<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Worker Center Freiburg &#8211; FAU Freiburg</title>
	<atom:link href="https://freiburg.fau.org/tag/worker-center-freiburg/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://freiburg.fau.org</link>
	<description>Die antikapitalistische Basisgewerkschaft</description>
	<lastBuildDate>Thu, 31 Aug 2023 06:54:49 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>

<image>
	<url>https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2021/09/cropped-FAU-Logo-Berliner-Website-32x32.png</url>
	<title>Worker Center Freiburg &#8211; FAU Freiburg</title>
	<link>https://freiburg.fau.org</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Selbstorganisierung im Stadtteil &#8211; Basisinitiative oder Bündnispolitik</title>
		<link>https://freiburg.fau.org/2017/03/26/selbstorganisierung-im-stadtteil-basisinitiative-oder-buendnispolitik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[faufr3]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Mar 2017 17:25:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines Syndikat]]></category>
		<category><![CDATA[Antikapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[FAU Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskampf]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Prekäre Beschäftigung]]></category>
		<category><![CDATA[Recht auf Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Kämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Worker Center Freiburg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://freiburg.fau.org/?p=1042</guid>

					<description><![CDATA[Spätestens seit der globalen Krise 2008 sind »Arbeit und Wohnen« wieder  Thema in der Linken. Nicht nur weil selbst der »abgeschwächte« Kriseneinbruch hier in Deutschland viele ArbeiterInnen an beiden Punkten  in die Zange nimmt: Angriff auf die Löhne und höhere Renditen auf (Wohn-)Immobilien sollen Gewinne und Investitionen stützen. Auch die ... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2017/03/26/selbstorganisierung-im-stadtteil-basisinitiative-oder-buendnispolitik/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Spätestens seit der globalen Krise 2008 sind »Arbeit und Wohnen« wieder  Thema in der Linken. Nicht nur weil selbst der »abgeschwächte« Kriseneinbruch hier in Deutschland viele ArbeiterInnen an beiden Punkten  in die Zange nimmt: Angriff auf die Löhne und höhere Renditen auf (Wohn-)Immobilien sollen Gewinne und Investitionen stützen. Auch die  Linke selber kommt in die Zange – mehr Arbeit und steigende Mieten  erschweren kontinuierliche politische Organisierung. Deshalb versucht die Worker Center Initiative Freiburg Ausbeutungsbedingungen und globale  Klassenkämpfe zu thematisieren, und die Recht-auf-Stadt-Initiative nimmt  Mieten und Wohnen in den Focus. Aber ohne Ansätze von eigenständigen (Klassen-)Kämpfen und Selbstorganisierung bleibt es schwer, über eine  Agitation linker Kreise hinauszukommen.<br />
Seit 2014 gibt es in Hamburg die Gruppe »Wilhelmsburg Solidarisch«, die  einen Anlaufpunkt bietet für alle, die mit Chefs, Vermieter*innen oder  Behörden Probleme haben und sich gegenseitig beraten und unterstützen  wollen. Eine »Alltagsorganisierung« die sie explicit als Alternative zur  »pseudo-politischen« Kampagnen- und Bündnisspolitik« durchbuchstabieren.<br />
Die Themen sind vielfältig und reichen von Lohnklau, Jobcenterschikane,  Zwangsräumungen und Aufenthaltsproblemen bis zu Beitragsrückforderungen  von Krankenkassen. Wo es möglich und sinnvoll ist, setzt die Initiative  dabei auf öffentliche und direkte Aktionen. Gleichzeitig versuchen sie, die Ursachen nicht in individuellem Fehlverhalten zu suchen, sondern die zu Grunde liegenden gesellschaftlichen Verhältnisse zu thematisieren und  zu bekämpfen.</p>
<p>Mit zwei Vertreter*innen der Gruppe wollen wir über ihre politischen Ziele und bisherigen Erfahrungen diskutieren, aber auch welche Probleme und Grenzen es dabei gibt, eine solidarische Selbstorganisierung im  Stadtteil auf die Beine zu stellen und am Laufen zu halten.</p>
<p>Zeit: Donnerstag, 06.04.2017, 20 Uhr</p>
<p>Ort: Susi-Bewohner*innentreff, Vaubanallee 2</p>
<p>Veranstalter*innen: <a href="http://www.liu.indymedia.org/WCI-FR">Worker Center Initiative Freiburg</a> / <a href="https://rechtaufstadt-freiburg.de/">Recht auf Stadt</a>  &#8211; Freiburg</p>
<p>Flyer <a href="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2017/03/20170406_Selbstorganisierung-im-Stadtteil.pdf">Selbstorganisierung im Stadtteil</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gewerkschaftliche Organisierung im Niedriglohnbereich, am Beispiel der Industrial Workers of the World in New York &#8211; Geht nicht, gibt’s nicht!</title>
		<link>https://freiburg.fau.org/2016/04/16/gewerkschaftliche-organisierung-im-niedriglohnbereich-am-beispiel-der-industrial-workers-of-the-world-in-new-york/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[faufr3]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Apr 2016 16:31:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines Syndikat]]></category>
		<category><![CDATA[FAU Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Termin]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskampf]]></category>
