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	<title>Arbeitskampf &#8211; FAU Freiburg</title>
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	<description>Die antikapitalistische Basisgewerkschaft</description>
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	<title>Arbeitskampf &#8211; FAU Freiburg</title>
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		<title>Sozialrechtliche Selbstverteidigung in Zeiten der Inflation &#038; Sozialkahlschlag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[faufr3]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jul 2026 09:07:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AG Soziale Berufe]]></category>
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					<description><![CDATA[Übersicht über aktuelle Sozialleistungen und politische Einschätzung Stand 11.07.2026 Wir wollen als FAU Freiburg eine kleine Übersicht über Sozialleistungen geben, welche den aktuellen Wahnsinn etwas abfedern können. Was sie aber nicht können, ist den Kampf fürs „Gute leben, für Alle“ zu ersetzten. Während es in der Coronazeit noch Extrahilfen wie... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2026/07/12/sozialrechtliche-selbstverteidigung-in-zeiten-der-inflation-sozialkahlschlag/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Übersicht über aktuelle Sozialleistungen und politische Einschätzung</h3>
<p style="text-align: right;"><em>Stand 11.07.2026</em></p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2466 alignleft" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/09/nichtaufunserenRuecken-300x216.jpg" alt="" width="300" height="216" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/09/nichtaufunserenRuecken-300x216.jpg 300w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/09/nichtaufunserenRuecken.jpg 768w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wir wollen als FAU Freiburg eine kleine Übersicht über Sozialleistungen geben, welche den aktuellen Wahnsinn etwas abfedern können. Was sie aber nicht können, ist den Kampf fürs „Gute leben, für Alle“ zu ersetzten.</p>
<p>Während es in der Coronazeit noch Extrahilfen wie Energiepauschalen gab, wird aktuelle die Krise genutzt um mittels Schockstrategie (täglich Meldungen über weitere Kürzungen) die bestehende Sicherungssysteme abzubauen und uns erpressbarer für Lohnkürzungen und Co. zu machen.</p>
<p>Jedoch dürfen wir die <a href="https://www.labournet.de/politik/sopo/grundsaetzliches/gewerkschaften-sozialabbau-und-widerstand-fast-25-jahre-theorie-und-praxis/">Zwiespältigkeit des Sozialstaates</a> nicht vergessen, nur weil wir im Moment auf ihn angewiesen sind. Er diente auch immer schon dazu Arbeiter:innen zu spalten.</p>
<h3>„Lifestyle-Teilzeit“ – Arbeitszeitverkürzungen statt Sozialkürzungen. Jede Stunde zählt!</h3>
<div id="attachment_4278" style="width: 277px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4278" class="size-medium wp-image-4278" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/07/Pause-267x300.jpg" alt="Ich kann nicht mehr!!! Aaah! Zu viel zu tun. Wer bist du denn? Ein kleines Päuschen für dich! Zisch ab, mir fehlt die Zeit für Pausen! Aber wir brauchen alle mal ein Päuschen... Wer das Päuschen verwehrt, macht die Arbeit verkehrt!" width="267" height="300" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/07/Pause-267x300.jpg 267w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/07/Pause-910x1024.jpg 910w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/07/Pause-768x864.jpg 768w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/07/Pause-1365x1536.jpg 1365w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/07/Pause-1821x2048.jpg 1821w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/07/Pause-311x350.jpg 311w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/07/Pause-133x150.jpg 133w" sizes="(max-width: 267px) 100vw, 267px" /><p id="caption-attachment-4278" class="wp-caption-text">cc by-nc-nd 4.0 <a href="https://islieb.de/">islieb.de</a></p></div>
<p>Die Regierung will den 8 Stunden Tag abschaffen, so dass bis zu 13 Stunden möglich sind. Der <a href="https://www.fau.org/kaempfe-und-kampagnen/wir-muessen-weniger-arbeiten">8-Stunden-Tag</a> ist aus unserer Sicht ein absolutes Maximum an zu akzeptierender täglicher Arbeitszeit. Es reicht aber nicht den 8-Stunden-Tag zu verteidigen. Wir fordern ab sofort eine <strong>30 Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich</strong>. Gründe dafür gibt es viele: Mehr Lebensqualität für Alle, Sorgearbeit gerecht verteilen, Klimaschutz: Weniger Arbeit – Weniger Produktion – Weniger Umweltzerstörung, Gesundheit: Immer mehr Menschen leiden psychisch und körperlich am steigenden Druck und Zeitaufwand Ihrer Lohnarbeit, Gesellschaftlich sinnvolle Arbeit verteilen – „<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bullshit_Jobs abschaffen">Bullshit-Jobs</a>“ abschaffen.</p>
<p>Der 8 Stunden Tag ist eng mit den weltweiten Kämpfen der Anarchist:innen (<a href="https://freiburg.fau.org/2024/04/05/euch-die-stechuhr-uns-die-zeit/">Euch die Stechuhr, uns die Zeit!</a>) verbunden. In Deutschland war es ein Befriedungsmittel im Kontext der Novemberrevolution. Viele Arbeiter:innen bezahlten dies mit ihrem Leben. Auch diese Arbeitszeitverkürzung steht jetzt auf dem Spiel und wird infrage gestellt. Sparpolitik hat dem Faschismus historisch oft den Weg bereitet.</p>
<p>Deutschland hat den von der rot-grünen Koalition (2005) in der AGENDA 2010 gewollten „besten Niedriglohnsektor“ (Schröder SPD) Europas geschaffen. Selbst dieses Ausbeutungsniveau soll nun wieder angegriffen werden &#8211; mit Abbau von Sozialleistungen, Arbeitszeitverlängerungen, Kündigungsfristen, Befristung ohne Grund bis zu 48 Monate, geringem Mindestlohn, … Je geringer diese Arbeitsrechte und andere Schutzrechte und vor allem unser Organisationsgrad sind, desto mehr sind Angriffe auch auf tarifliche Regelungen möglich.<br />
Du bist näher am ‚Grundsicherungsgeld’ als am Millionär, auch wenn das „Wir sind alle Mittelschicht“-Gequatsche oder die Akzeptanz des Leistungsprinzips dir ein anderen Eindruck vermitteln will. Leg dich mal auf den Rücken und tritt endlich mal nach oben, statt immer nach unten zu treten!</p>
<p><a href="https://nichtegal.fau.org/"><strong>Du bist der Regierung egal Sie bauen den Sozialstaat ab – wir bauen Gewerkschaft und Utopien auf!</strong></a></p>
<p><span id="more-4276"></span></p>
<h3>SGB II Leistungen (Hartz IV/Bürgergeld/ Grundsicherungsgeld/SchMERZensgeld)</h3>
<p>Viele Namen aber immer wieder die gleiche Menschenverachtung: <em>„Wer nicht arbeitet, soll nicht essen!“</em>, so Müntefering (SPD) 2006. Leider verfangen solche Parolen auch unter Arbeiter:innen. Das eigene Leid oder das dauerhafte Eingerede von <em>„Jede(r) ist seines Glückes Schmied“</em>, führt dazu, dass nicht mal ein Existenzminimum anderen gegönnt wird. Doch das ist kurzsichtig, denn wenn auch diese Haltelinie gerissen wird, sind auch deine Löhne und Arbeitsbedingungen noch mehr unter Druck.</p>
<p>Nun wird es massive Verschärfungen geben, die heftiger sind als Hartz IV jemals war: Totalsanktionen, Arbeitszwang, Angriff auf Menschen die Care Arbeit wie Pflege von Angehörigen und Kindern machen, Angriff auf ärztliche Krankmeldungen, strengere Vermögensgrenzen, Einschränkung der Übernahme der Wohnkosten, &#8230;</p>
<p>Der Regelsatz wurde bei 563 € eingefroren und seit 2024 gab es keine Erhöhung mehr. Kaufkraftbereinigt liegen die <a href="https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/sgb-ii-regelbedarfe-kritik-am-status-quo-und-der-ermittlungsmethoden-durch-den-paritaetischen/">heutigen Regelbedarfe auf dem Niveau von 1995</a>.  Die Idee hinter der Höhe des Regelsatzes ist das sog. <em>„soziokulturelle Existenzminimum“</em> (Essen + gesellschaftliche Teilhabe) das ausreichen soll das die Arbeitskraft sich wieder reproduzieren kann. Dies wurde politisch durch die Regierungen egal welcher Farbe runter gerechnet, <a href="https://www.paritaet-hamburg.de/aktuelles/detail/weitere-nullrunde-bei-der-grundsicherung-droht">Sozialverbände fordern 813 €</a> monatlich (+250 €!!!)!<br />
Darüber hinaus gibt es das <em>„physische Existenzminimum“</em> (nicht verhungern), das bei Flüchtlingen praktiziert wird und bei 202 € liegt. Dort will die Politik auch fürs SGB II hin, so Söder (CSU) der es <em>&#8222;auf [das] verfassungsrechtliches Minimum&#8220;</em> kürzen will. Die Zusammensetzung des Regelsatzes wird 2026 neu berechnet, auch hier sind Kürzungen zu befürchten.<br />
Wer <a href="http://Wer nach unten tritt und meint Flüchtlinge bekommen zu viel, wird schnell selber hungern müssen">nach unten tritt</a> und meint Flüchtlinge bekommen zu viel, wird schnell selber hungern müssen!<em> „Über die Hälfte der Eltern müssen regelmäßig auf Essen verzichten, damit ihre Kinder satt werden.“</em> (<a href="https://www.fr.de/wirtschaft/grosse-probleme-beim-buergergeld-haelfte-der-eltern-verzichtet-fuer-kinder-auf-essen-zr-93798301.html">Sanktionsfrei</a>)</p>
