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	<title>Spanien &#8211; FAU Freiburg</title>
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	<description>Die antikapitalistische Basisgewerkschaft</description>
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		<title>Unter dem Plastik der Strand / Días de lucha, Días de Luto</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Aug 2025 19:00:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wo? Luftschloss (Arne-Torgersen-Straße 24) Wann? Donnerstag, 28.8.25, 19 Uhr Wer? Interbrigadas e.V. in Kooperation mit der FAU Freiburg Der Film “Días de Lucha, Días de Luto” (Tage des Kampfes, Tage der Trauer) von Aline Juárez Contreras erzählt die Geschichte von 22 marokkanischen Arbeiter*innen, die sich zur Wehr setzen und der... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2025/08/12/unter-dem-plastik-der-strand-dias-de-lucha-dias-de-luto/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-3883 alignleft" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/08/Dias-de-Lucha-Dias-de-Luto-212x300.png" alt="" width="212" height="300" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/08/Dias-de-Lucha-Dias-de-Luto-212x300.png 212w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/08/Dias-de-Lucha-Dias-de-Luto-247x350.png 247w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/08/Dias-de-Lucha-Dias-de-Luto-106x150.png 106w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/08/Dias-de-Lucha-Dias-de-Luto.png 421w" sizes="(max-width: 212px) 100vw, 212px" /><strong>Wo? Luftschloss (Arne-Torgersen-Straße 24)</strong><br />
<strong>Wann? Donnerstag, 28.8.25, 19 Uhr</strong><br />
<strong>Wer? Interbrigadas e.V. in Kooperation mit der FAU Freiburg</strong></p>
<p>Der Film “Días de Lucha, Días de Luto” (Tage des Kampfes, Tage der Trauer) von Aline Juárez Contreras erzählt die Geschichte von 22 marokkanischen Arbeiter*innen, die sich zur Wehr setzen und der Ausbeutung und Diskriminierung im Plastikmeer von Almería Organisierung und Solidarität entgegensetzen. Vor der Filmaufführung wird es einen kurzen Input über die Situation in Almería, die Gewerkschaft SOC-SAT und die Arbeit von Interbrigadas, einem internationalistischen Verein mit Hauptsitz in Berlin, der seit 2016 mit der Gewerkschaft SOC-SAT zusammenarbeitet, geben. Danach soll in einem offenen Austausch/Diskussion der Frage nachgegangen werden, wie wir heute praktische Solidarität mit den Arbeiter*innen in Almería leben können.</p>
<p>Hintergrund:<span id="more-3882"></span><br />
Im Juli 2025 kam es in Torre Pacheco, einem Ort nahe der südspanischen Stadt Murcia, zu rassistischen Angriffen auf Migrant*innen – mindestens fünf Personen wurden verletzt. Verschiedene rechte Akteure hatten auf Social Media zu einer “Jagd auf Migrant*innen” aufgerufen, auch die ultrarechte Partei VOX stachelte zu den Ausschreitungen an. Zur Mobilisierung instrumentalisierten die Extremisten eine vorangegangene Gewalttat, bei der ein Rentner von Verdächtigen mit nordafrikanischem Migrationshintergrund geschlagen worden sein soll. Binnen 24 Stunden waren außerdem rund 100 Rechtsextremisten aus verschiedenen europäischen Ländern nach Torre Pacheco angereist, um sich an den Ausschreitungen zu beteiligen.</p>
<p>Die Gewalttaten reihen sich ein in eine Kontinuität rassistischer Gewalt gegen Migrant*innen in Südspanien, von denen viele im Gemüseanbau arbeiten und so für die durchgängige Verfügbarkeit von (Bio-)Gemüse in unseren Supermärkten ausgebeutet werden.</p>
<p>25 Jahre vorher kam es im Jahr 2000 zu heftigen progromartigen Ausschreitungen gegen migrantische Landarbeiter*innen und ihre Familien in der andalusischen Kleinstadt El Ejido. Damals wurden innerhalb von drei Tagen Autos angezündet, Moscheen, Läden und Treffpunkte von Migrant*innen zerstört; 22 Menschen wurden verletzt, zwischen 1500 und 3000 Menschen wurden vertrieben. Die spanische Nationalpolizei griff erst ein, als die Passivität der örtlichen Sicherheitskräfte nicht mehr zu ignorieren war und spanien- und europaweit über das Geschehen berichtet wurde.</p>
