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	<title>Kita &#8211; FAU Freiburg</title>
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	<description>Die antikapitalistische Basisgewerkschaft</description>
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	<title>Kita &#8211; FAU Freiburg</title>
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	<item>
		<title>TVöD Tarifrunde 2025: 30 Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich und höhere Löhne!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[faufr3]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Apr 2024 18:16:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[FAU Flugblatt in Hinblick auf die TVöD-Tarifrunde 2025 Endlich mehr Lohn und Arbeitszeitverkürzung, statt dem Reallohnverlust der letzten Jahre? Aktuell wird eine neue Tarifrunde für den TVöD vorbereitet. Da zum Ende des Jahres gleich mehrere TVöD Verträge (Bund, SuE, VkA) auslaufen und auch der Manteltarifvertrag gekündigt werden kann, muss das... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2024/04/05/tvoed-tarifrunde-2025-30-stundenwoche-bei-vollem-lohnausgleich-und-hoehere-loehne/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/05/SuE1.d-scaled.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-2333 size-medium alignleft" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/05/SuE1.d-300x200.jpg" alt="Menschen auf einer Gewerkschaftskundgebung" width="300" height="200" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/05/SuE1.d-300x200.jpg 300w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/05/SuE1.d-1024x683.jpg 1024w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/05/SuE1.d-768x512.jpg 768w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/05/SuE1.d-1536x1024.jpg 1536w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/05/SuE1.d-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><a href="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2024/04/FAU-Flyer-A5-TVoeD-Mai-2024-final_web.pdf"><em>FAU Flugblatt in Hinblick auf die TVöD-Tarifrunde 2025</em></a></p>
<h3>Endlich mehr Lohn und Arbeitszeitverkürzung, statt dem Reallohnverlust der letzten Jahre?</h3>
<p>Aktuell wird eine neue Tarifrunde für den TVöD vorbereitet. Da zum Ende des Jahres gleich mehrere TVöD Verträge (Bund, SuE, VkA) auslaufen und auch der Manteltarifvertrag gekündigt werden kann, muss das Thema Arbeitszeitverkürzung jetzt erkämpft werden. Die GDL hat gerade den Einstieg in die 35 Stundenwoche durchgesetzt. Jetzt ist der Tarifbereich TvöD dran, der einer der größten in Deutschland ist, dies auch für alle Beschäftige in diesem Sektor umzusetzen.<br />
Das Schlechteste zuerst: die bestehenden Regelungen im SuE zur Altersteilzeit wurden abgeschafft und für die Jahre 2023 und 2024 gab es eine 14 monatige Nullrunde! <span id="more-3261"></span><br />
Von Juni 23 bis Februar 24 gab es zwar Einmalzahlungen als einkommensteuerfreies „Inflationsausgleichsgeld“, die dienten aber nur dazu, die enormen Preissteigerungen vorübergehend ein bisschen auszugleichen.<br />
2023 sind bei mehr als bei der Hälfte aller Produkte im Lebensmittelhandel die Preise enorm gestiegen. Heizkosten waren im Dezember 2023 um 30 bis 60 % teurer als ein Jahr zuvor.<br />
Seit März 2024 bekommen wir eine tabellenwirksame Lohnerhöhung von mindestens 340 € brutto. Viele Beschäftigte werden jedoch, wie im letzten Jahr, trotz dieser nominalen Lohnerhöhung erneut Reallohnverluste hinnehmen müssen.</p>
<h3>»Personalmangel &amp; 17 Prozent weniger Lohn«</h3>
<p>Einer der personalintensivsten und am stärksten vom Fachkräftemangel betroffenen Arbeitsbereiche in Deutschland ist der Sozialbereich.<br />
Der soziale Sektor steht im Wettbewerb um Arbeitskräfte schlecht da, teilweise beeinträchtigt der Personalmangel jetzt schon die Erbringung wichtiger sozialer Leistungen für die Bevölkerung.<br />
Ein ganz entscheidender Grund für den immer größer werdenden Personalmangel ist, dass die Beschäftigten im Sozialbereich durchschnittlich 17 % weniger verdienen als Beschäftigte in anderen Branchen (care pay-gap).</p>
<h3>Die Arbeitssituation: Sowie es ist, kann es nicht bleiben!</h3>
