Eibisch ist Politikwissenschaftler und lebt in Leipzig. In dieser Veranstaltung gibt er einen Einblick in eine zeitgemäße Theorie des Anarchismus. Aus seiner Beschäftigung mit dem Thema ist eine Doktorarbeit und ein Buch hervor gegangen. Er betreibt den Blog <a href="https://paradox-a.de/">paradox-a.de</a>.</p>
<p>Das Buch kann <a href="https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-7183-4/politische-theorie-des-anarchismus/">hier</a> kostenlos heruntergeladen werden.</p>
<p><em><strong>20.03.2025 | 19:00 Uhr | SUSI-Bewohner*innen-Treff (Vaubanallee 2)</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Genug geschuftet? Radikale Arbeitszeitverkürzung als Baustein für eine bessere Zukunft</title>
		<link>https://freiburg.fau.org/2025/01/04/genug-geschuftet-radikale-arbeitszeitverkuerzung-als-baustein-fuer-eine-bessere-zukunft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[faufreiburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jan 2025 15:25:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[FAU Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Termin]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitszeitverkürzung]]></category>
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		<category><![CDATA[FAU]]></category>
		<category><![CDATA[Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Lothar Galow-Bergemann]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
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					<description><![CDATA[Vortrag und Diskussion mit Lothar Galow-Bergemann 27.02.2025 &#124; 18:30 Uhr &#124; Mensa der Hebelschule (Engelbergerstr. 2) Immer noch mehr Autos, noch mehr Plastik im Meer, noch höhere Finanzgebirge, noch mehr CO2. Gesundheit, Bildung und Soziales werden vernachlässigt, Wohnen und Rentensystem unbezahlbar. Die Kluft zwischen Reich und Arm wächst. Wie zum... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2025/01/04/genug-geschuftet-radikale-arbeitszeitverkuerzung-als-baustein-fuer-eine-bessere-zukunft/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em><a href="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/02/Poster_VA_Arbeitszeit-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3572 alignright" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/02/Poster_VA_Arbeitszeit-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/02/Poster_VA_Arbeitszeit-212x300.jpg 212w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/02/Poster_VA_Arbeitszeit-724x1024.jpg 724w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/02/Poster_VA_Arbeitszeit-768x1086.jpg 768w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/02/Poster_VA_Arbeitszeit-1086x1536.jpg 1086w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/02/Poster_VA_Arbeitszeit-1448x2048.jpg 1448w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/02/Poster_VA_Arbeitszeit-247x350.jpg 247w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/02/Poster_VA_Arbeitszeit-106x150.jpg 106w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/02/Poster_VA_Arbeitszeit-scaled.jpg 1810w" sizes="auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px" /></a>Vortrag und Diskussion mit Lothar Galow-Bergemann</em></strong></p>
<p><strong><em>27.02.2025 | 18:30 Uhr | Mensa der Hebelschule (Engelbergerstr. 2)</em></strong></p>
<p>Immer noch mehr Autos, noch mehr Plastik im Meer, noch höhere Finanzgebirge, noch mehr CO2. Gesundheit, Bildung und Soziales werden vernachlässigt, Wohnen und Rentensystem unbezahlbar. Die Kluft zwischen Reich und Arm wächst. Wie zum Hohn verlangen Politik und Unternehmerverbände auch noch „mehr Bock auf Arbeit“.</p>
<p>Doch immer mehr Menschen haben keinen Bock mehr. Sie zweifeln am Sinn ihrer Arbeit und stellen sich unter einem erfüllten Leben etwas anderes vor als jahrzehntelanges Schuften für eine Minirente mit 75. Diese Kluft zwischen den Zwängen der Kapitalverwertung und den Wünschen vieler Menschen schreit nach emanzipatorischer Intervention.</p>
<p>Mit der Forderung nach der Viertagewoche kommt Bewegung in die Arbeitszeitdebatte. Doch eine grundlegende Wende ist im Rahmen des Lohnsystems nicht möglich. Auch die autoritär/faschistische Welle ist auf Basis der kapitalistischen Ellenbogenwirtschaft nicht zu brechen – schließlich ist sie deren Spross.</p>
<p>Wir arbeiten jede Menge Bullshit. Dabei hätten wir so viel Sinnvolles zu tun. Schlüssel für humanes, geschlechtergerechtes und naturverträgliches Wirtschaften sind radikale Arbeitszeitverkürzung, gesellschaftliche Selbstorganisation und Wertewandel. Emanzipatorische Intervention muss begründen und demonstrieren, dass das gelingen kann.</p>
<p><em>Lothar Galow-Bergemann begann 1971 in der Krankenpflege zu arbeiten. Er war Personalrat im Klinikum Mannheim und im Klinikum Stuttgart und schreibt u.a. für Jungle World und emma &amp; fritz.</em></p>
<hr />
<p>Interview bei Radio Dreyeckland mit Lothar Galow-Bergemann: „<a href="https://rdl.de/beitrag/radikale-arbeitszeitverk-rzung-als-baustein-f-r-eine-bessere-zukunft">Wir brauchen eine andere Wirtschaftswende. Radikale Arbeitszeitverkürzung als Baustein für eine bessere Zukunft</a>„</p>
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			</item>
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