		<category><![CDATA[IWW]]></category>
		<category><![CDATA[Prekäre Beschäftigung]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[Worker Center Freiburg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://freiburg.fau.org/?p=741</guid>

					<description><![CDATA[Freitag 13. Mai 20 Uhr Cafe in der FABRIK e.V. (Habsburgerstr. 9 im Hauptgebäude 1.OG links – nicht mit der Kneipe im Vorderhaus verwechseln!) Der allgemeinen Verschlechterung der Lebenslage für alle Lohnabhängigen in der BRD der letzten 25 Jahre konnten die Mainstream Gewerkschaften wie der DGB nichts entgegensetzen – und... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2016/04/16/gewerkschaftliche-organisierung-im-niedriglohnbereich-am-beispiel-der-industrial-workers-of-the-world-in-new-york/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Freitag 13. Mai 20 Uhr </strong></p>
<p><strong>Cafe in der FABRIK e.V. </strong>(Habsburgerstr. 9 im Hauptgebäude 1.OG links – nicht mit der Kneipe im Vorderhaus verwechseln!)</p>
<p>Der allgemeinen Verschlechterung der Lebenslage für alle Lohnabhängigen in der BRD der letzten 25 Jahre konnten die Mainstream Gewerkschaften wie der DGB nichts entgegensetzen – und wollten es eigentlich auch nicht so richtig. Aber auch von linker (gewerkschaftlicher) Seite waren die Versuche, dem etwas entgegen zu setzen, begrenzt. <span id="more-741"></span> Oft genug scheinen die Organisierungsbemühungen wenig von Erfolg gekrönt zu sein. Viele Linke in der BRD sind deshalb auch der Meinung, dass es gerade im prekären Niedriglohnbereich nicht möglich ist, sich mit KollegInnen zusammen zu organisieren. Das dem nicht so sein muss, zeigen die Erfolge der IWW in den USA, aber auch in der Bundesrepublik.</p>
<p>Der Referent ist Mitglied der IWW in Frankfurt am Main und arbeitete drei Monate bei den Brandworkers, einem der IWW nahestehenden »Workers Center« in New York City.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>24.9. 20 Uhr &#124; Miners Shot Down</title>
		<link>https://freiburg.fau.org/2015/09/07/24-9-20-uhr-miners-shot-down/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[faufr3]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2015 13:28:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines Syndikat]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[FAU Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskampf]]></category>
		<category><![CDATA[Marikana Südafrika]]></category>
		<category><![CDATA[Worker Center Freiburg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://freiburg.fau.org/?p=645</guid>

					<description><![CDATA[ArbeiterInnen gegen den ANC Staat – Der Staat schießt auf BergarbeiterInnen in Marikana Am Donnerstag, den 24.09.2015 um 20 Uhr organisiert die Worker Center Initiative Freiburg im Susi BewohnerInnentreff Ecke Merzhauserstraße/Vauban-Allee eine Film- und Diskussionsveranstaltung: ArbeiterInnen gegen den ANC Staat – Der Staat schießt auf BergarbeiterInnen in Marikana Im August... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2015/09/07/24-9-20-uhr-miners-shot-down/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>ArbeiterInnen gegen den ANC Staat – Der Staat schießt auf BergarbeiterInnen in Marikana</h4>
<p><a href="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2016/03/Miners_shot_down.jpg" rel="attachment wp-att-646"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-646 alignleft" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2016/03/Miners_shot_down-212x300.jpg" alt="Miners_shot_down" width="212" height="300" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2016/03/Miners_shot_down-212x300.jpg 212w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2016/03/Miners_shot_down.jpg 250w" sizes="(max-width: 212px) 100vw, 212px" /></a>Am <b>Donnerstag, den 24.09.2015 um 20 Uhr</b> organisiert die Worker Center Initiative Freiburg im <b>Susi BewohnerInnentreff</b> Ecke Merzhauserstraße/Vauban-Allee eine Film- und Diskussionsveranstaltung:</p>
<p>ArbeiterInnen gegen den ANC Staat – Der Staat schießt auf BergarbeiterInnen in Marikana</p>
<p>Im August 2012 wird der wilde Streik in den Bergwerken in Marikana in einer gemeinsamen Aktion von Polizei, Politik und Gewerkschaftsfunktionären zusammengeschossen. 34 ArbeiterInnen werden aus nächster Nähe erschossen, 78 verletzt, 259 festgenommen. Der Streik wurde trotzdem fortgesetzt und mit Lohnerhöhungen zwischen 11 und 22 Prozent beendet.<br />
<span id="more-645"></span>1994 mündet eine der weltweit am breitesten unterstützten Befreiungsbewegungen im größten Industriestaat Afrikas in die Machtübernahme durch den ANC in Südafrika. Die damit verbundenen Hoffnungen zerschellten an der »neoliberalen« Politik des ANC, die Besitzverhältnisse und Kapitalinteressen weitgehend unangetastet ließ. Die für die südafrikanische Wirtschaft wichtigen Exportindustrien Auto und Bergbau brachen im Zuge der Krise 2008 ein, gleichzeitig kämpften die ArbeiterInnen im Bergbau und die BewohnerInnen in den städtischen Townships.</p>