<p>Die progromartigen Ausschreiten in El Ejido waren Auslöser für die andalusische Gewerkschaft SAT, drei Büros in der Provinz von Almería zu eröffnen. Bis heute kämpft die Gewerkschaft (heute unter dem Namen) SOC-SAT für die Rechte der (Land-)Arbeiter*innen im andalusischen Plastikmeer.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Freiheit für die Sechs von La Suiza!</title>
		<link>https://freiburg.fau.org/2024/09/27/freiheit-fuer-die-sechs-von-la-suiza/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[faufreiburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Sep 2024 07:55:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines Syndikat]]></category>
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		<category><![CDATA[Arbeitskonflikt]]></category>
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					<description><![CDATA[Update vom 13.11.2024: Rechtsweg in Spanien ausgeschöpft (näheres siehe Unten). Gefängnisstrafe nach Arbeitskonflikt? In der spanischen Stadt Gijón kämpfte 2017 unsere Schwestergewerkschaft CNT um die Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Belegschaft in der Konditorei „La Suiza“. Es ging um nicht bezahlte Überstunden und Urlaub, sexuelle Belästigung sowie der Kündigung einer schwangeren... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2024/09/27/freiheit-fuer-die-sechs-von-la-suiza/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong> <a href="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2024/09/suiza_six.jpeg"><img decoding="async" class="alignright wp-image-3414 " src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2024/09/suiza_six.jpeg" alt="" width="260" height="260" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2024/09/suiza_six.jpeg 1080w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2024/09/suiza_six-300x300.jpeg 300w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2024/09/suiza_six-1024x1024.jpeg 1024w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2024/09/suiza_six-150x150.jpeg 150w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2024/09/suiza_six-768x768.jpeg 768w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2024/09/suiza_six-350x350.jpeg 350w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a></strong>Update vom 13.11.2024: Rechtsweg in Spanien ausgeschöpft (näheres siehe Unten).</em></p>
<p><strong>Gefängnisstrafe nach Arbeitskonflikt?</strong></p>
<p dir="auto">In der spanischen Stadt Gijón kämpfte 2017 unsere Schwestergewerkschaft CNT um die Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Belegschaft in der Konditorei „La Suiza“. Es ging um nicht bezahlte Überstunden und Urlaub, sexuelle Belästigung sowie der Kündigung einer schwangeren Kollegin. Nachdem der Chef ein Gesprächsangebot ausgeschlagen hatte, gab es angemeldete Kundgebungen und Aktionen vor der Firma mit Flugblätter Verteilen, Transparente Zeigen und öffentliche Reden über  Lautsprecher. Stets war Polizei anwesend und es gab keinen einzigen Zwischenfall, den diese verfolgt hatte.</p>
<p dir="auto">Die gegnerische Seite antwortete jedoch auf die Gesprächsbereitschaft der kämpfenden Kolleg*innen mit juristischen Klagen unter Anderem wegen Nötigung und Schadenersatzforderungen in einer über 11.000 Seiten(!) umfassenden Klageschrift. Ein als sehr arbeiter- und gewerkschaftsfeindlicher bekannter Richter am Landesgerichtshof folgte dem Anliegen des Chefs und verurteilte in 2021 6 Kolleginnen zu jeweils 3,5 Jahren Haft ohne Bewährung und zu einer Geldstrafe von insgesamt 125.428€, die an den Unternehmer zu zahlen ist. Die CNT legte Berufung ein, aber der oberste spanische Gerichtshof hatte im vergangenen Juni das vorhergehende Urteil bestätigt. Die verbliebenen Rechtsmittel sind verschwindend gering: Der Gang zum Europäischen Gerichtshof bzw. der juristische Versuch die Gefängnisstrafe zur Bewährung auszusetzen.<span id="more-3413"></span></p>
<p dir="auto">Die für ihre klare klassenkämpferische Haltung bekannte Gewerkschaft CNT antwortete in all den Jahren neben juristischen Mitteln auch mit einer Vielzahl von öffentlichen Protestaktionen auf die Urteile, sowie mit zwei zentralen Demonstrationen in Madrid und im vergangenen Juni in Gijón unter dem Motto „Gewerkschaftsarbeit ist kein Verbrechen!“. Sollten die Urteile Schule machen und zu einem rechtlichen Standard werden, würde die Gewerkschaftsfreiheit und -arbeit in Spanien einen sehr massiven Rückschlag erleiden.</p>