<div id="attachment_4280" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4280" class="size-medium wp-image-4280" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/07/Arbeit-300x300.jpg" alt="Ich gehe schon wieder zur Arbeit, obwohl ich nicht will und obwohl mich niemand direkt dazu zwingt. Aber irgendwie hat unsere Gesellschaft alles so organisiert, dass ich brav bin und gehorche." width="300" height="300" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/07/Arbeit-300x300.jpg 300w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/07/Arbeit-1024x1024.jpg 1024w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/07/Arbeit-150x150.jpg 150w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/07/Arbeit-768x768.jpg 768w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/07/Arbeit-1536x1536.jpg 1536w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/07/Arbeit-2048x2048.jpg 2048w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/07/Arbeit-350x350.jpg 350w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-4280" class="wp-caption-text">cc by-nc-nd 4.0 <a href="https://islieb.de/">islieb.de</a></p></div>
<p>Wenn Du wieder für den Standort hungern sollst, ist das auch nur das Druckmittel was dazu führt, dass die Spirale nach unten weiter geht. ‚Umfairteilen’, was DGB Gewerkschaften und andere sozialdemokratische Organisationen fordern, reicht nicht. <strong>Es geht darum, die Bedingungen, die eine Ungleichheit erst möglich machen, zu bekämpfen.</strong><br />
Scheißen wir auf Bruttoinlandsprodukt und Standortkonkurrenz, welche gerade immer angeführt werden, um zu erklären, warum der Gürtel bei uns enger geschnallt wird.<br />
Die Menschen welche am wenigsten haben, sollen also weiterhin am meisten unter den Preiserhöhungen leiden? Armut, Sanktion und Drangsalierung per Gesetz bleibt Realität. Organisieren wir uns!</p>
<p>Der „Totalverweigerer“-Debatte, sollten wir das „<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Recht_auf_Faulheit">Recht</a> auf <a href="https://www.youtube.com/watch?v=uikZ1GOGJiE">Faulheit</a>“ und gesellschaftlich notwendige Arbeit entgegen halten.</p>
<p>Infos: <a href="https://harald-thome.de/start.html">harald-thome.de</a> | <a href="https://www.tacheles-sozialhilfe.de/aktuelles.html">www.tacheles-sozialhilfe.de</a> | <a href="https://sanktionsfrei.de/">sanktionsfrei.de</a><br />
<a href="https://www.friga-freiburg.de/">www.friga-freiburg.de</a> | <a href="https://www.sozialrecht-fr.de/">www.sozialrecht-fr.de</a> | <a href="https://www.fritz-kollegen.de/">www.fritz-kollegen.de</a></p>
<p>Unterlagen zum Antrag: <a href="https://www.jobcenter-freiburg.de/startseite/">Jobcenter</a><br />
Wenn Du nicht arbeiten kannst oder in Rente bist gibt es <a href="https://www.freiburg.de/pb/-/205332/hilfe-zum-lebensunterhalt-beantragen/vbid6015185">Sozialhilfe</a> (SGB XII) beim ‚Amt für Soziales’</p>
<p>Du bekommst den Regelsatz (unterschiedlich je nach Anzahl der Menschen und Alter) + die anerkannten Kosten der Unterkunft.</p>
<h3>Wohngeld</h3>
<p>Schon mal was von Wohngeld gehört? In Freiburg bekommst Du im <strong>Schnitt ca. 240 €/Monat</strong> Wohngeld. Auch diejenigen, die an der oberen Grenze gerade noch Geld aus dem SGB II, SGB XII bekommen (Rente, geringes Einkommen, …) sollten prüfen, ob sie mit Wohngeld nicht besser fahren.</p>
<p>Das Wohngeld wird in der Regel für zwölf Monate bewilligt, und zwar ab dem 1. des Monats, in dem Du den Wohngeldantrag gestellt hast. In Freiburg braucht es gerade 3 Monate (manchmal auch noch viel länger) bis Du eine Antwort bekommst. Aber es lohnt sich trotzdem, da es rückwirkend ausgezahlt wird.</p>
<p>Tipp: Es gibt ein Anspruch auf vorläufige Zahlung des Wohngeldes (§ 26a Abs. 3 WoGG &#8211; N). Daher einen Antrag auf vorläufige Entscheidung stellen und im Zweifelsfall nach 3 Monaten eine Untätigkeitsklage einlegen.</p>
<p>&#8211; Unterlagen und Infos zum <a href="https://www.freiburg.de/wohngeld">Antrag</a> &amp; Wohngeldrechner</p>
<p>Und wenn Du gerade dabei bist, das Formular, welches dein Chef ausfüllen muss, wird auch beim <a href="https://www.freiburg.de/wohnberechtigungsschein"><strong>Wohnberechtigungsschein </strong></a>gebraucht. Hier bekommst Du realistisch zwar aktuell keine Sozialwohnung, aber wir produzieren Zahlen. „Recht auf Stadt“ schätzt, dass die <a href="https://www.rechtaufstadt-freiburg.de/blog/2022/04/30/soziale-spaltung-beim-wohnen-in-freiburg/">Hälfte der Menschen in Freiburg</a> eigentlich Anspruch auf einen haben. Es gibt so gut wie keine Sozialwohnungen, und lediglich für die Reichen wird gebaut.</p>
<p>&#8211; <span style="text-decoration: underline;">politische Einschätzung dazu</span>: Erst 2025 wurde mit der Erhöhung und Ausweitung des WohngeldPLUS die Erhöhung der Subvention der Vermieter:innen über unsere Mitzahlung beschlossen. Es war das Befriedungsprogramm um einen Mieterhöhungsstopp und die Abschöpfung von Übergewinnen der Wohnungs- und Energiewirtschaft die damals in der Debatte waren nicht durchsetzen zu müssen.<br />
Jetzt wollen sie, dass wieder zurücknehmen (ca. 1/3 weniger Leute sollen Anspruch haben), und auch die regelmäßige Erhöhung soll nicht umgesetzt werden!</p>
<p>Wir fordern keine Rendite mit der Miete! Streichen bei den Reichen! Wohnraum <a href="https://dwenteignen.de/">vergesellschaften</a>!</p>
<h3>Rente &#8211; Soziale Revolution ist die beste Altersvorsorge!</h3>
<div id="attachment_4281" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4281" class="size-medium wp-image-4281" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/07/isfies-rentenbescheid-300x240.png" alt="Da stimmt was mit meinem Rentenbescheid nicht. Hier steht, ich bekomme - nach 40 Arbeitsjahren - monatlich 15 Euro! Ja, ich sehe... ach so! Hier ist alles korrekt. 14 Euro 77 Cent, nach derzeitigem Stand. Aber davon kann ich doch nicht leben!! Dazu besteht ökonomisch betrachtet auch keine Notwendigkeit." width="300" height="240" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/07/isfies-rentenbescheid-300x240.png 300w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/07/isfies-rentenbescheid-768x614.png 768w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/07/isfies-rentenbescheid-438x350.png 438w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/07/isfies-rentenbescheid-150x120.png 150w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2026/07/isfies-rentenbescheid.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-4281" class="wp-caption-text">cc by-nc-nd 4.0 <a href="https://islieb.de/">islieb.de</a></p></div>
<p>Bei der Rente hatten rot-grün an der Höhe (Rentenniveau) und am Renteneintrittsalter gekürzt, nun geht es darum noch länger Arbeiten sollen, bis 70 ist in der Debatte. Ebenso soll die Möglichkeit nach 45 Beitragsjahren in Rente gehen zu können faktisch abgeschafft werden, Du sollst so lange Arbeiten bist du gesundheitlich nicht mehr kannst. Begründet wir das mit der längeren Lebenserwartung die jedoch stark von beruflichen Belastungen, Einkommen und Region abhängig ist. Unser Argument ist hier: Die Produktivitätssteigerungen (weniger Menschen erwirtschaften mehr) der letzten Jahrzehnten uns zu guten kommen müssen!<br />
Es werden auch neue neoliberale Instrumente eingeführt, was ein gewichtiger Wechsel vom aktuellem Umlageverfahren (die aktuell arbeitende Bevölkerung zahlt für die aktuellen Rentner:innen. Hier gab es gute Gründe auch für Rentner:innen führ höherer Löhne zu sein). Nun geht es hin zu einer Grundrente über stark gekürztem Umlageverfahren und einem neuen kapitalmarktbasierten Versicherung (Wir sollen uns auf einmal für steigende Aktien (geringere Löhne) begeistern. Das Beispiel Norwegen zeigt: Die Mieterhöhungen bei Vonovia, sichern die dortigen Renten.).</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Fazit:</span> Die geplante Rentenreform wird die Altersarmut verstärken. Die Abhängigkeit von Aktienmärkten ist unzumutbar. Wir werden in ein Spiel verwickelt, das wir ablehnen!</p>
<h3>Gesundheit/Pflege</h3>
<p>Es soll weniger Rentenpunkte für <strong>pflegende Angehörige</strong> geben. Hier wird die Carearbeit weiter ins private gedrückt, nun sogar mit noch weniger gesellschaftlicher Anerkennung über die Rente. Neoliberalismus trifft konservatives Frauenbild.</p>
<p><strong>Tariflöhne</strong> in der Altenpflege, die bis jetzt verbindlich waren, sollen bis 2030 nicht mehr angewendet werden müssen. Refinanzierungen von Tariflöhnen werden verunmöglicht und somit ein betriebswirtschaftliches Druckmittel auf die Löhne geschaffen.<br />
Zeit mal wieder auf dem Balkon zu gehen zum klatschen?</p>
<p>Wer einen <strong>Pflegegrad</strong> hat, hat die Möglichkeit einen <strong>Entlastungsbetrag</strong> zu beantragen. Auch hier will die Regierung ran, Pflegegrad 1 soll sogar als ganzes gestrichen werden.</p>
<p>Auch weitere <strong>Gesundheitskosten</strong> wie die Zuzahlung für Medikamente steigen von 5 auf 7,50 € bzw. von 10 auf 15 €.</p>
<p>Die <strong>telefonische Krankschreibung</strong> soll weg. <strong>Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung</strong> soll ab dem ersten Tag Pflicht werden. Das wird auch die Versorgung in den Hausarztpraxen noch weiter verschlechtern und mit sinnlosen Bullshitjob-Aufgaben noch mehr belasten. Es soll wohl betriebliche oder tarifliche Ausnahmen geben, heißt diese Reglung wird vor allem den Niedriglohnbereich und Tariflosenbereich treffen.</p>