<p>Der Streik bei Marikana war ein Höhepunkt der Selbstorganisierung – allerdings auch der Repression von Staatsseite. Aber der »Marikana-Effekt« strahlte aus: Streiks der Farmarbeiter und der Autoindustrie noch 2012, Goldbergbau 2013, Maschinenbau 2014&#8230; Der Film &#8222;Miners Shot Down&#8220; (Südafrika, Engl./Dt. Untertitel) zeigt die Ereignisse aus der Sicht der ArbeiterInnen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Still the Enemy Within</title>
		<link>https://freiburg.fau.org/2015/06/06/still-the-enemy-within/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[faufr3]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Jun 2015 12:40:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines Syndikat]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[FAU Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Antikapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskampf]]></category>
		<category><![CDATA[Worker Center Freiburg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://freiburg.fau.org/?p=623</guid>

					<description><![CDATA[Veranstaltung der Worker Center Initiative Freiburg Als »den Feind im Inneren« hatte Margaret Thatcher die streikenden Bergarbeiter 1984 bezeichnet. Ein Jahr später, vor ziemlich genau 30 Jahren, endete der Streik mit einer Niederlage. Der 2014 gedrehte Film »Still the Enemy Within« ist auch Jahrzehnte später mit seinen Originalaufnahmen und Interviews... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2015/06/06/still-the-enemy-within/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Veranstaltung der Worker Center Initiative Freiburg</h4>
<p><a href="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2016/03/Stilltheenemywithin.jpg" rel="attachment wp-att-624"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-624 alignleft" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2016/03/Stilltheenemywithin-212x300.jpg" alt="Stilltheenemywithin" width="212" height="300" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2016/03/Stilltheenemywithin-212x300.jpg 212w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2016/03/Stilltheenemywithin.jpg 250w" sizes="(max-width: 212px) 100vw, 212px" /></a>Als »den Feind im Inneren« hatte Margaret Thatcher die streikenden Bergarbeiter 1984 bezeichnet. Ein Jahr später, vor ziemlich genau 30 Jahren, endete der Streik mit einer Niederlage. Der 2014 gedrehte Film »Still the Enemy Within« ist auch Jahrzehnte später mit seinen Originalaufnahmen und Interviews mit Streikaktivisten Dokumentation, Thriller und Drama zugleich. Der Film zeigt die Strategie und Brutalität der Regierung Thatcher ebenso wie die Entschlossenheit der Miners, die verschiedenen Etappen des Streiks und das Agieren einer Gewerkschaft zwischen Kampf und Gewerkschaftslogik.</p>
<p>Wo: susi-bewohner*innentreff<br />
<b>Wann: 11.06.15 um 20:00 Uhr</b></p>
<p>Der Film bringt schließlich einen Eindruck der fast weltweiten unglaublichen Solidarität und Sympathie mit den »Miners« – aber diese Solidarität hat nicht gereicht. Am Ende haben sie alleine gekämpft, obwohl damals alle wussten, worum es ging: Mit der Niederlage der britischen Bergarbeiter 1984/1985 wurde das Tor zur »neoliberalen Konterrevolution« mit aller Macht endgültig aufgetreten.<br />
Vielleicht aus diesem Grund ist »Still the Enemy Within« nicht nur ein historisches Lehrstück in Zeiten, in denen sich die Frage nach dem Ende dieses Neoliberalismus stellt, in Zeiten, in denen weltweit viel gestreikt wird – sogar hier in Deutschland</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>15.1. 20 Uhr &#124; Bangladesch: Streiks der Textilarbeiterinnen &#124; SUSI Cafe</title>
		<link>https://freiburg.fau.org/2014/12/28/15-1-20-uhr-bangladesch-streiks-der-textilarbeiterinnen-susi-cafe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[faufr3]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Dec 2014 12:11:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines Syndikat]]></category>
		<category><![CDATA[Antikapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[FAU Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Bangladesh]]></category>
		<category><![CDATA[Prekäre Beschäftigung]]></category>
		<category><![CDATA[Worker Center Freiburg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://freiburg.fau.org/?p=609</guid>

					<description><![CDATA[Worker Center Initative &#8211; Freiburg läd ein Ort: Susi BewohnerInnentreff, Vaubanallee 2, 79100 Vauban Der Einsturz der Fabrik am Rana Plaza, Bangladesch, Anfang 2013 mit über 1000 Toten hat die Arbeitsbedingungen in der globalen Textilindustrie ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Die Eröffnung von Läden mit »Billigklamotten« ist in Deutschland immer... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2014/12/28/15-1-20-uhr-bangladesch-streiks-der-textilarbeiterinnen-susi-cafe/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Worker Center Initative &#8211; Freiburg läd ein</h4>
<p><b>Ort: Susi BewohnerInnentreff, Vaubanallee 2, 79100 Vauban</b></p>
<p>Der Einsturz der Fabrik am Rana Plaza, Bangladesch, Anfang 2013 mit über 1000 Toten hat die Arbeitsbedingungen in der globalen Textilindustrie ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Die Eröffnung von Läden mit »Billigklamotten« ist in Deutschland immer häufiger von Protesten begleitet.</p>