<p>Wir schlagen uns mit Personalmangel, Arbeitsverdichtung, mangelnden Vorbereitungszeiten usw. herum, arbeiten häufig mit mangelhafter technischer Ausstattung, werden bei einem Stellenwechsel beim Lohn als Berufsanfänger:innen eingestuft, müssen oft ohne nötige Fort- und Weiterbildungen unsere tägliche Arbeit erfüllen und bekommen dafür häufig nicht einmal den bescheidenen Tariflohn bezahlt. Die Bedingungen sind so, dass viele der Kolleg:innen nicht bis zur Rente den Job durchhalten.<br />
Schon jetzt sind etwa zwei Drittel der Beschäftigten im Sozialbereich gar nicht oder nur in geringem Maße mit ihrer Arbeitssituation zufrieden.<br />
Wenn wir wollen, dass Menschen weiterhin bereit sind im Sozialbereich zu arbeiten, muß die Gesellschaft das entsprechend honorieren. Dabei geht es nicht ausschließlich um das Thema höhere Löhne. Auch die Arbeitsbedingungen und Belastungen generell spielen eine wichtige Rolle.<br />
Wir sehen wegen der immer anspruchsvolleren und verdichteten Arbeit einen dringenden Bedarf an einem wesentlich längeren Jahresurlaub, wie es ihn in anderen Arbeitsfeldern (z.B. bei Lehrer:innen) schon lange gibt, außerdem muß auch die seit Jahrzehnten immer wieder von Gewerkschafter:innen geforderte Arbeitszeitverkürzung auf 30 Stunden pro Woche bei vollem Lohnausgleich ein wichtiges Ziel für diese Tarifrunde sein!</p>
<h3>Forderungen:</h3>
<ul>
<li>Die Arbeitszeit soll bei vollem Lohnausgleich auf 30 Stunden/Woche verkürzt werden, Arbeitsverdichtung ist auszuschließen.</li>
<li>das Monatseinkommen ist um einen Mindestbetrag von 500 Euro brutto zu erhöhen</li>
<li>alle Berufsgruppen sind durchgängig eine Entgeltgruppe höher einzugruppieren</li>
<li>Die Bereitschaftsdienste müssen mit der vollen Arbeitszeit plus den jeweiligen Zuschlägen vergütet werden.</li>
<li>die Jahressonderzahlung soll anteilig auch an die Beschäftigten ausgezahlt werden, die vor Dezember eines Jahres ausscheiden</li>
<li>Bei einem Stellenwechsel muss die bisherige Stufe zwingend berücksichtigt werden, auch die Berufserfahrung, die bei anderen Trägern oder auch in anderen Berufsfeldern erworben wurde, muss anerkannt werden.</li>
<li>Fällt ein gesetzlicher Feiertag auf ein Wochenende, ist dieser am folgenden Wochentag nachzuholen</li>
<li>Anspruch auf bezahlte Fort- und Weiterbildung nach unseren Anforderungen und Wünschen.</li>
</ul>
<h3>Zeit die Zeit zu politisieren!</h3>
<p>Auch in den Debatten um Care Arbeit und in der Ökologiebewegung wird die Arbeitszeitverkürzung diskutiert. Diese Themen müssen zusammengebracht werden, um gesellschaftliche Veränderungen anzustoßen: Weniger Wochenarbeitszeit, bedeutet mehr Zeit, um sich Sorgearbeit zu widmen und weniger CO2 Ausstoß.<br />
Es wird Zeit, dass wir unsere Tradition der Forderung nach Arbeitszeitverkürzung wiederbeleben. Der Kampf um den 8-Stunden-Tag, d.h. die Verringerung von 12 auf 8 Stunden pro Arbeitstag schien damals auch utopisch und sollte uns Mut machen, auch heute wieder für eine radikale Arbeitszeitverkürzung zu kämpfen.</p>
<h3>Was ist die FAU?</h3>
<p>Die FAU (Freie Arbeiter:innen Union) ist eine kämpferische und basisdemokratische Alternative zu den deutschen Zentralgewerkschaften und steht in der Tradition des Anarcho-Syndikalismus.<br />
In der FAU haben sich unabhängige lokale Gewerkschaften (Syndikate) zusammengeschlossen. Ein wesentlicher Unterschied zu anderen Gewerkschaften ist, wie wir uns organisieren. In der FAU werden alle wichtigen Entscheidungen in Vollversammlungen und auf Delegiertentreffen von der Basis getroffen. So sind Mandatsträger:innen und Delegierte weisungsgebunden und lediglich ausführende Organe.</p>
<p><em>INITIATIVE TVöD DER FAU</em><br />
<em>fau-tvoed@fau.org | www.fau.org</em><br />
<em>V.i.S.d.P.: Rolf Schneider · Alt-Rödelheim 6 · 60489 Frankfurt</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mehr Arbeit für weniger Leute? &#8211; Landesregierung mit Scheinlösungen für den Fachkräftemangel in den Kitas</title>
		<link>https://freiburg.fau.org/2023/10/25/mehr-arbeit-fuer-weniger-leute-landesregierung-mit-scheinloesungen-fuer-den-fachkraeftemangel-in-den-kitas/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[faufr3]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Oct 2023 21:20:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AG Soziale Berufe]]></category>
		<category><![CDATA[FAU Freiburg]]></category>
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		<category><![CDATA[Fachkräftemangel]]></category>
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		<category><![CDATA[Solibündnis Sozial- und Erziehungsdienst Freiburg]]></category>