<p><strong>Kapitalismus kann nicht ohne Care Arbeit existieren, will diese aber wieder weniger bezahlen.</strong></p>
<h3>Mehrwertsteuer</h3>
<p>Auch die Mehrwertsteuer, die vor allem untere Einkommen stark belastet soll steigen. Wer erinnert sich noch dran als die CDU 2 % mehr, die SPD keine Erhöhung wollte? Genau 2005, sie haben sich in einem sozialdemokratischen Kompromiss auf 3 % Steigerung geeinigt!</p>
<h3>BAföG</h3>
<p>BAföG soll auch nicht erhöht werden, hier war ursprünglich geplant, sie an die Regelungen vom SGB II anzupassen und die Existenzsicherung nach oben anzugleichen. Aber Studis sollen arbeiten gehen, die nicht Erhöhung trifft gerade Arbeiter:innen-Kinder besonders.<br />
Antrag für <strong>Studis</strong> beim Studierendenwerk, für <strong>Schüler:innen</strong>: Amt für Ausbildungsförderung</p>
<h3>Wenn‘s Geld nicht reicht?</h3>
<p>Die <a href="https://www.frauundberuf-bw.de/fileadmin/daten_events/KS_Freiburg/Broschueren/Wenn_das_Geld_nicht_reicht_2024_web.pdf">Broschüre</a> ist zwar nicht mehr ganz aktuell (2024), aber gibt ein guten Überblick, gerade auch was es in der <strong>Familiensituation</strong>, für Sozialleistungen gibt. Kennt ihr schon den <strong><a href="https://www.arbeitsagentur.de/familie-und-kinder/kinderzuschlag-verstehen/kiz-lotse">Kinderzuschlag</a></strong> meist unbekannt, gibt aber oft noch ein extra mehr? Das <strong>Kindergeld</strong> beträgt 259 €/Kind, wird aber wieder bei SGB II /SGB XII angerechnet.<br />
Auf <a href="https://familienportal.de/">infotool-familie.de</a> sind die verschiedenen Familienleistungen oder -hilfen aufgelistet.</p>
<h3>Sozialticket in Freiburg</h3>
<p>SGB II (Grundsicherung und Arbeitssuchende), SGB XII (Sozialhilfe), dem Asylbewerberleistungsgesetz und dem Wohngeldgesetz haben Anspruch auf einer vergünstigtes D-Ticket. Aktuell sind es statt 63 € nun 38 €. Seit Ende 2025 ist das Verfahren viel einfacher, <a href="https://www.freiburg.de/pb/974916.html">ihr könnt einfach mit eurem Bescheid zur VAG gehen</a> und es dort vor dem 10. eines Monats direkt bestellen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">&#8211; politische Aktion dazu:</span> ÖPNV sollte <a href="https://tube.funfacts.de/w/gv3oo1vGEfuhgbzuS65cRs">kostenfrei</a> für alle zugänglich sein. Bis dahin unterstützt den <a href="https://www.freiheitsfonds.de/">freiheitsfonds</a>, sie kaufen Menschen aus dem Knast frei, die wegen diesem Armutsdelikten im Knast sind. Auch der Arbeitskreis kritische Soziale Arbeit <a href="https://aksfreiburg.wordpress.com/projekte/sicherheit/">aks</a> arbeitet dazu.</p>
<h3>Kulturwunsch / „Freiburg Pass“ / Vergünstigungen</h3>
<p>Mit dem <strong><a href="https://www.kulturwunsch-freiburg.de/">Kulturwunsch</a></strong> kommst Du kostenlos an Kultur ran.<br />
Unter <a href="https://www.frauundberuf-bw.de/fileadmin/daten_events/KS_Freiburg/Broschueren/Wenn_das_Geld_nicht_reicht_2024_web.pdf">Punkt 13</a> findest Du, wie zum Beispiel den „Freiburg Pass“ oder verschiedene weitere Vergünstigungen beantragst.</p>
<h3>Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)</h3>
<p>Eine eher unbekannte Sozialleistungen für Leute in der Ausbildung. Antrag: Agentur für Arbeit</p>
<h3>Deine Rechte in Anspruch nehmen</h3>
<p>Best-Of Video: <a href="https://freiburg.fau.org/2021/05/01/10-dinge-die-du-noch-nicht-ueber-deinen-arbeitsvertrag-wusstest/">10 Dinge</a>, die du noch nicht über deinen Arbeitsvertrag wusstest</p>
<h3>Energie Hilfen</h3>
<p>Immer noch hilfreich ist die Seite <a href="https://energie-hilfe.org/de/infos-fuer-betroffene.html">energie-hilfe.org</a> mit Vordrucken zum schnell beantragen. Für Menschen die von einer Energiekostennachzahlung überrascht werden, können für den Monat in dem die Zahlung fällig ist, (aufstockende) Sozialleistungen beantragen und darüber die Kosten abfedern lassen.<br />
In diesen Fällen können die von Energiekonzernen angebotenen Ratenzahlungen nicht sinnvoll sein. Da dann monatlich kein Bedarf mehr besteht und ihr doch den vollen Betrag selbst bezahlen müsst!</p>
<h3>Zum Schluss</h3>
<p>Da sich die Regelungen immer wieder ändern, ist es hilfreich <a href="https://www.harald-thome.de/newsletter/archiv.html">z.Bsp. hier</a> zu informieren.</p>
<h3>Beziehungsstatus Arbeiter:innen-Bewegung und Sozialstaat: Es ist kompliziert!</h3>
<p>Bedenkt bitte: <em>&#8222;Der seit dem Ende des 19. Jahrhunderts in Industrieländern eingeführte Sozialstaat war ein konterrevolutionäres Projekt. Er war und ist eine Reaktion auf die Gefahr revolutionärer Klassenkämpfe, die zwangsläufig mit der kapitalistischen Produktionsweise verbunden ist – aber er ist keine »Errungenschaft der Arbeiter:innenbewegung«, als die er in linken Kreisen oft idealisiert wird. Denn seine konkrete Ausgestaltung diente von Anfang an der Aufspaltung des Proletariats in verschiedene Kategorien, die gegeneinander ausgespielt werden können.&#8220;</em> (<a href="https://www.akweb.de/politik/buergergeld-wird-umbenannt-die-spaltung-der-armen-bleibt-hartz-iv-schmarotzer-aller-laender/">Analyse &amp; Kritik</a>) So meinte der <em>‚Erfinder des Sozialstaats‘</em> und ‚<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialistengesetz">Sozialistengesetze</a>‘ Otto von Bismarck <em>„Wer eine Pension hat für sein Alter, der ist viel zufriedener und viel leichter zu behandeln, als wer darauf keine Aussicht hat“</em>.</p>
<hr />
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2093 alignright" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2021/09/FAU-Logo-Berliner-Website-300x100.png" alt="" width="300" height="100" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2021/09/FAU-Logo-Berliner-Website-300x100.png 300w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2021/09/FAU-Logo-Berliner-Website-1024x341.png 1024w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2021/09/FAU-Logo-Berliner-Website-768x256.png 768w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2021/09/FAU-Logo-Berliner-Website-1536x512.png 1536w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2021/09/FAU-Logo-Berliner-Website-2048x683.png 2048w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />FREIE ARBEITER*INNEN UNION (FAU Freiburg)<br />
&#8211; die antikapitalistische, selbstorganisierte und basisdemokratische Gewerkschaft für alle Berufe &#8211;<br />
Adlerstraße 12 79098 Freiburg</p>
<p>www | freiburg.fau.org</p>
<p>Email | faufr-kontakt@fau.org</p>
<p>Tragt euch in den <a href="https://list.fau.org/postorius/lists/faufr-info.list.fau.org/">FAU Freiburg Newsletter</a> ein.</p>
<p>FAU <a href="https://freiburg.fau.org/termine/">Workers Café</a>  | Online-Zeitung: <a href="https://direkteaktion.org">Direkte Aktion</a></p>
<p>Alles muss man selber machen! Wir kriegen nur wofür wir kämpfen ! FAU</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Jede Stunde zählt &#8220; Kampagne gegen Angriffe auf den 8-Stunden-Tag</title>
		<link>https://freiburg.fau.org/2025/10/24/jede-stunde-zaehlt-kampagne-gegen-angriffe-auf-den-8-stunden-tag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[faufree]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Oct 2025 19:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines Syndikat]]></category>
		<category><![CDATA[FAU Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Kämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[8-Stundentag]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskampf]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitszeit]]></category>
		<category><![CDATA[Jede Stunde zählt]]></category>
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					<description><![CDATA[Die FAU Freiburg ruft zur Mitwirkung und Teilnahme an der Kampagne &#8222;Jede Stunde zählt&#8220; auf. Ab September kämpfen wir um unsere Arbeitszeit, für mehr Freizeit und gegen die geplante Abkehr vom Achtstundentag. “Wir müssen in diesem Land wieder mehr und vor allem effizienter arbeiten”, äußerte der Chef der Bundesregierung Friedrich... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2025/10/24/jede-stunde-zaehlt-kampagne-gegen-angriffe-auf-den-8-stunden-tag/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/10/JedeStundeZaehlt_Logo.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-3939" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/10/JedeStundeZaehlt_Logo-300x136.png" alt="" width="300" height="136" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/10/JedeStundeZaehlt_Logo-300x136.png 300w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/10/JedeStundeZaehlt_Logo-1024x463.png 1024w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/10/JedeStundeZaehlt_Logo-768x348.png 768w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/10/JedeStundeZaehlt_Logo-1536x695.png 1536w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/10/JedeStundeZaehlt_Logo-773x350.png 773w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/10/JedeStundeZaehlt_Logo-150x68.png 150w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/10/JedeStundeZaehlt_Logo.png 1920w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Die <strong>FAU Freiburg</strong> ruft zur Mitwirkung und Teilnahme an der Kampagne &#8222;<strong>Jede Stunde zählt&#8220;</strong> auf. Ab September kämpfen wir um unsere Arbeitszeit, für mehr Freizeit und gegen die geplante Abkehr vom Achtstundentag.</p>