<p dir="auto">Weil auch weitere Gewerkschaften diesen Angriff so einordnen, gab es daher eine gemeinsame, historisch einmalige Pressekonferenz aller großen spanischen Gewerkschaften am 13. Juli 2024, um die CNT in diesem Konflikt zu unterstützen. Mehrere Dutzende Gewerkschaften zeigen derzeit ihre Solidarität und rufen am 28. September in Gijón zu einer Demonstration für die sechs Kolleginnen der La Suiza und für die Gewerkschaftsfreiheit auf. Auch die Internationale Konföderation der Arbeit (IKA, <a href="http://icl-cit.org" rel="noopener nofollow ugc">icl-cit.org</a>) ruft zu einem internationalen Aktionstag an diesem Datum auf. Die FAU stets verbunden mit dem Gedanken und dem festen Glauben an die Stärke der internationalen Klassensolidarität ist mit dabei!</p>
<p dir="auto"><a href="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2024/09/Seis_suiza-scaled.jpg"><img decoding="async" class="alignright wp-image-3416 " src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2024/09/Seis_suiza-scaled.jpg" alt="" width="452" height="232" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2024/09/Seis_suiza-scaled.jpg 2560w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2024/09/Seis_suiza-300x154.jpg 300w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2024/09/Seis_suiza-1024x526.jpg 1024w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2024/09/Seis_suiza-768x394.jpg 768w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2024/09/Seis_suiza-1536x789.jpg 1536w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2024/09/Seis_suiza-2048x1051.jpg 2048w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2024/09/Seis_suiza-682x350.jpg 682w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2024/09/Seis_suiza-150x77.jpg 150w" sizes="(max-width: 452px) 100vw, 452px" /></a><em>Ihr seid nicht allein!</em><br />
<em>¡No estáis solas!</em><br />
<em>You are not alone!</em></p>
<p dir="auto"><em>Freiheit für die sechs Kolleginnen der La Suiza!</em><br />
<em>¡Libertad para las seis compañeras de La Suiza!</em><br />
<em>Freedom for the six from La Suiza!</em></p>
<p dir="auto"><em>Gewerkschaftsarbeit ist kein Verbrechen!</em><br />
<em>¡Sindicalismo no es un delito!</em><br />
<em>Labour union action is not a crime!</em></p>
<hr />
<p dir="auto"><strong>Update vom 13. November 2024 (via <a href="https://www.cnt.es/">cnt.es</a>)<br />
</strong></p>
<p dir="auto"><span dir="ltr">Am 13. November lehnte das Verfassungsgericht unseren Antrag (=der CNT) auf Schutz der verfassungsrechtlichen Rechte von den 6 der &#8222;La Suiza“ mit der Begründung ab, er erfülle nicht die Voraussetzung der „besonderen verfassungsrechtlichen Bedeutung“. Obwohl diese Entscheidung zu erwarten war, werden wir weiter für die Freiheit unserer Kolleginnen kämpfen.</span></p>
<p><strong><span dir="ltr">Warum wurde die Klage abgewiesen?</span></strong></p>
<p><span dir="ltr">Die entsprechende Rechtsgrundlage (=ley orgánica) für das Verfassungsgericht legt fest, dass ein derartiger Antrag nur dann zulässig ist, wenn er von besonderer verfassungsrechtlicher Bedeutung ist. Dieses sehr subjektive Kriterium wurde in 76 % der im Jahr 2022 abgelehnten Fälle angewandt. In unserem Fall entschied das Verfassungsgericht einfach, dass unsere Klage diese Voraussetzung nicht erfüllt, ohne dies näher zu erläutern.</span></p>
<p><strong><span dir="ltr">Was sind die nächsten Schritte?</span> </strong></p>
<ul>
<li><span dir="ltr">Straßburger Gericht: Trotz der Schwierigkeiten werden wir unseren Fall vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte bringen. Dazu mussten wir zunächst den nationalen Rechtsweg ausschöpfen, was wir nun getan haben.</span></li>
<li><span dir="ltr">Vollstreckung des Urteils: Wir werden weiter dafür kämpfen, dass unsere Kollegen nicht ins Gefängnis kommen. Wir werden die Aussetzung der Strafe beantragen, wobei wir uns auf ihre soziale Herkunft und die geringe Höhe der Strafen berufen.</span></li>
</ul>