<p>Seit 2006 kommt es immer wieder zu Streikwellen in den Textilfabriken, z.B. in Bangladesch, an denen zehntausende ArbeiterInnen beteiligt sind. Streiks, Blockaden, Demos, angezündete Fabriken&#8230;.die ArbeiterInnen haben schon so Einiges an Kampfformen entwickelt. Die Kämpfe zeigen, dass sie keine wehrlosen Opfer sind, die auf unsere Hilfe angewiesen sind. Gleichzeitig machen sie deutlich, unter welchen Bedingungen und zu welchen Löhnen unsere Gebrauchsgüter produziert werden. Diese Arbeitsbedingungen und die niedrigen Löhne ziehen sich durch die gesamte globale Produktions- und Lieferkette, auch in Warenlagern und im Verkauf in Deutschland wird zu Niedriglöhnen gearbeitet.</p>
<p><span id="more-609"></span>Die ArbeiterInnen in Bangladesch wissen, dass sie ihre Kämpfe ausweiten müssen, um ihre Bedürfnisse durchsetzen zu können. Sie haben sich immer wieder gegen Repression und Organisierungsverbote behauptet, und werden sich die Frage stellen, wie sie sich weiter und besser organisieren können. Informationen darüber und direkte Kontakte zu ArbeiterInnen sind wichtig. Es ist gut, wenn ihre Bedingungen international bekannt werden, aber Öffentlichkeitskampagnen und andere Solidaritätsaktionen sollte von ihren Kämpfen ausgehen.</p>
<p>Wir wollen über die Kämpfe der ArbeiterInnen berichten und mit Euch diskutieren, was »praktische Solidarität« bedeuten könnte.</p>
<p><a href="http://www.wildcat-www.de/">Wildcat</a> und <a href="https://linksunten.indymedia.org/user/1720/blog">Workers Center Initiative Freiburg</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>1. Mai in Freiburg – Kampftag für wen&#8230;!?</title>
		<link>https://freiburg.fau.org/2014/05/02/1-mai-in-freiburg-kampftag-fuer-wen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[faufr3]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 May 2014 10:13:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines Syndikat]]></category>
		<category><![CDATA[Antikapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[FAU Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[1.Mai]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskampf]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Prekäre Beschäftigung]]></category>
		<category><![CDATA[Worker Center Freiburg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://freiburg.fau.org/?p=590</guid>

					<description><![CDATA[Flugi der Worker Center Initative &#8211; Freiburg In den letzten Jahren (Jahrzehnten) hatte sich in unserer südbadischen Kleinstadt ein friedliches Nebeneinander zweier »traditioneller« 1. Mai-Veranstaltungen etabliert. Im Stühlinger trafen sich die Gewerkschaften mal mit, mal ohne Demonstration auf Bierbänken im Park. Am anderen Ende der blauen Brücke saßen die verbliebenen... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2014/05/02/1-mai-in-freiburg-kampftag-fuer-wen/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Flugi der Worker Center Initative &#8211; Freiburg</h4>
<p>In den letzten Jahren (Jahrzehnten) hatte sich in unserer südbadischen Kleinstadt ein friedliches Nebeneinander zweier »traditioneller« 1. Mai-Veranstaltungen etabliert. Im Stühlinger trafen sich die Gewerkschaften mal mit, mal ohne Demonstration auf Bierbänken im Park. Am anderen Ende der blauen Brücke saßen die verbliebenen Reste der Szene-Linken plus (Ex-)Umfeld auf Bierbänken beim <a href="http://1mai2014.blogsport.de/">Straßenfest im Grün.</a></p>
<p>Nicht zufällig wurde dieses Bild durch die grün geführte Stadtregierung 2013 gestört: Vor dem Hintergrund der 2008 ausgebrochenen Krise werden städtische Immobilien und Räume, sei es als Gewerberaum, als immer teurerer Wohnraum oder als Spekulationsobjekte zum Hafen für Rendite-suchendes Kapital. Da ist es nur konsequent, wenn im Zuge der Innenstadterweiterung alles Störende beseitigt wird (selbst wenn einigermaßen rätselhaft bleibt, bei was das Fest im Grün gestört haben soll).</p>
<p><span id="more-590"></span>Ein <a href="http://www.rechtaufstadt-freiburg.de/2013/04/allgemaiverfugung-strasenfest-im-grun-findet-statt/">Straßenfest konnte 2013 nicht durchgesetzt werden</a>, auch weil sich ein Großteil der ins Grün drängenden <a href="http://01maifreiburg.blogsport.de/">»Nieder mit der Arbeit«</a>-Demonstration ohne Not in die umliegenden eigenen Strukturen verzog. Die DGB-Demonstration auf der anderen Seite der blauen Brücke ein paar Stunden zuvor versuchte angesichts der Auswirkungen der Krise auf die Arbeits- und Lebensbedingungen vieler ArbeiterInnen kämpferischer als in den Jahren davor zu erscheinen. Aber aus Organisationen, die über Jahrzehnte den Niedergang jeglicher »ArbeiterInnenmacht« mitgemacht, mitgetragen und mitgestaltet haben, werden nicht über Nacht wieder kämpferische Strukturen. Daran ändert auch ein Block junger Antifas mit Seitentransparent und Klassenkampfrhetorik nichts.</p>
<p><a href="http://www.rechtaufstadt-freiburg.de/2014/04/1-mai-2014-in-freiburg/">Was bringt der Mai 2014!?</a> Im Stühlingerpark wohl die Wiederholung – auf der anderen Seite der Brücke müsste zumindest diskutiert werden, welches Grün (welche Stadt!?) mensch haben will: Die Mieten im Viertel explodieren, ein Ausgangspunkt des Fests im Grün, das Haus Wilhelmstraße 15 mit Cafe im Erdgeschoss, ist inzwischen teuer saniert und Mieter gekündigt worden.</p>