<p style="text-align: left;">“Wir müssen in diesem Land wieder mehr und vor allem effizienter arbeiten”, äußerte der Chef der Bundesregierung Friedrich Merz, „Wir müssen mehr arbeiten. Es geht nicht anders“. Bosse stimmten unverzüglich ein, etwa der Chef der Allianz, der forderte, der erste Krankheitstag solle unbezahlt sein. Der in der Presse treffend als “Schraubenmilliardär” bezeichnete Reinhold Würth warf der jungen Generation “fehlende Arbeitsmoral” vor!</p>
<p style="text-align: left;">Der Achtstundentag war 1918 echter, spürbarer sozialer Fortschritt für Millionen Arbeiter*innen und wurde schwer erkämpft. Selbst die 5-Tage- bzw. Vierzigstundenwoche (1965) und die 35-Stunden-Woche, für die in den neunziger Jahren gekämpft wurde, knüpften daran noch an. Und jetzt? Rückschritt um 100 Jahre!</p>
<p>Die Freie Arbeiter*innen-Union setzt sich diesen Angriffen auf den 8-Stunden Tag klar und deutlich entgegen: <strong>Wir müssen weniger arbeiten.</strong> Es ist für jede einzelne Person gut weniger arbeiten zu müssen. Es eröffnet Möglichkeiten zur Erholung, zur Pflege- und Sorgearbeit, zur Bildung und natürlich zur politischen Organisation. Durch weniger Lohnarbeit werden außerdem natürliche Ressourcen und die Umwelt geschont.</p>
<p>Mehr <strong>Infos</strong> auf der Seite der <a href="https://www.fau.org/kaempfe-und-kampagnen/wir-muessen-weniger-arbeiten">FAU-Föderation</a></p>
<p><strong>Flyer</strong> zur Kampagne (Download):</p>
<p><a href="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/10/Webversion_deutsch.pdf">&#8211;&gt; Deutsch  </a></p>
<p><a href="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/10/Webversion_deutsch.pdf"> </a><a href="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/10/Webversion_englisch.pdf">&#8211;&gt; Englisch </a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Unter dem Plastik der Strand / Días de lucha, Días de Luto</title>
		<link>https://freiburg.fau.org/2025/08/12/unter-dem-plastik-der-strand-dias-de-lucha-dias-de-luto/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[faufr3]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Aug 2025 19:00:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AG Soziokultur]]></category>
		<category><![CDATA[FAU Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Termin]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskampf]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Filmvorführung]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne Gewerke]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[SOC-SAT]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
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					<description><![CDATA[Wo? Luftschloss (Arne-Torgersen-Straße 24) Wann? Donnerstag, 28.8.25, 19 Uhr Wer? Interbrigadas e.V. in Kooperation mit der FAU Freiburg Der Film “Días de Lucha, Días de Luto” (Tage des Kampfes, Tage der Trauer) von Aline Juárez Contreras erzählt die Geschichte von 22 marokkanischen Arbeiter*innen, die sich zur Wehr setzen und der... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2025/08/12/unter-dem-plastik-der-strand-dias-de-lucha-dias-de-luto/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3883 alignleft" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/08/Dias-de-Lucha-Dias-de-Luto-212x300.png" alt="" width="212" height="300" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/08/Dias-de-Lucha-Dias-de-Luto-212x300.png 212w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/08/Dias-de-Lucha-Dias-de-Luto-247x350.png 247w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/08/Dias-de-Lucha-Dias-de-Luto-106x150.png 106w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/08/Dias-de-Lucha-Dias-de-Luto.png 421w" sizes="auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px" /><strong>Wo? Luftschloss (Arne-Torgersen-Straße 24)</strong><br />
<strong>Wann? Donnerstag, 28.8.25, 19 Uhr</strong><br />
<strong>Wer? Interbrigadas e.V. in Kooperation mit der FAU Freiburg</strong></p>
<p>Der Film “Días de Lucha, Días de Luto” (Tage des Kampfes, Tage der Trauer) von Aline Juárez Contreras erzählt die Geschichte von 22 marokkanischen Arbeiter*innen, die sich zur Wehr setzen und der Ausbeutung und Diskriminierung im Plastikmeer von Almería Organisierung und Solidarität entgegensetzen. Vor der Filmaufführung wird es einen kurzen Input über die Situation in Almería, die Gewerkschaft SOC-SAT und die Arbeit von Interbrigadas, einem internationalistischen Verein mit Hauptsitz in Berlin, der seit 2016 mit der Gewerkschaft SOC-SAT zusammenarbeitet, geben. Danach soll in einem offenen Austausch/Diskussion der Frage nachgegangen werden, wie wir heute praktische Solidarität mit den Arbeiter*innen in Almería leben können.</p>
<p>Hintergrund:<span id="more-3882"></span><br />
Im Juli 2025 kam es in Torre Pacheco, einem Ort nahe der südspanischen Stadt Murcia, zu rassistischen Angriffen auf Migrant*innen – mindestens fünf Personen wurden verletzt. Verschiedene rechte Akteure hatten auf Social Media zu einer “Jagd auf Migrant*innen” aufgerufen, auch die ultrarechte Partei VOX stachelte zu den Ausschreitungen an. Zur Mobilisierung instrumentalisierten die Extremisten eine vorangegangene Gewalttat, bei der ein Rentner von Verdächtigen mit nordafrikanischem Migrationshintergrund geschlagen worden sein soll. Binnen 24 Stunden waren außerdem rund 100 Rechtsextremisten aus verschiedenen europäischen Ländern nach Torre Pacheco angereist, um sich an den Ausschreitungen zu beteiligen.</p>
<p>Die Gewalttaten reihen sich ein in eine Kontinuität rassistischer Gewalt gegen Migrant*innen in Südspanien, von denen viele im Gemüseanbau arbeiten und so für die durchgängige Verfügbarkeit von (Bio-)Gemüse in unseren Supermärkten ausgebeutet werden.</p>
<p>25 Jahre vorher kam es im Jahr 2000 zu heftigen progromartigen Ausschreitungen gegen migrantische Landarbeiter*innen und ihre Familien in der andalusischen Kleinstadt El Ejido. Damals wurden innerhalb von drei Tagen Autos angezündet, Moscheen, Läden und Treffpunkte von Migrant*innen zerstört; 22 Menschen wurden verletzt, zwischen 1500 und 3000 Menschen wurden vertrieben. Die spanische Nationalpolizei griff erst ein, als die Passivität der örtlichen Sicherheitskräfte nicht mehr zu ignorieren war und spanien- und europaweit über das Geschehen berichtet wurde.</p>
<p>Die progromartigen Ausschreiten in El Ejido waren Auslöser für die andalusische Gewerkschaft SAT, drei Büros in der Provinz von Almería zu eröffnen. Bis heute kämpft die Gewerkschaft (heute unter dem Namen) SOC-SAT für die Rechte der (Land-)Arbeiter*innen im andalusischen Plastikmeer.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>TVöD-Tarifrunde 2025: FAU Freiburg ruft Mitglieder zur solidarischen Beteiligung auf</title>
		<link>https://freiburg.fau.org/2025/03/20/tvoed-tarifrunde-2025-fau-freiburg-ruft-ihre-mitglieder-zur-solidarischen-beteiligung-auf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[faufreiburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Mar 2025 12:58:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AG Soziale Berufe]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[FAU Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskampf]]></category>
		<category><![CDATA[FAU]]></category>
		<category><![CDATA[Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[öffentlicher Dienst]]></category>
		<category><![CDATA[Sozial- und Erziehungsdienst SuE]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Tarifrunde]]></category>
		<category><![CDATA[TVöD]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit Januar 2025 befinden sich die Gewerkschaften verdi (Verhandlungsführung für die DGB Gewerkschaften) und dbb in Tarifauseinandersetzungen mit dem Arbeitgeberverband VKA (Verband kommunaler Arbeitgeber) und dem Bundesinnenministerium über einen neuen Lohntarifvertrag für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst (einschließlich Praktikant:innen, Auszubildende und Studierende), sowie der Beschäftigten der Bundesagentur für Arbeit, der... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2025/03/20/tvoed-tarifrunde-2025-fau-freiburg-ruft-ihre-mitglieder-zur-solidarischen-beteiligung-auf/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/01/FAU_FR_Sharepic_TVoeD.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3524 size-medium alignright" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/01/FAU_FR_Sharepic_TVoeD-240x300.jpg" alt="" width="240" height="300" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/01/FAU_FR_Sharepic_TVoeD-240x300.jpg 240w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/01/FAU_FR_Sharepic_TVoeD-819x1024.jpg 819w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/01/FAU_FR_Sharepic_TVoeD-768x960.jpg 768w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/01/FAU_FR_Sharepic_TVoeD-280x350.jpg 280w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/01/FAU_FR_Sharepic_TVoeD-120x150.jpg 120w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/01/FAU_FR_Sharepic_TVoeD.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px" /></a>Seit Januar 2025 befinden sich die Gewerkschaften verdi (Verhandlungsführung für die DGB Gewerkschaften) und dbb in Tarifauseinandersetzungen mit dem Arbeitgeberverband VKA (Verband kommunaler Arbeitgeber) und dem Bundesinnenministerium über einen neuen Lohntarifvertrag für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst (einschließlich Praktikant:innen, Auszubildende und Studierende), sowie der Beschäftigten der Bundesagentur für Arbeit, der Renten- und Unfallversicherung, der kommunalen Versorgungsbetriebe und des kommunalen Nahverkehrs.</p>