<p><strong><span dir="ltr">Warum ist es so schwierig, in diesem Fall Recht zu bekommen?</span> </strong></p>
<p><span dir="ltr">Es gibt viele Hindernisse im Justizsystem. Die Voraussetzungen für den Zugang zum Verfassungsgericht sind sehr restriktiv, und auch der Straßburger Gerichtshof wird mit einer großen Zahl von Fällen befasst. Wir werden jedoch weiterhin alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um einen Freispruch für unsere Kameraden zu erreichen und das Recht auf sozialen Protest zu verteidigen.</span></p>
<p dir="auto">
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Filmvorführung: Die Utopie leben! Der Anarchismus in Spanien</title>
		<link>https://freiburg.fau.org/2024/04/04/filmvorfuehrung-die-utopie-leben-der-anarchismus-in-spanien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[faufreiburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Apr 2024 11:49:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[FAU Freiburg]]></category>
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					<description><![CDATA[Filmvorführung + Diskussionsrunde // bei gutem Wetter Open-Air 28. Juni &#124; 20:30 Uhr &#124; Wohnprojekt Luftschloss (Arne-Torgersen-Straße 24) “Die Utopie leben! Der Anarchismus in Spanien” (Vivir la utopía! El anarquismo en Espana), ist eine im Jahr 1997 unter der Regie von Juan Gamero für den spanischen Sender TVE produzierte Dokumentation.... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2024/04/04/filmvorfuehrung-die-utopie-leben-der-anarchismus-in-spanien/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Filmvorführung + Diskussionsrunde // bei gutem Wetter Open-Air<a href="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2024/05/Poster_die_utopie_leben-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3333 alignright" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2024/05/Poster_die_utopie_leben-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2024/05/Poster_die_utopie_leben-212x300.jpg 212w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2024/05/Poster_die_utopie_leben-724x1024.jpg 724w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2024/05/Poster_die_utopie_leben-768x1086.jpg 768w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2024/05/Poster_die_utopie_leben-1086x1536.jpg 1086w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2024/05/Poster_die_utopie_leben-1448x2048.jpg 1448w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2024/05/Poster_die_utopie_leben-248x350.jpg 248w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2024/05/Poster_die_utopie_leben-106x150.jpg 106w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2024/05/Poster_die_utopie_leben-scaled.jpg 1811w" sizes="auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px" /></a></em></p>
<p><strong>28. Juni | 20:30 Uhr | Wohnprojekt Luftschloss (Arne-Torgersen-Straße 24)</strong></p>
<p>“Die Utopie leben! Der Anarchismus in Spanien” (Vivir la utopía! El anarquismo en Espana), ist eine im Jahr 1997 unter der Regie von Juan Gamero für den spanischen Sender <span class="caps">TVE</span> produzierte Dokumentation. Das Werk beschäftigt sich mit den anarchistischen und anarcho-syndikalistischen Bewegungen ab 1840 und während des Spanischen Bürgerkrieges 1936–1939. Dabei geht sie insbesondere auf den Bereich des Alltagslebens, wie der kollektiven Selbstverwaltung ein und versucht die radikalen Veränderungen aufzuzeigen, die sich in diesen Jahren ergaben.</p>
<p>Der Film besteht in erster Linie aus Interviews mit dreißig AnarchistInnen, die von ihren Erfahrungen in dieser Zeit berichten, wobei die einzelnen Interviews durch kurze Filmsequenzen, in der Regel Material aus der Zeit des Bürgerkrieges, voneinander getrennt werden. Zusammengenommen ergibt sich ein interessanter Einblick in die anarchistische Arbeiter:innenbewegung Spaniens bis zur Niederlage der Republik 1939.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Filmvorführung: Economia Col·lectiva – Europas letzte Revolution</title>