<p><b>Über Freiburg hinaus&#8230;.</b></p>
<p>Das alles wären Randnotizen aus der Provinz, würden sich darin nicht Fragen und Probleme widerspiegeln, die über unsere südbadische Kleinstadt hinausweisen: immer mehr Niedriglohnjobs auch in Freiburg, unter Druck geratene ArbeiterInnen – die zu oft den Tarifritualen »ihrer« Organisationen folgen, statt dass dies Wut und Aktionen zur Folge hat. Eine (Rest-)Linke, die selten über den Tellerrand der eigenen Strukturen hinausblickt. »Nieder mit der Arbeit«, das Motto der linksradikalen Demonstration 2013, war vielmehr Symbol der eigenen Selbstinszenierung denn Ausdruck einer Thematisierung von/Einmischung in neue und alte Zumutungen der Arbeit.</p>
<p><b>Hoffnungsvolle Signale</b> kommen wie so oft aus anderen Regionen dieser Welt: In Italien kommt es in den letzten Monaten wieder zu Hausbesetzungen und Aktionen gegen steigende Mieten; in Spanien haben Ende März mindestens eine Million Menschen gegen die EU-Politik demonstriert, in Bosnien gab es tagelange Aufstände gegen Betriebsschließungen und permanente Rotstiftpolitik&#8230;</p>
<p>Generell scheinen die Konflikte in den alten Metropolen oft ein zermürbendes Ringen um Betriebsschließungen und/oder schleichende Verschlechterungen zu sein – die meist Standort für Standort und scheibchenweise durchgezogen werden. Nur selten kommen hier Kämpfe zusammen.</p>
<p>Zum Brennpunkt werden die sogenannten Schwellenländer: In den letzten Jahren ist es in Indien, Brasilien, China, Südafrika, der Türkei&#8230; zu breiten Kampfbewegungen gekommen. Manchmal sind das klassische Arbeiterkämpfe wie in den Bergwerken Südafrikas oder den Fabriken Chinas, an anderen Orten kommt es zu Bewegungen auf Straßen und Plätzen, z.B. in Brasilien und der Türkei. Berichte des Weltwirtschaftsforums warnen vor der Explosionsgefahr durch weitere »Vermassung« der »gefährlichen Klassen« in den »Entwicklungsländern«, aber auch in der europäischen Peripherie.</p>
<p><b>Was tun!?</b></p>
<p>Die Krisenentwicklung der letzten Jahre engt für Unternehmer und Staaten die Handlungsräume ein; vielen ArbeiterInnen wird klar, dass sie keine »Entwicklung« für sich erwarten können. Deswegen kommt der Staat wieder als Akteur ins Spiel: Als Überwachungs-, Kriegs- oder Schuldenstaat – aber eben auch als Adressat von Forderungen oder Spielfeld einer übrig gebliebenen Linken. Umso wichtiger sind antistaatliche Tendenzen und Bewegungen, vor allem wenn sie aus Bewegungen und Streiks heraus auf die eigene Stärke setzen und eigene Strukturen aufbauen. Denn eins ist klar, eine breite Bewegung wird nur aus eigenen Kämpfen entstehen.</p>
<p>Aus dem skizzierten Bild ergeben sich keine leichten Handlungsoptionen. Die relative Ruhe in Deutschland sollte zweierlei zur Folge haben: die Unruhe und Kämpfe überall auf dieser Welt hierher bringen – und hier bei uns unter die scheinbar ruhige Oberfläche schauen! Wo wird für die eigenen Interessen gekämpft, wo werden solche Kämpfe auch zum Ausgangspunkt eines allgemeinen Interesses!? Wie können wir Kämpfe unterstützen, uns in erster Person einmischen!?</p>
<p><b>Dazu braucht es eine Repolitisierung unserer Strukturen, eine Repolitisierung von Alltag und Arbeit!</b></p>
<p>Die <a href="http://www.liu.indymedia.org/WCI-FR">Worker Center Initiative Freiburg</a> hat für dieses doppelte Dilemma – blockierte ArbeiterInnenkämpfe und blockierte, selbstbezogene Linke – keine Lösung. Unsere Initiative will diskutieren, wie wir diese Fragen inhaltlich und praktisch angehen können. Unsere Idee ist eine Bündelung von sozialrevolutionären Kräften, um unterschiedliche Punkte zu thematisieren und inhaltliche Debatten zu führen: Unsere eigenen Arbeitsbedingungen thematisieren! Prekäre Arbeits- und Lebensbedingungen wie Niedriglöhne, Mini-Jobs, Leiharbeit und Werkverträge, Hartz IV, Zwangsarbeit und Schikanen durch die Arbeitsämter. Wir wollen über regionale und internationale Arbeitskämpfe und Streiks diskutieren und nach Möglichkeiten suchen, einzugreifen und solidarisch zu handeln.</p>
<p>In den nächsten Wochen bieten wir zwei Veranstaltungen an, auf denen diese und andere Themen diskutiert werden können.</p>
<p><b>Gesundheit ist (k)eine Ware! &#8211; Zur Kritik der politischen Ökonomie des Gesundheitswesens</b><br />
Spätestens seit dem Einbruch der »New Economy« Ende der 1990er Jahre soll das Gesundheitswesen zur Lokomotive für Jobs und Profite werden. Es wird über hohe Kosten geklagt, aber gleichzeitig mehr Geld ins Gesundheitswesen gepumpt. Die Personalkürzungen an der Uniklinik 2013, der Plan, hier eine profitable »Gesundheitsregion« zu installieren, stehen in diesem Zusammenhang. Dabei geht es um Krankenhäuser mit Hochtechnologie ebenso wie um Pflegearbeit im Haus. 20 Prozent der Jobs der Region hängen an diesem Bereich, der gleichzeitig eine Branche mit vielen Niedriglohnjobs ist.<br />
<i>Samstag 10.05. 14-16 Uhr Uni Freiburg KG I (www.blockupy-freiburg.tk)</i></p>
<p><b>Alle Macht den Räten? Ist der Rätekommunismus heute noch relevant?</b><br />