<p><span id="more-3514"></span></p>
<p>Verdi fordert eine Lohnerhöhung von 8 % (mindestens aber 350 €), 200 € mehr für Azubis, Praktikanten &amp; Dual-Studierende, eine unbefristete Übernahme nach Ausbildungsende, eine Erhöhung der Zuschläge für Überstunden, Schicht- und Nachtarbeit, drei zusätzliche freie Tage + einen zusätzlichen freien Tag für Mitglieder der DGB-Gewerkschaften, ein „meine-Zeit-Konto“, sowie die Wiederaktivierung der Regelungen zur Altersteilzeit.</p>
<p>Auch wenn von den DGB-Gewerkschaften das aus unserer Perspektive zentrale Thema einer radikalen Arbeitszeitverkürzung erneut nicht angegangen wurde, ruft die FAU Freiburg ihre Mitglieder dazu auf, sich solidarisch an den Aktionen und Streiks während der Tarifauseinandersetzung zu beteiligen!</p>
<p>Mehr Informationen zu Aktionen während der Tarifrunde gibt es auf dem Blog des <a href="https://solibuendnissuefreiburg.wordpress.com/">„Solibündnis Sozial- und Erziehungsdienst Freiburg“</a> an dem auch die FAU Freiburg mitwirkt.</p>
<p><a name="more-2727"></a>Bist du im Sozial-, Pflege- und Erziehungsbereich tätig? Dann komm zur <a href="https://freiburg.fau.org/ueber-uns/allgemeines-syndikat/ag-soziale-berufe/">AG Soziale Berufe</a> der FAU Freiburg und organisiere dich mit anderen Kolleg:innen für bessere Arbeitsbedingungen!</p>
<hr />
<p><b>Termine</b></p>
<p><a name="infos-uber-die-kommende-aktionen-gibt-es-hier-und-als-flyer"></a><del> 09. Januar | 20:00 | GEW Büro (Wölflinstraße 11) | <a href="https://solibuendnissuefreiburg.wordpress.com/">Treffen des Solibündnis Sozial- und Erziehungsdienst Freiburg</a></del></p>
<p><del>21. Januar | 18:00 | Platz der alten Synagoge | </del><a href="https://solibuendnissuefreiburg.wordpress.com/2024/12/18/tvod-demo-21-01-25-18-uhr/"><del>Abend-Demonstration in Freiburg zum Beginn der Tarifauseinandersetzung</del></a></p>
<p><del>11. Februar | 18:00 | Rasthaus (Adlerstr. 12) | <a href="https://solibuendnissuefreiburg.wordpress.com/">Treffen des Solibündnis Sozial- und Erziehungsdienst Freiburg</a></del></p>
<p><del>13. Februar | ganzer Tag | Platz der alten Synagoge | <a href="https://tacker.fr/node/15159">Warnstreik mit Kundgebung und Demonstration (TVöD)</a></del></p>
<p><del>27. Februar | 18:30 | Mensa der Hebelschule (Engelbergerstr. 2) | <a href="https://freiburg.fau.org/2025/01/04/genug-geschuftet-radikale-arbeitszeitverkuerzung-als-baustein-fuer-eine-bessere-zukunft/">Vortrag: „Radikale Arbeitszeitverkürzung als Baustein für eine bessere Zukunft“</a></del></p>
<p><del>07. März | <a href="https://solibuendnissuefreiburg.wordpress.com/2025/03/04/warnstreik-freitag-07-marz-2025/">Warnstreik im Sozial- und Erziehungsbereich | Kundgebung 13:00 Rathausplatz</a></del></p>
<p><del>08. März | <a href="https://freiburg.fau.org/ueber-uns/allgemeines-syndikat/ag-soziokulturelles/">Internationaler feministischer Kampftag</a></del></p>
<p><del>13. März | <a href="https://tacker.fr/index.php/node/15374">2ter Warnstreik mit Kundgebung und Demonstration (TVöD)</a></del></p>
<hr />
<p><b>Materialien</b></p>
<p>Broschüre <a href="https://www.fau.org/materialien/uploads/streikrechtmerkblatt_a6_druck-pdf_neu.pdf">&#8222;Streiken ist unser gutes Recht!&#8220;</a></p>
<p>Flugblatt <a href="https://freiburg.fau.org/2024/04/05/tvoed-tarifrunde-2025-30-stundenwoche-bei-vollem-lohnausgleich-und-hoehere-loehne/">„30 Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich und höhere Löhne!“</a></p>
<p><a href="https://solibuendnissuefreiburg.wordpress.com/2025/01/25/rede-tvod-demonstration-21-01-2025/">Redebeitrag des Solibündnis Sozial- und Erziehungsdienst Freiburg</a> auf der TVöD-Auftaktdemonstration in Freiburg am 21.01.2025</p>
<p><a href="https://rdl.de/sites/default/files/audio/2025/03/20250309-dieredenderk-w35908.mp3">Redebeitrag der AG Soziale Berufe</a> auf der Kundgebung zum 8. März 2025 in Freiburg | [<a href="https://freiburg.fau.org/rede-der-ag-soziale-berufe-auf-der-kundgebung-zum-8-maerz-2025-in-freiburg/">als Text</a>]</p>
<p><a href="https://rdl.de/beitrag/berlastet-ungesehen-unterbezahlt-abenddemo-zur-tarifverhandlung-im-ffentlichen-dienst">Interview bei Radio Dreyeckland</a> mit Kolleg:innen von verdi &amp; FAU zur Tarifrunde im Öffentlichen Dienst</p>
<p>Interview bei Radio Dreyeckland mit Lothar Galow-Bergemann &#8222;<a href="https://rdl.de/beitrag/radikale-arbeitszeitverk-rzung-als-baustein-f-r-eine-bessere-zukunft">Radikale Arbeitszeitverkürzung als Baustein für eine bessere Zukunft</a>&#8222;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://rdl.de/sites/default/files/audio/2025/03/20250309-dieredenderk-w35908.mp3" length="10486112" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Erfahrungen &#038; Perspektiven feministisch-syndikalistischer Solidarität entlang der globalen Textil-Lieferkette</title>
		<link>https://freiburg.fau.org/2025/03/19/erfahrungen-perspektiven-feministisch-syndikalistischer-solidaritaet-entlang-der-globalen-textil-lieferkette/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[faufree]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Mar 2025 17:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[FAU Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Termin]]></category>
		<category><![CDATA[Antikapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskampf]]></category>
		<category><![CDATA[FAU]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[internationale Solidarität]]></category>
		<category><![CDATA[Prekäre Beschäftigung]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit dem Jahr 2021 kämpfen Menschen in Myanmar gegen eine faschistische Militärdiktatur. Von Anfang an ist unsere befreundete Gewerkschaft &#8211; die Federation of General Workers Myanmar (FGWM) &#8211; am Civil Disobedience Movement, der Widerstandsbewegung, beteiligt. Myanmar ist ein Produktionsstandort der globalen Textilindustrie. Marken wie H&#38;M, VERO MODA oder ZARA lassen... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2025/03/19/erfahrungen-perspektiven-feministisch-syndikalistischer-solidaritaet-entlang-der-globalen-textil-lieferkette/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/02/Myanmar_v_web.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3594 alignright" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/02/Myanmar_v_web-214x300.jpg" alt="Maynmar VA" width="214" height="300" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/02/Myanmar_v_web-214x300.jpg 214w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/02/Myanmar_v_web-731x1024.jpg 731w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/02/Myanmar_v_web-768x1076.jpg 768w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/02/Myanmar_v_web-1096x1536.jpg 1096w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/02/Myanmar_v_web-250x350.jpg 250w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/02/Myanmar_v_web-107x150.jpg 107w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2025/02/Myanmar_v_web.jpg 1322w" sizes="auto, (max-width: 214px) 100vw, 214px" /></a></strong>Seit dem Jahr 2021 kämpfen Menschen in Myanmar gegen eine faschistische Militärdiktatur. Von Anfang an ist unsere befreundete Gewerkschaft &#8211; die Federation of General Workers Myanmar (<a href="https://www.fgwm-solidarity.org/de/home-3/">FGWM</a>) &#8211; am Civil Disobedience Movement, der Widerstandsbewegung, beteiligt.</p>
<p>Myanmar ist ein Produktionsstandort der globalen Textilindustrie. Marken wie H&amp;M, VERO MODA oder ZARA lassen in dem südostasiatischen Land produzieren. Die hygienischen Bedingungen in den Fabriken sind skandalös. Streiks werden mit Hilfe des Militärs bekämpft. Die große Mehrheit der Textilarbeiter*innen sind Frauen.</p>
<p>Helene und Mo, Kolleg*innen der FAU Hamburg sind seit Jahren mit der FGWM in Kontakt und koordinieren mit ihnen immer wieder gemeinsame Projekte – aktuell zur kostenlosen Verfügungstellung von Menstruationsprodukten in den Nähfabriken. Sie werden uns einen Überblick über die politische Situation in Myanmar zwischen Unterdrückung und Widerstand geben. Anschaulich werden sie über den Kampf der Menschen gegen die Junta berichten und welche Möglichkeiten es gibt, diesen Kampf zu unterstützen.</p>
<p>Helene und Mo werden einen Einblick in die Arbeit der <a href="https://www.iclcit.org/">International Confederation of Labour (ICL)</a>, dem globalen Zusammenschluss revolutionärer Basisgewerkschaften, geben und die aktuelle Spendenaktion vorstellen. Anschließend wollen wir gemeinsam über Perspektiven gemeinsamer Kämpfe mit den Genoss*innen in Asien ins Gespräch kommen.</p>