		<link>https://freiburg.fau.org/2023/05/21/filmvorfuehrung-economia-coll%c2%b7lectiva-europas-letzte-revolution/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[faufreiburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 May 2023 14:23:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AG Soziokultur]]></category>
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					<description><![CDATA[15.06.2023 &#124; 20:00 Uhr &#124; Wohnprojekt Luftschloss (Arne Torgersen Straße 24) Wir zeigen die Dokumentation „Economia Col·lectiva – Europas letzte Revolution“. Begleitend gibt es einen Kurzvortrag zu der Kollektivierung der katalanischen Wirtschaft. Im Anschluss wollen wir diskutieren, was wir aus dieser historischen Erfahrung für unsere heutige Tätigkeit lernen können. Bei... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2023/05/21/filmvorfuehrung-economia-coll%c2%b7lectiva-europas-letzte-revolution/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>15.06.2023 | 20:00 Uhr | Wohnprojekt Luftschloss (Arne Torgersen Straße 24)</strong></em></p>
<p><a href="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2023/05/Poster.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2828 alignright" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2023/05/Poster-212x300.jpeg" alt="" width="212" height="300" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2023/05/Poster-212x300.jpeg 212w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2023/05/Poster-247x350.jpeg 247w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2023/05/Poster-106x150.jpeg 106w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2023/05/Poster.jpeg 724w" sizes="auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px" /></a>Wir zeigen die Dokumentation „Economia Col·lectiva – Europas letzte Revolution“. Begleitend gibt es einen Kurzvortrag zu der Kollektivierung der katalanischen Wirtschaft. Im Anschluss wollen wir diskutieren, was wir aus dieser historischen Erfahrung für unsere heutige Tätigkeit lernen können. Bei gutem Wetter findet die Filmvorführung &#8222;OpenAir&#8220; statt, ansonsten im Haus.</p>
<p><b>Zum Film:</b></p>
<p>Der mehrfach ausgezeichnete Dokumentarfilm „Economia Col·lectiva – Europas letzte Revolution“ (Spanisch mit deutschen Untertitel) konzentriert sich auf die Anfangszeit des Spanischen Bürgerkrieges.</p>
<p>Unter Führung von Francisco Franco putschten im Sommer 1936 ein Bündnis aus konservativ-monarchistische Militärs zusammen mit faschistischen Gruppen gegen die republikanische Regierung. Unterstützung erhielten die Putschisten vom faschistischen Italien und dem nationalsozialistischen Deutschland.</p>
<p>Regisseur Eulàlia Comas thematisiert in seinem Dokumentarfilm den Versuch der anarchosyndikalistischen Gewerkschaft CNT (Confederación Nacional del Trabajo) und weiterer Gruppierungen, die die rechtsgerichteten Putschisten unter General Franco bekämpften, in Katalonien unter dem Eindruck des Krieges das wirtschaftliche, soziale und kulturelle Leben kollektiv zu organisieren.<span id="more-2827"></span></p>
<p>In der Phase von 1936 bis 1937 wurde fast die gesamte katalanische Agrarproduktion, die Schwerindustrie, das öffentliche Verkehrssystem und große Teile des Dienstleistungssektors von den Arbeitenden kollektiviert und selbstverwaltet.</p>
<p>Die Kollektivierung, die nicht angeordnet wurde, sondern als Spontanhandlung auftrat (als Ergebnis jahrzehntelanger Vorbereitung durch die Militanten der CNT, FAI, MMLL, JJLL), führte in einzelnen Wirtschaftszweigen wie zum Beispiel der Schwerindustrie oder der Agrarproduktion zu teilweise starken Steigerungen der Produktion.</p>
<p>Außerdem wurde versucht, die Abhängigkeit vom Ausland zu mindern. Die Textilbranche ersetzte zum Beispiel Baumwolle durch Hanf, die Holzimporte aus Afrika, Asien und Amerika wurden eingestellt und die Verarbeitungsbetriebe mussten wegen des Kampfes gegen den Faschismus und aufgrund mangelnder internationaler Unterstützung mehr und mehr zur Produktion von Kriegsgütern übergehen.</p>
<p>Dass die Versorgung der gesamten Bevölkerung mit Grundnahrungsmitteln erstmals in der Geschichte Kataloniens sichergestellt werden konnte, war die unmittelbare Folge der Kollektivierungen.</p>