Während der revolutionären Welle Anfang des 20. Jahrhunderts gehörte der Rätekommunismus zu den radikalsten Strömungen der Arbeiter_innenbewegung. Programmatisch strebte er die Übernahme der Fabriken durch die Selbstverwaltungsorgane der Räte an. Er stützte sich auf das Wissen der Facharbeiter_innen, die die Produktion effektiver als die betriebsfremden Chefs organisieren konnten. Seine Basis fand er in den Arbeiter_innenmassen der großen Fabriken. Ist der Rätekommunismus auch heute noch, in Zeiten prekarisierter, vereinzelter und individualisierter Arbeitsverhältnisse, aktuell? Diese Frage wollen wir nach einer kurzen Einführung gemeinsam diskutieren.<br />
<i>Mittwoch 02.07. 20 Uhr Fabrik Habsburgerstr. 9</i></p>
<p>Kontakt: www | <a href="http://www.liu.indymedia.org/WCI-FR">http://www.liu.indymedia.org/WCI-FR</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Veranstaltungsreihe der Worker Center Initiative 2013/2014</title>
		<link>https://freiburg.fau.org/2013/11/22/veranstaltungsreihe-der-worker-center-initiative-20132014/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[faufr3]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Nov 2013 10:34:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines Syndikat]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[FAU Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskampf]]></category>
		<category><![CDATA[Oparaismus]]></category>
		<category><![CDATA[Polen]]></category>
		<category><![CDATA[Worker Center Freiburg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://freiburg.fau.org/?p=580</guid>

					<description><![CDATA[Worker Center Initiative &#8211; Freiburg * (Un-)Ruhe in der Weißen Fabrik!? Dienstag, 18. März 2014 &#8211; 20:00, Rasthaus * Europäische Generalstreiks sind auch unsere Sache Donnerstag, 27. Februar 2014 &#8211; 20:00, SUSI-Cafe * Streik an der verlängerten Werkbank in Polen Donnerstag, 23. Januar 2014 &#8211; 20:00, SUSI-Cafe * Praxis jenseits... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2013/11/22/veranstaltungsreihe-der-worker-center-initiative-20132014/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Worker Center Initiative &#8211; Freiburg</h4>
<p>* <a href="https://linksunten.indymedia.org/de/node/99864">(Un-)Ruhe in der Weißen Fabrik!?</a><br />
Dienstag, 18. März 2014 &#8211; 20:00, Rasthaus<br />
* <a href="https://linksunten.indymedia.org/de/node/99863">Europäische Generalstreiks sind auch unsere Sache</a><br />
Donnerstag, 27. Februar 2014 &#8211; 20:00, SUSI-Cafe<br />
* <a href="https://linksunten.indymedia.org/de/node/99862">Streik an der verlängerten Werkbank in Polen</a><br />
Donnerstag, 23. Januar 2014 &#8211; 20:00, SUSI-Cafe<br />
* <a href="https://linksunten.indymedia.org/de/node/99861">Praxis jenseits der ›klassischen Arbeiterorganisationen‹</a><br />
Dienstag, 14. Januar 2014 &#8211; 20:00, Rasthaus<br />
* <a href="https://linksunten.indymedia.org/de/node/99860">Ende der Vertretung – Emmely und der Streik im Einzelhandel</a><br />
Donnerstag, 19. Dezember 2013 &#8211; 20:00, SUSI-Cafe<br />
* <a href="https://linksunten.indymedia.org/de/node/99859">Streik im Einzelhandel</a><br />
Dienstag, 3. Dezember 2013 &#8211; 20:00, Rasthaus</p>
<p>Mehr Infos zur <a href="http://www.liu.indymedia.org/WCI-FR">Worker Center Initiative &#8211; Freiburg</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Solidarität mit den Beschäftigten im Einzelhandel!</title>
		<link>https://freiburg.fau.org/2013/11/12/solidaritaet-mit-den-beschaeftigten-im-einzelhandel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[faufr3]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Nov 2013 10:24:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines Syndikat]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[FAU Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Solidarität]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskampf]]></category>
		<category><![CDATA[Worker Center Freiburg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://freiburg.fau.org/?p=575</guid>

					<description><![CDATA[Worker Center Initiative &#8211; Freiburg solidarisiert sich Im Frühjahr 2013 kündigte der Arbeitgeberverband bundesweit alle Entgelttarifverträge, sowie alle Manteltarifverträge, die die Arbeitsbedingungen regeln. Und das obwohl die Jobs im Einzelhandel jetzt schon stressig und völlig unterbezahlt sind. In unserem Alltag, beim Einkauf(en) sehen und erfahren wir täglich, welchen Arbeitsbedingungen die... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2013/11/12/solidaritaet-mit-den-beschaeftigten-im-einzelhandel/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Worker Center Initiative &#8211; Freiburg solidarisiert sich</h4>
<p><b>Im Frühjahr 2013 kündigte der Arbeitgeberverband bundesweit alle Entgelttarifverträge, sowie alle Manteltarifverträge, die die Arbeitsbedingungen regeln.</b> Und das obwohl die Jobs im Einzelhandel jetzt schon stressig und völlig unterbezahlt sind. In unserem Alltag, beim Einkauf(en) sehen und erfahren wir täglich, welchen Arbeitsbedingungen die Beschäftigten im Einzelhandel &#8211; sei es bei Karstadt, Kaufhof, H&amp;M, Ikea, Rewe, Real oder Edeka &#8230; &#8211; ausgesetzt sind: Arbeitsverdichtung, Unterbesetzung durch Personaleinsparungen und Stress, die Ausweitung prekärer/unsicherer Arbeitsverhältnisse wie befristete Angestellte und Teilzeitbeschäftigte, NiedriglöhnerInnen wie Mini-JobberInnen, LeiharbeiterInnen und durch Werkverträge, bestimmen die miese Situation im Einzelhandel.<br />