<h3><strong>26. März | 19:00 Uhr | SUSI-Bewohner*innentreff (Vaubanallee 2)</strong></h3>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>TVöD Tarifrunde 2025: 30 Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich und höhere Löhne!</title>
		<link>https://freiburg.fau.org/2024/04/05/tvoed-tarifrunde-2025-30-stundenwoche-bei-vollem-lohnausgleich-und-hoehere-loehne/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[faufr3]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Apr 2024 18:16:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AG Soziale Berufe]]></category>
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					<description><![CDATA[FAU Flugblatt in Hinblick auf die TVöD-Tarifrunde 2025 Endlich mehr Lohn und Arbeitszeitverkürzung, statt dem Reallohnverlust der letzten Jahre? Aktuell wird eine neue Tarifrunde für den TVöD vorbereitet. Da zum Ende des Jahres gleich mehrere TVöD Verträge (Bund, SuE, VkA) auslaufen und auch der Manteltarifvertrag gekündigt werden kann, muss das... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2024/04/05/tvoed-tarifrunde-2025-30-stundenwoche-bei-vollem-lohnausgleich-und-hoehere-loehne/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/05/SuE1.d-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2333 size-medium alignleft" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/05/SuE1.d-300x200.jpg" alt="Menschen auf einer Gewerkschaftskundgebung" width="300" height="200" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/05/SuE1.d-300x200.jpg 300w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/05/SuE1.d-1024x683.jpg 1024w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/05/SuE1.d-768x512.jpg 768w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/05/SuE1.d-1536x1024.jpg 1536w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/05/SuE1.d-2048x1365.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><a href="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2024/04/FAU-Flyer-A5-TVoeD-Mai-2024-final_web.pdf"><em>FAU Flugblatt in Hinblick auf die TVöD-Tarifrunde 2025</em></a></p>
<h3>Endlich mehr Lohn und Arbeitszeitverkürzung, statt dem Reallohnverlust der letzten Jahre?</h3>
<p>Aktuell wird eine neue Tarifrunde für den TVöD vorbereitet. Da zum Ende des Jahres gleich mehrere TVöD Verträge (Bund, SuE, VkA) auslaufen und auch der Manteltarifvertrag gekündigt werden kann, muss das Thema Arbeitszeitverkürzung jetzt erkämpft werden. Die GDL hat gerade den Einstieg in die 35 Stundenwoche durchgesetzt. Jetzt ist der Tarifbereich TvöD dran, der einer der größten in Deutschland ist, dies auch für alle Beschäftige in diesem Sektor umzusetzen.<br />
Das Schlechteste zuerst: die bestehenden Regelungen im SuE zur Altersteilzeit wurden abgeschafft und für die Jahre 2023 und 2024 gab es eine 14 monatige Nullrunde! <span id="more-3261"></span><br />
Von Juni 23 bis Februar 24 gab es zwar Einmalzahlungen als einkommensteuerfreies „Inflationsausgleichsgeld“, die dienten aber nur dazu, die enormen Preissteigerungen vorübergehend ein bisschen auszugleichen.<br />
2023 sind bei mehr als bei der Hälfte aller Produkte im Lebensmittelhandel die Preise enorm gestiegen. Heizkosten waren im Dezember 2023 um 30 bis 60 % teurer als ein Jahr zuvor.<br />
Seit März 2024 bekommen wir eine tabellenwirksame Lohnerhöhung von mindestens 340 € brutto. Viele Beschäftigte werden jedoch, wie im letzten Jahr, trotz dieser nominalen Lohnerhöhung erneut Reallohnverluste hinnehmen müssen.</p>
<h3>»Personalmangel &amp; 17 Prozent weniger Lohn«</h3>
<p>Einer der personalintensivsten und am stärksten vom Fachkräftemangel betroffenen Arbeitsbereiche in Deutschland ist der Sozialbereich.<br />
Der soziale Sektor steht im Wettbewerb um Arbeitskräfte schlecht da, teilweise beeinträchtigt der Personalmangel jetzt schon die Erbringung wichtiger sozialer Leistungen für die Bevölkerung.<br />
Ein ganz entscheidender Grund für den immer größer werdenden Personalmangel ist, dass die Beschäftigten im Sozialbereich durchschnittlich 17 % weniger verdienen als Beschäftigte in anderen Branchen (care pay-gap).</p>
<h3>Die Arbeitssituation: Sowie es ist, kann es nicht bleiben!</h3>
<p>Wir schlagen uns mit Personalmangel, Arbeitsverdichtung, mangelnden Vorbereitungszeiten usw. herum, arbeiten häufig mit mangelhafter technischer Ausstattung, werden bei einem Stellenwechsel beim Lohn als Berufsanfänger:innen eingestuft, müssen oft ohne nötige Fort- und Weiterbildungen unsere tägliche Arbeit erfüllen und bekommen dafür häufig nicht einmal den bescheidenen Tariflohn bezahlt. Die Bedingungen sind so, dass viele der Kolleg:innen nicht bis zur Rente den Job durchhalten.<br />
Schon jetzt sind etwa zwei Drittel der Beschäftigten im Sozialbereich gar nicht oder nur in geringem Maße mit ihrer Arbeitssituation zufrieden.<br />
Wenn wir wollen, dass Menschen weiterhin bereit sind im Sozialbereich zu arbeiten, muß die Gesellschaft das entsprechend honorieren. Dabei geht es nicht ausschließlich um das Thema höhere Löhne. Auch die Arbeitsbedingungen und Belastungen generell spielen eine wichtige Rolle.<br />
Wir sehen wegen der immer anspruchsvolleren und verdichteten Arbeit einen dringenden Bedarf an einem wesentlich längeren Jahresurlaub, wie es ihn in anderen Arbeitsfeldern (z.B. bei Lehrer:innen) schon lange gibt, außerdem muß auch die seit Jahrzehnten immer wieder von Gewerkschafter:innen geforderte Arbeitszeitverkürzung auf 30 Stunden pro Woche bei vollem Lohnausgleich ein wichtiges Ziel für diese Tarifrunde sein!</p>
<h3>Forderungen:</h3>
<ul>
<li>Die Arbeitszeit soll bei vollem Lohnausgleich auf 30 Stunden/Woche verkürzt werden, Arbeitsverdichtung ist auszuschließen.</li>
<li>das Monatseinkommen ist um einen Mindestbetrag von 500 Euro brutto zu erhöhen</li>
<li>alle Berufsgruppen sind durchgängig eine Entgeltgruppe höher einzugruppieren</li>
<li>Die Bereitschaftsdienste müssen mit der vollen Arbeitszeit plus den jeweiligen Zuschlägen vergütet werden.</li>
<li>die Jahressonderzahlung soll anteilig auch an die Beschäftigten ausgezahlt werden, die vor Dezember eines Jahres ausscheiden</li>
<li>Bei einem Stellenwechsel muss die bisherige Stufe zwingend berücksichtigt werden, auch die Berufserfahrung, die bei anderen Trägern oder auch in anderen Berufsfeldern erworben wurde, muss anerkannt werden.</li>
<li>Fällt ein gesetzlicher Feiertag auf ein Wochenende, ist dieser am folgenden Wochentag nachzuholen</li>
<li>Anspruch auf bezahlte Fort- und Weiterbildung nach unseren Anforderungen und Wünschen.</li>
</ul>
<h3>Zeit die Zeit zu politisieren!</h3>
<p>Auch in den Debatten um Care Arbeit und in der Ökologiebewegung wird die Arbeitszeitverkürzung diskutiert. Diese Themen müssen zusammengebracht werden, um gesellschaftliche Veränderungen anzustoßen: Weniger Wochenarbeitszeit, bedeutet mehr Zeit, um sich Sorgearbeit zu widmen und weniger CO2 Ausstoß.<br />
Es wird Zeit, dass wir unsere Tradition der Forderung nach Arbeitszeitverkürzung wiederbeleben. Der Kampf um den 8-Stunden-Tag, d.h. die Verringerung von 12 auf 8 Stunden pro Arbeitstag schien damals auch utopisch und sollte uns Mut machen, auch heute wieder für eine radikale Arbeitszeitverkürzung zu kämpfen.</p>
<h3>Was ist die FAU?</h3>
<p>Die FAU (Freie Arbeiter:innen Union) ist eine kämpferische und basisdemokratische Alternative zu den deutschen Zentralgewerkschaften und steht in der Tradition des Anarcho-Syndikalismus.<br />
In der FAU haben sich unabhängige lokale Gewerkschaften (Syndikate) zusammengeschlossen. Ein wesentlicher Unterschied zu anderen Gewerkschaften ist, wie wir uns organisieren. In der FAU werden alle wichtigen Entscheidungen in Vollversammlungen und auf Delegiertentreffen von der Basis getroffen. So sind Mandatsträger:innen und Delegierte weisungsgebunden und lediglich ausführende Organe.</p>
<p><em>INITIATIVE TVöD DER FAU</em><br />
<em>fau-tvoed@fau.org | www.fau.org</em><br />
<em>V.i.S.d.P.: Rolf Schneider · Alt-Rödelheim 6 · 60489 Frankfurt</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Workers Café am 4. Februar: Die Eroberung des Kuchen und des Tarifabschlusses!</title>
		<link>https://freiburg.fau.org/2023/01/26/workers-cafe-die-eroberung-des-kuchen-und-des-tarifabschlusses/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[faufr3]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2023 10:25:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AG Soziokultur]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeines Syndikat]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[FAU Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Termin]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 2. Februar 17 Uhr ﬁndet eine Abenddemo zu Beginn der Tarifauseinandersetzung im öﬀentlichen Dienst TVöD statt. Auch das Sozialbündnis Sozial und Erziehungsdienst ist Teil dieser Demo. Auf einer Demo präsent und laut zu sein ist wichtig! Für genauso wichtig halten wir es, uns langfristig zu organisieren. Daher laden wir... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2023/01/26/workers-cafe-die-eroberung-des-kuchen-und-des-tarifabschlusses/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2276" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2276" class="size-medium wp-image-2276" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/04/Workerscafe-Seite001-300x188.jpeg" alt="" width="300" height="188" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/04/Workerscafe-Seite001-300x188.jpeg 300w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/04/Workerscafe-Seite001-1024x640.jpeg 1024w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/04/Workerscafe-Seite001-768x480.jpeg 768w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/04/Workerscafe-Seite001-1536x960.jpeg 1536w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/04/Workerscafe-Seite001-2048x1280.jpeg 2048w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-2276" class="wp-caption-text">by Gerda Arendt, CC-BY-SA,</p></div>