<p>Zentren der kollektiven Selbstverwaltung waren Katalonien und Aragon. Nach Schätzungen sollen etwa 3 Millionen Menschen in Kollektivbetrieben gearbeitet haben.</p>
<p>Der informative Dokumentarfilm rekonstruiert das revolutionäre Experiment dieses „kurzen Sommers der Anarchie“ von seinen Anfängen bis zur Stagnation anhand von CNT-Archivmaterial und Interviews, wobei es ihm vorrangig um die Gegenwartsfähigkeit einer antikapitalistischen Utopie geht.</p>
<p><i>Trailer: <a href="https://de.labournet.tv/video/6647/economia-collectiva">https://de.labournet.tv/video/6647/economia-collectiva</a></i></p>
<p><em>Hintergrundtext: <a href="https://www.anarchismus.at/anarchistische-klassiker/augustin-souchy/43-augustin-souchy-die-kollektivierung-in-katalonien">Augustin Souchy – Die Kollektivierung in Katalonien</a></em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>12.07. &#124; Memoria Viva</title>
		<link>https://freiburg.fau.org/2017/06/01/memoria-viva/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[faufr3]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jun 2017 20:23:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die spanische Confederación Nacional del Trabajo, die CNT, ist eine legendäre Gewerkschaft. Während des Spanischen Bürgerkriegs war sie die Speerspitze gegen den faschistischen Putsch General Francos und gleichzeitig der Motor einer Sozialen Revolution, die zumindest für kurze Zeit zeigte, dass eine menschliche Gesellschaft möglich ist. Bereits in den Jahren zuvor... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2017/06/01/memoria-viva/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=ObV5LGRGmW8"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1052 alignleft" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2017/04/Memoria_Viva_2-293x300.png" alt="" width="293" height="300" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2017/04/Memoria_Viva_2-293x300.png 293w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2017/04/Memoria_Viva_2-768x786.png 768w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2017/04/Memoria_Viva_2.png 992w" sizes="auto, (max-width: 293px) 100vw, 293px" /></a>Die spanische Confederación Nacional del Trabajo, die CNT, ist eine legendäre Gewerkschaft. Während des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Anarchismus_in_Spanien">Spanischen Bürgerkriegs</a> war sie die Speerspitze gegen den faschistischen Putsch General Francos und gleichzeitig der Motor einer <a href="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2016/07/Literatur-spanische-Revolution-FAU-Freiburg.pdf">Sozialen Revolution</a>, die zumindest für kurze Zeit zeigte, dass eine menschliche Gesellschaft möglich ist. <span id="more-1054"></span><br />
Bereits in den Jahren zuvor erkämpfte sie Rechte, die in Zeiten des Neoliberalismus wieder utopisch scheinen. Und trotz Niederlage und Repression gibt es sie immer noch. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ObV5LGRGmW8">MEMORIA VIVA</a> erzählt die über hundertjährige Geschichte dieser anarchosyndikalistischen Gewerkschaft aus der Sicht ihrer ProtagonistInnen – einfachen Arbeitern und Arbeiterinnen. Mit ihnen erleben wir ihre Geschichte, ihre Kämpfe, ihre Hoffnungen und Erwartungen. Eine Reise in die Utopie derjenigen, die eine neue Welt in ihren Herzen tragen.</p>
<p>Die Freie Arbeiterinnen und Arbeiter-Union (FAU), die diesen Film präsentiert, sieht sich in der Tradition der spanischen CNT und steht mit dieser in einer engen partnerschaftlichen Verbindung und gegenseitiger Solidarität.</p>
<p><em>In den 40 Jahren des Bestehens unserer Organisation haben wir uns den Ruf einer kämpferischen Basisgewerkschaft erworben, die den alltäglichen Kampf Ihrer GenossInnen gegen prekäre Beschäftigungsverhältnisse und die Vertreibung ärmerer Bevölkerungsschichten infolge der Gentrifizierung mit der Vision einer emanzipierten, freien Gesellschaft verbindet, in der die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen überwunden sein wird.</em></p>
<p>Im aka-Filmclub Uni</p>
<p>Mehr Infos auch hier <a href="https://sabcatmedia.wordpress.com/filme/memoria-viva/">https://sabcatmedia.wordpress.com/filme/memoria-viva/</a></p>
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