<b>Wir, die &#8218;Worker Center Initiative&#8216; Freiburg, solidarisieren uns mit den aktuellen Arbeitskämpfen im Einzelhandel!</b></p>
<p><span id="more-575"></span><b>Die Forderungen der Unternehmer</b><br />
Das Vorhaben der Bosse im Einzelhandel würden für viele Beschäftigte schlechtere Arbeits- und Lebensbedingungen bedeuten. Sie reden von &#8218;Modernisierung der Tarifverträge&#8216;. Tatsächlich geht es ihnen um tarifliche Abgruppierungen bzw. niedrigere Eingruppierung für KassiererInnen an Verbrauchermarktkassen, Streichung der Kassierzulage, Einführung einer neuen, niedrigeren Entgeltgruppe für &#8218;Hilfstätigkeiten&#8216; wie Warenverräumung und Auffülltätigkeiten, Streichung der Spätöffnungs- und Nachtzuschläge für diese Tätigkeiten, weitere Flexibilisierung der Arbeitszeiten, Streichung des Zuschlages für das Zuendebedienen nach dem regulären Arbeitszeitende.<br />
Nach den Forderungen der Bosse im Einzelhandel sollen z.B. KassiererInnen in Verbrauchermärkten und SB-Warenhäusern nicht mehr in Gehaltsstufe III eingruppiert werden. Das wären bis zu 281 Euro weniger im Monat (- 13,7 %)! Für &#8218;Hilfstätigkeiten&#8216; wie Warenverräumung und Auffülltätigkeiten wollen sie eine neue, niedrigere Entgeltgruppe einführen – mit einem Stundenlohn von 8,20 – 8,50 Euro und ohne Anspruch auf Spät- und Nachtzuschläge. Nach derzeitigen Ver.di-Tarif müsste eine Auffüllkraft einen Std.- Lohn von 10,67 Euro erhalten. Daraus ergäbe sich eine Lohnsenkung um 355 Euro im Monat (- 20,4%)! Sofern die Auffüllkraft in der Nacht (zwischen 20 Uhr und 6 Uhr) arbeiten würde, könnte sich das Minus wegen der Nachtzuschläge von 50% auf bis zu 1225 Euro (- 46,9%) erhöhen. Von 8,50Euro Std.- Lohn (1386 Euro im Monat bei Vollzeit) kann niemand menschenwürdig leben. Das sind Dumping-Löhne wie wir sie in der Leiharbeit vorfinden, die wir kategorisch ablehnen und die abgeschafft gehört!</p>
<p><b>UND VER.DI ?!</b><br />
Unsere Kenntnissen und Erfahrungen über bzw. mit Ver.di haben gezeigt, das in der Vergangenheit einige Male schon faule Kompromisse und Ergebnisse ausgehandelt wurden. Diese wurden wie so oft als hervorragende Ergebnisse oder gar als Sieg verkauft. Viele Ver.di &#8211; Mitglieder und auch nicht-organisierte Beschäftigte waren enttäuscht und fühlten sich hintergangen. Diese Gefahr besteht in diesem aktuellen Konflikt im Einzelhandel wieder. Dazu gab und gibt es Anzeichen und Hinweise: Hintergrund ist eine Initiative der ver.di-Spitze, den Unternehmen bei den laufenden Tarifverhandlungen eine sogenannte Prozessvereinbarung anzubieten. Demnach soll der von den Konzernen gekündigte Manteltarifvertrag zwar zunächst wieder in Kraft gesetzt, danach aber über dessen »Reform« verhandelt werden. Kritiker befürchten, dass die von den Unternehmen geforderten Verschlechterungen – wie die Einführung einer neuen Niedriglohngruppe und die Streichung von Zuschlägen in der Warenverräumung oder die weitgehende Flexibilisierung der Arbeitszeiten – so durch die Hintertür doch noch umgesetzt werden könnte.</p>
<p>Grundvorraussetzung für einen erfolgreichen Arbeitskampf ist aber, dass Forderungen und Strategien breit auf Vollversammlungen, in der Mitgliedschaft bzw. in der Basis diskutiert und entschieden werden müssen. Arbeitskämpfe müssen die Unternehmer wirtschaftlich empfindlich treffen, da sie sonst kein Druckmittel darstellen. Mit Sozialpartnerschaft, Standortlogik und rein defensiven Verhandlungen, werden wir nichts mehr erreichen. Warum fordert VER.DI nicht Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich. Es wird Zeit effektivere Strategien und Kampfformen zu wählen!</p>
<p><b>Es ist immer ein Angriff auf uns alle</b><br />
Diesmal sind es also die Lohnabhängigen des Einzelhandels, denen es an den Kragen gehen soll. Sie sind aber kein Einzelfall, sondern nur Teil einer allgemeinen Verschlechterung unserer Arbeits- und Lebensbedingungen. Durch die Normalisierung von Leiharbeit und Werksverträgen werden prekäre, also völlig unsichere und schlecht bezahlte, Jobs zur Norm. Durch die Harz-IV-Reform sind Arbeitslose von vielen Bereichen des sozialen Lebens ausgeschlossen. Aber auch schon die Schüler und Schülerinnen werden immer rücksichtloser für die später Lohnarbeit „fit gemacht“ und auch das Studium ist nun effizienter, das heißt arbeitsintensiver, gestaltet. In der Freizeit soll jeder für die Arbeit erreichbar sein und sich am besten ständig für den Job weiterausbilden. Kein Wunder also, dass Burnout zur „Volkskrankheit“ geworden ist.<br />
Sollen wir uns das Alles gefallen lassen und sagen „die machen ja eh was sie wollen“ oder kämpfen wir für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen? Verlassen wir uns womöglich auf Stellvertreter -„die machen das schon“ oder werden wir selber aktiv und fangen an selbstorganisiert und basisdemokratisch zu bestimmen, wie wir kämpfen wollen.</p>
<p><b>&#8211; Keine weitere Ausdehnung prekärer Arbeitsverhältnisse und Niedriglohngruppen!<br />
&#8211; Wir bekommen nur, wofür wir kämpfen!</b></p>
<p>Worker Center Initiative (WCI) Freiburg<br />
Kontakt erwünscht: wci-freiburg ät listen.jpberlin.de</p>