<p>Am 2. Februar 17 Uhr ﬁndet eine <a href="https://solibuendnissuefreiburg.wordpress.com/2023/01/17/tvod-demo-am-2-2-17-uhr/">Abenddemo zu Beginn der Tarifauseinandersetzung</a> im öﬀentlichen Dienst TVöD statt. Auch das Sozialbündnis Sozial und Erziehungsdienst ist Teil dieser Demo.</p>
<p>Auf einer Demo präsent und laut zu sein ist wichtig! Für genauso wichtig halten wir es, uns langfristig zu organisieren.<br />
Daher laden wir euch alle zu unserem Café am 4.2.23 ins Luftschloss (Arne Torgersen Straße 24) ein. Wir wollen gemeinsam die Demo besprechen, uns austauschen und weitere Pläne für ein solidarisches Miteinander und für ein würdevolles Leben schmieden. Ist doch mal ein guter Anlass interessierte Kolleg*innen einzuladen und bei Cafe und Kuchen zu schauen was ihr im Betrieb erreichen könnt&#8230;</p>
<p>Termin: 4.2.23 um 15 Uhr im Luftschloss<br />
Arne Torgersen Straße 24</p>
<p>Wir freuen uns immer über Kuchen spenden!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zurück zur vollen Tarifweitergabe! &#8211; Stellungnahme des Freiburger Solidaritätsbündnis SuE</title>
		<link>https://freiburg.fau.org/2022/12/23/zurueck-zur-vollen-tarifweitergabe-stellungnahme-des-freiburger-solidaritaetsbuendnis-sue/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[faufreiburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Dec 2022 11:43:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AG Soziale Berufe]]></category>
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		<category><![CDATA[FAU Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Solidarität]]></category>
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		<category><![CDATA[Arbeitskreis kritische Soziale Arbeit (aks Freiburg)]]></category>
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		<category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Folgend die Stellungsnahme des Freiburger Solidaritätsbündnis Sozial- und Erziehungsdienst zum Antwortwortschreiben von Bürgermeisterin Buchheit auf unseren Offenen Brief. Presse: BZ Für Tarifweitergabe (23.12.22) Stellungnahme des Freiburger Solidaritaetsbuendnis Sozial- und Erziehungsdienst Wie bereits in unserem Offenen Brief formuliert, begrüßen wir generell, dass die Zuschüsse zukünftig nicht weiter eingefroren werden. Wir gehen... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2022/12/23/zurueck-zur-vollen-tarifweitergabe-stellungnahme-des-freiburger-solidaritaetsbuendnis-sue/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/12/cropped-buendnislogo_sue_web.geaendert.webp"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-2695 alignright" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/12/cropped-buendnislogo_sue_web.geaendert-300x123.webp" alt="" width="320" height="131" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/12/cropped-buendnislogo_sue_web.geaendert-300x123.webp 300w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/12/cropped-buendnislogo_sue_web.geaendert-1024x421.webp 1024w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/12/cropped-buendnislogo_sue_web.geaendert-768x316.webp 768w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/12/cropped-buendnislogo_sue_web.geaendert-852x350.webp 852w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/12/cropped-buendnislogo_sue_web.geaendert-150x62.webp 150w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/12/cropped-buendnislogo_sue_web.geaendert.webp 1280w" sizes="auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px" /></a>Folgend die Stellungsnahme des <a href="https://solibuendnissuefreiburg.wordpress.com/">Freiburger Solidaritätsbündnis Sozial- und Erziehungsdienst</a> zum Antwortwortschreiben von Bürgermeisterin Buchheit auf unseren Offenen Brief.</p>
<p>Presse:</p>
<ul>
<li>BZ <a href="https://www.badische-zeitung.de/fuer-tarifweitergabe">Für Tarifweitergabe</a> (23.12.22)</li>
</ul>
<hr />
<p><strong>Stellungnahme des Freiburger Solidaritaetsbuendnis Sozial- und Erziehungsdienst<br />
</strong></p>
<p>Wie bereits in unserem <a href="https://solibuendnissuefreiburg.wordpress.com/2022/07/15/offener-brief-zur-ruckkehr-der-tarifweitergabe/">Offenen Brief</a> formuliert, begrüßen wir generell, dass die Zuschüsse zukünftig nicht weiter eingefroren werden. Wir gehen davon aus, dass der vielfältige Protest zu dieser Entscheidung beigetragen hat. Allerdings halten wir es für erforderlich, dass die zukünftige Erhöhung der Zuschüsse die Tarifsteigerungen vollumfänglich abbilden müssen und die vorgenommenen Kürzungen für 2021/2022 rückwirkend erstattet werden.<span id="more-2694"></span></p>
<p><a href="https://solibuendnissuefreiburg.files.wordpress.com/2022/12/2022-10-05_ae_solibuendnis-sue_tarifweitergabe-002.pdf">Sie schreiben selbst</a>, dass zwar die Tarifsteigerung von 1,8 % aus 2022 ab 2023 an die Träger:innen weitergegeben werden, jedoch die Tarifsteigerung aus 2021 weiterhin nicht berücksichtigt werden. Damit müssen Träger:innen auch zukünftig mit einem dauerhaften Defizit wirtschaften, was sehr wohl bei zukünftigen Steigerungen einen negativen Zinseszinseffekt mit sich bringt. Auch müssen die Träger:innen die ab Juli 2022 vereinbarte SuE-Zulage sowie die Höhergruppierungen in einzelnen Bereichen in 2022 aus eigenen Mitteln stemmen. Darüber hinaus soll die Anpassung der Stufenlaufzeiten, die im Oktober 2024 wirksam werden, laut Ihrem Schreiben erst im darauf folgenden Doppelhaushalt 2025/26 debattiert werden. Das heißt im Klartext, dass auch in 2024 entstehende Kosten bei den Trägern:innen hängen bleiben.</p>
<p>Daß zudem der zu erwartende Tarifabschluss für 2023 mit 2,5 % angesetzt wird, ist angesichts der aktuellen Inflation von 10 % entweder ein Wunschtraum aus einem kommunalen Arbeitgebermärchen oder soll bereits jetzt deutlich machen, dass mit sehr harten Tarifauseinandersetzungen zu rechnen ist. Diesen Ball nehmen wir als Soli-Bündnis gerne auf.</p>
<p>In den Kitas bleiben die Verfügungszeiten weiterhin gekürzt, was zu dauerhafter Arbeitszeitverdichtung und Überlastung der Fachkräfte führt. Dabei braucht es mehr Personal und kleinere Gruppen, um den Beruf wieder attraktiv zu machen. Wir befürchten, dass mit dieser Politik immer mehr Fachkräfte das Arbeitsfeld verlassen.<br />
Bereits jetzt zeigt sich, dass in den Kitas Eltern und Fachkräfte gegeneinander ausgespielt werden. Wir plädieren dafür, Vermögende und Krisengewinner:innen höher zu besteuern, um eine ausreichende Ausstattung der Kitas und andere Soziale Dienste finanzieren zu können.</p>
<p>Wir wehren uns dagegen, dass unsere Arbeitsbedingungen sowie die Qualität der Arbeit durch die Beibehaltung der Kürzungen weiter verschlechtert werden. Deshalb müssen sich die vollständige Weitergabe der Tariferhöhungen sowie die Rücknahme der Kürzung der Verfügungszeit in der aktuellen Doppelhaushaltsdebatte wieder finden.</p>
<p>Denn inzwischen sprudelt der Freiburger Haushalt wieder. Damit hat sich die damalige Argumentation der Gemeinderatsmehrheit zur Kürzungspolitik im Sozialbereich erübrigt.<br />
Diese Argumentation war aus unserer Sicht damals schon falsch und ist es jetzt um so mehr. Deshalb braucht es jetzt einen Ausbau der sozialen Infrastruktur.</p>
<p>Die Krise trifft unsere Zielgruppen am stärksten, die auf eine gute soziale Infrastruktur angewiesen sind. Die beibehaltenen Kürzungen verschärfen die Situation dieser Menschen und der Fachkräfte, die sie unterstützen. Mit ihrer aktuellen Politik macht die Stadt Freiburg deutlich, wer für die Krise zahlen soll – die Menschen mit erhöhtem Unterstützungsbedarf, die Eltern von Kitakindern sowie die Fachkräfte im Sozial- und Erziehungsdienst.</p>
<p>Als Sozialarbeitende und Erzieher:innen verwehren uns weiterhin einer Logik, die Kürzungen im Sozial- und Erziehungsbereich als legitim ansieht, sobald die Haushaltslage angespannt ist. Wir und die Menschen, mit denen wir arbeiten (Kinder, Wohnungslose, von Armut Betroffene etc.) sind keine Verfügungsmasse für die Haushaltssanierung. Es bleibt dabei:</p>
<ul>
<li>Wir sagen nein zu einer Kürzungspolitik, die auf dem Rücken von uns Beschäftigten ausgetragen wird</li>
<li>Wir sagen nein zu einer Kürzungspolitik, die zum Nachteil aller Menschen ist, die auf eine gute soziale Infrastruktur angewiesen sind</li>
<li>Wir fordern: Ja, zur Tariftreue der Stadt Freiburg und der Träger:in</li>
<li>Wir fordern: Holt euch das Geld bei den reichsten zehn Prozent der Bevölkerung (sie besitzen zwei Drittel des Vermögens)</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mitarbeiter in Freiburger Uni-Mensa kritisiert Hygienemängel und Arbeitsbedingungen – und wird gekündigt</title>
		<link>https://freiburg.fau.org/2022/10/02/mitarbeiter-in-freiburger-uni-mensa-kritisiert-hygienemaengel-und-arbeitsbedingungen-und-wird-gekuendigt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[faufr3]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Oct 2022 18:00:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines Syndikat]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[FAU Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Termin]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskampf]]></category>
		<category><![CDATA[FAU]]></category>
		<category><![CDATA[Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kündigung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://freiburg.fau.org/?p=2494</guid>

					<description><![CDATA[Das Studierendenwerk Freiburg hat einem Angestellten der Spülküche der Mensa Rempartstraße und Mitglied der Basisgewerkschaft FAU unvermittelt gekündigt. Dieser hatte im Vorfeld Sicherheits- und Hygienemängel gegenüber Vorgesetzten gemeldet und Verbesserungen eingefordert. Presse: -RDL &#124; Hygienemängel, Arbeitsrechtsbrüche, Kündigung Basisgewerkschaft demonstriert vor der Mensa (05.10.2022) RDL &#124; &#8222;Das geht so nicht&#8220;: Mitarbeiter... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2022/10/02/mitarbeiter-in-freiburger-uni-mensa-kritisiert-hygienemaengel-und-arbeitsbedingungen-und-wird-gekuendigt/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em> <a href="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/10/Shrepic_Mensa-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2501 alignright" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/10/Shrepic_Mensa-300x150.jpeg" alt="" width="300" height="150" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/10/Shrepic_Mensa-300x150.jpeg 300w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/10/Shrepic_Mensa-1024x512.jpeg 1024w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/10/Shrepic_Mensa-768x384.jpeg 768w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/10/Shrepic_Mensa-1536x768.jpeg 1536w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/10/Shrepic_Mensa-2048x1024.jpeg 2048w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></em></p>
<p><strong>Das Studierendenwerk Freiburg hat einem Angestellten der Spülküche der Mensa Rempartstraße und Mitglied der Basisgewerkschaft FAU unvermittelt gekündigt. Dieser hatte im Vorfeld Sicherheits- und Hygienemängel gegenüber Vorgesetzten gemeldet und Verbesserungen eingefordert.</strong></p>
<p><strong>Presse:</strong><br />
-RDL | <a href="https://rdl.de/beitrag/basisgewerkschaft-demonstriert-vor-der-mensa">Hygienemängel, Arbeitsrechtsbrüche, Kündigung Basisgewerkschaft demonstriert vor der Mensa</a> (05.10.2022)</p>
<p>RDL | <a href="https://rdl.de/beitrag/mitarbeiter-der-mensa-rempartstra-e-vermutet-kritik-als-k-ndigungsgrund">&#8222;Das geht so nicht&#8220;: Mitarbeiter an der Mensa Rempartstraße vermutet Kritik als Kündigungsgrund</a> (04.10.2022)</p>
<p><strong>Aktiv werden:</strong><br />
&#8211; Als Studierende: Meldet euch beim StuRa und eurer Fachschaft. Allgemein: Schreibt eine Protest-Mail an das Studierendenwerk &#8222;info@swfr.de&#8220; <span id="more-2494"></span></p>
<p>Die Kündigung erfolgte kurz vor Ende der Probezeit, während sich das FAU Mitglied im Urlaub befand. Stella Meier von der FAU Freiburg kommentiert: <em>„Die Vermutung liegt nahe, dass unser Mitglied aufgrund seiner Kritik gekündigt wurde.“</em></p>
<p><em>„Die Zustände in der Mensaküche waren so nicht tragbar. Aber statt Verbesserungen einzuleiten hat die Geschäftsleitung abgeblockt und mich schließlich rausgeworfen – kein nachvollziehbarer Umgang mit berechtigter Kritik“</em>, so Lukas S., der gekündigte Angestellte.</p>
<p><em>„Unbequeme Angestellte kurzerhand zu kündigen, weil sie sich über offensichtliche Missstände beschweren geht gar nicht. Das Signal ist klar: Wer sich beschwert, der fliegt. Das soll Kritik unterbinden und auf die Kolleg*innen abschreckend wirken. Gerade aus dem Niedriglohnsektor sind uns solche Praktiken leider allzu gut bekannt“,</em> ordnet Paul Kraut von der FAU Freiburg ein.</p>
<p><strong>Die FAU Freiburg fordert die Wiedereinstellung ihres Mitgliedes Lukas S. und einen konstruktiven Umgang mit Kritik von Seiten des Studierendenwerkes Freiburg</strong>.</p>
<p>Um diesen Forderungen Nachdruck zu verleihen, organisiert die FAU Freiburg am kommenden Dienstag, den 4. Oktober, eine Protestaktion um 12 Uhr vor der Mensa Rempartstraße.</p>
<p><strong>Hintergrund:</strong>Der Mitarbeiter befand sich noch in der 6 monatigen Probezeit. Da er deswegen noch nicht unter die Bestimmungen des Kündigungsschutzgesetzes fällt kann der Arbeitgeber ihn relativ einfach kündigen.</p>
<p>Zu den Mängeln, die der Mitarbeiter gegenüber dem Arbeitgeber kritisierte, gehörten hygienische Mängel wie Kakerlakenbefall, keine Zeit zum Reinigen des Arbeitsplatzes, hohe Arbeitsbelastung wegen Unterbesetzung und Sicherheitsrisiken. So verletzte sich der Mitarbeiter beim Reparieren einer Maschine &#8211; wofür eigentlich eine ausführliche Einweisung notwendig gewesen wäre &#8211; um auf Anweisung von Vorgesetzten den reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Eine gesetzlich vorgeschriebene Gefährdungsbeurteilung des Arbeitsplatzes fehlte ebenfalls. Darüber hinaus gab es u. a. kurzfristige Änderungen in den Schichtplänen und Arbeitszeiten, ohne dafür, wie ebenfalls gesetzlich vorgeschrieben, im Vorfeld die Zustimmung des Personalrates einzuholen.</p>
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		<title>Etappensieg im Kampf gegen die Kürzungen im Sozialbereich!</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Jul 2022 19:28:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AG Soziale Berufe]]></category>
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		<category><![CDATA[FAU Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstorganisation]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Gemeinderatsfraktionen der SPD und Grünen haben ihre Position pro Kürzungen teilweise aufgegeben. Damit gibt es im Gemeinderat nun wieder eine Mehrheit für die Weitergabe der Tariferhöhungen an die freien Träger im Sozial- und Erziehungsbereich. Zu diesem Stimmungswandel maßgeblich beigetragen haben sicherlich auch die kontinuierlichen Protestaktionen des Soli-Bündnis Sozial- und... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2022/07/17/etappensieg-im-kampf-gegen-die-kuerzungen-im-sozialbereich/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-wp-editing="1"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1918 alignleft" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2021/04/Nicht-auf-unserem-Ruecken_fix-300x216.jpg" alt="" width="300" height="216" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2021/04/Nicht-auf-unserem-Ruecken_fix-300x216.jpg 300w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2021/04/Nicht-auf-unserem-Ruecken_fix-768x552.jpg 768w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2021/04/Nicht-auf-unserem-Ruecken_fix.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Die Gemeinderatsfraktionen der SPD und Grünen haben ihre Position pro Kürzungen teilweise aufgegeben. Damit gibt es im Gemeinderat nun wieder eine Mehrheit für die Weitergabe der Tariferhöhungen an die freien Träger im Sozial- und Erziehungsbereich.</p>
<p>Zu diesem Stimmungswandel maßgeblich beigetragen haben sicherlich auch die kontinuierlichen Protestaktionen des <a href="https://solibuendnissuefreiburg.wordpress.com/">Soli-Bündnis Sozial- und Erziehungsdienst</a> an dem die FAU Freiburg mit diversen anderen gewerkschaftlichen &amp; feministischen Gruppierungen beteiligt ist.</p>
<p>Leider wurde aber bisher nur ein Teilziel erreicht: So werden die Tarifsteigerungen voraussichtlich erst im nächsten Jahr weitergegeben. Zu den fraglichen Punkten hat das Soli-Bündnis einen <a href="https://solibuendnissuefreiburg.wordpress.com/2022/07/15/offener-brief-zur-ruckkehr-der-tarifweitergabe/">offenen Brief</a> an OB, Verwaltung &amp; Gemeinderät*innen  veröffentlicht.</p>
<p>Sowohl beim Kampf gegen die Kürzungspolitik der Stadt Freiburg, als auch in der SuE Tarifauseinandersetzung hat sich gezeigt wie wichtig (gewerkschaftlich) organisierte Beschäftigte sind: Nur sie sind schlussendlich in der Lage kollektiv genug Druck auf Entscheidungsträger*innen auszuüben um reale Zugeständnisse zu erzwingen.</p>
<p>Deshalb der Aufruf an alle Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsbereich: Organisiert euch in (Basis)gewerkschaften und gründet Betriebsgruppen. Falls ihr Hilfe braucht, meldet euch bei der <a href="https://freiburg.fau.org/materialien/gewerkschaftliche-beratung/">gewerkschaftlichen Beratung</a> und der <a href="https://freiburg.fau.org/ueber-uns/allgemeines-syndikat/ag-soziale-berufe/">AG Soziale Berufe</a> der FAU.</p>
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