<p>RDL &#8211; <a href="https://www.rdl.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=22802:streiksimadventsgeschaeftvorprogrammiertkeintarifabschlussgegendiebasis&amp;catid=236&amp;Itemid=201">Streiks im Adventsgeschäft vorprogrammiert. Kein Tarifabschluss gegen die Basis.</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>12. Sept. &#124; Industrielle Gemüseproduktion in Südspanien und die Kämpfe der Landarbeiter_innen</title>
		<link>https://freiburg.fau.org/2013/08/13/12-sept-industrielle-gemueseproduktion-in-suedspanien-und-die-kaempfe-der-landarbeiter_innen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[faufr3]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Aug 2013 08:18:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines Syndikat]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[FAU Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[Almeria Andalusien]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskampf]]></category>
		<category><![CDATA[MigrantInnen]]></category>
		<category><![CDATA[Worker Center Freiburg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://freiburg.fau.org/?p=555</guid>

					<description><![CDATA[Veranstaltung der Freiburger Worker Center Initiative Unter dem Plastikmeer von Almeria in Andalusien arbeiten Tausende von Migrant_innen unter oft unerträglichen Bedingungen. Seit über zehn Jahren organisieren sich die Arbeiter_innen in der andalusischen Landarbeitergewerkschaft SOC. Vor dem Hintergrund der Auswirkungen der Krise in Spanien kämpfen die Arbeiter_innen mit Märschen, Demonstrationen und... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2013/08/13/12-sept-industrielle-gemueseproduktion-in-suedspanien-und-die-kaempfe-der-landarbeiter_innen/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Veranstaltung der Freiburger Worker Center Initiative</h4>
<p>Unter dem Plastikmeer von Almeria in Andalusien arbeiten Tausende von Migrant_innen unter oft unerträglichen Bedingungen. Seit über zehn Jahren organisieren sich die Arbeiter_innen in der andalusischen Landarbeitergewerkschaft SOC.<br />
Vor dem Hintergrund der Auswirkungen der Krise in Spanien kämpfen die Arbeiter_innen mit Märschen, Demonstrationen und Landbesetzungen für ihre Bedürfnisse und bessere Lebens- und Arbeitsbedigungen.</p>
<p>Ein politischer Reisebericht und Bildmaterial wird uns die Möglichkeit geben, über die dortige Situation und diese Erfahrungen zu diskutieren</p>
<p><b>Donnerstag, 12. September, Susi BewohnerInnentreff, Vaubanallee 2, 20 Uhr</b></p>
<p><a href="https://www.rdl.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=21779:industriellegemueseproduktioninsuedspanienunddiekaempfederlandarbeiterinnen&amp;catid=236&amp;Itemid=201">Interview zur Veranstaltung bei RDL</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>18. Juli &#124; Szene &#8211; Klasse &#8211; Klassenkampf!?</title>
		<link>https://freiburg.fau.org/2013/05/07/18-juli-szene-klasse-klassenkampf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[faufr3]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 May 2013 08:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines Syndikat]]></category>
		<category><![CDATA[FAU Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Kämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Recht auf Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Worker Center Freiburg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://freiburg.fau.org/?p=550</guid>

					<description><![CDATA[Worker Center Initiative Freiburg lädt ein Am 1.Mai 2013 ist es nicht gelungen, den Plänen der Stadt Paroli zu bieten, die weitere &#8222;Innenstadterweiterung&#8220; vorzubereiten, indem die letzten Reste von &#8222;selbständiger Straßenkultur&#8220; beseitigt werden. Stattdessen war das Viertel von Bullen besetzt&#8230;.. Im Vorfeld war ein Plenum zur Vorbereitung einer &#8222;revolutionären 1.Mai-Demo&#8220;... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2013/05/07/18-juli-szene-klasse-klassenkampf/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Worker Center Initiative Freiburg lädt ein</h4>
<p>Am 1.Mai 2013 ist es <a href="http://www.rechtaufstadt-freiburg.de/2013/04/allgemaiverfugung-strasenfest-im-grun-findet-statt/">nicht gelungen, den Plänen der Stadt Paroli zu bieten</a>, die weitere &#8222;Innenstadterweiterung&#8220; vorzubereiten, indem die letzten Reste von &#8222;selbständiger Straßenkultur&#8220; beseitigt werden. Stattdessen war das Viertel von Bullen besetzt&#8230;..<br />
Im Vorfeld war ein Plenum zur Vorbereitung einer &#8222;revolutionären 1.Mai-Demo&#8220; gescheitert. Die Antifaschistische Linke Freiburg (ALFR) hatte eine &#8222;bürgerliche Szenepolitik&#8220; kritisiert &#8211; und erntete dafür den Vorwurf einer <a href="https://linksunten.indymedia.org/de/node/84334">&#8222;rückwärtsgewandten Klassenkampfrhetorik&#8220;</a>.<br />
Die ALFR marschierte in der DGB-Demo &#8211; andere unter dem Motto <a href="https://linksunten.indymedia.org/de/node/85203">&#8222;Nieder mit der Arbeit&#8220;</a>.</p>
<p><b>18.7. 2013, 20 Uhr, Susi BewohnerInnentreff, Vaubanallee 2.</b></p>
<p>Im Rahmen unserer Worker Center Initiative wollen wir die inhaltlichen Fragen nochmal diskutieren.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