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					<description><![CDATA[Stellungnahme der AG Soziale Berufe der FAU Freiburg zu den Plaenen der Landesregierung. In den Kitas in Baden-Württemberg fehlen aktuell 16.800 Fachkräfte und über 2000 Leute müssen jährlich neu eingestellt werden um die Zahl der Beschäftigten aus 2022 zu halten. Die fixe Lösung von Staatssekretär Volker Schebesta (CDU)? Einfach den... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2023/10/25/mehr-arbeit-fuer-weniger-leute-landesregierung-mit-scheinloesungen-fuer-den-fachkraeftemangel-in-den-kitas/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="wp-image-2234 alignright" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/03/Ende-der-Bescheidenheit-Kitas-streikbereit_o-300x93.jpg" alt="" width="377" height="117" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/03/Ende-der-Bescheidenheit-Kitas-streikbereit_o-300x93.jpg 300w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/03/Ende-der-Bescheidenheit-Kitas-streikbereit_o-1024x316.jpg 1024w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/03/Ende-der-Bescheidenheit-Kitas-streikbereit_o-768x237.jpg 768w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/03/Ende-der-Bescheidenheit-Kitas-streikbereit_o-1536x474.jpg 1536w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/03/Ende-der-Bescheidenheit-Kitas-streikbereit_o-2048x633.jpg 2048w" sizes="(max-width: 377px) 100vw, 377px" /></p>
<p><strong><em>Stellungnahme der AG Soziale Berufe der FAU Freiburg zu den <a href="https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/bw-kabinett-lockerung-personalvorgaben-kitas-100.html">Plaenen der Landesregierung</a>.</em></strong></p>
<p>In den Kitas in Baden-Württemberg fehlen aktuell 16.800 Fachkräfte und über 2000 Leute müssen jährlich neu eingestellt werden um die Zahl der Beschäftigten aus 2022 zu halten.<br />
Die fixe Lösung von Staatssekretär Volker Schebesta (CDU)? Einfach den Betreuungsschlüssel senken! So sollen noch mehr Kinder als bisher pro Erzieher:in versorgt werden.</p>
<p>Wir sind der Meinung das ist der richtige Weg &#8211; wenn der Fachkräftemangel in den Kitas weiter verschlimmert werden soll. Denn dieser Vorschlag würde den Druck in den Kitas zusätzlich erhöhen und weitere Erzieher:innen dazu bringen, entweder ihre Arbeitszeit zu reduzieren oder sogar ganz den Kita-Bereich zu verlassen. Auch würde eine Erzieher:innenausbildung für viele junge Menschen noch unattraktiver. Stattdessen brauchen wir endlich faire Löhne und Ausbildungsgehälter, genügend Zeit für Vor- und Nachbereitung der Angebote, um so die Qualität unserer pädagogischen Arbeit zu verbessern und Arbeitsbedingungen, die die Leute nicht in Teilzeit oder andere Berufe drängen. <span id="more-2994"></span></p>
<p>In jedem anderen Berufsfeld wäre der dauerhafte Vorschlag immer mehr Arbeit in gleicher Zeit zu leisten schon unverschämt. Im Bereich der Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern, ein Bereich der es nicht nur Eltern ermöglicht zu arbeiten, sondern die Grundlage unserer zukünftigen Gesellschaft bildet, ist dieser Vorschlag blanker Hohn und wie ein Schlag ins Gesicht derer, die bis jetzt noch &#8222;durchgehalten&#8220; haben.</p>
<p>Noch mehr Arbeit für noch weniger Fachkräfte, wie soll das gehen?</p>
<p>Die Leidtragenden sind vor allem auch die Kinder, die eine angemessene zugewandte Unterstützung, Betreuung, Förderung und Begleitung benötigen, und das Recht darauf haben, um gute gesunde Grundlagen für ein gelingendes Leben aufzubauen.</p>
<p>Kinder, die permanent erleben, dass ihre Bedürfnisse nicht angemessen beantwortet werden, weil zu wenig und überforderte Fachkräfte da sind, haben keinen guten Start ins Leben. Es gibt viele Kinder, die besondere Zuwendung benötigen und diese aufgrund anhaltendem Personalmangel nicht erhalten.</p>
<p>Wir Erzieher:innen wollen diese Verantwortung und Schuld nicht übernehmen und können diese zunehmenden Missstände nicht mehr vertreten!</p>
<p>Eine echte Entlastung in den Kitas wären höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen und nicht solche weltfremden Scheinlösungen!</p>
<p>AG Soziale Berufe der FAU Freiburg, 25.10.2023</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erste Einschätzung zum Abschluss des Sozial- und Erziehungsdienst (SuE) Tarifvertrag 2022</title>
		<link>https://freiburg.fau.org/2022/05/22/erste-einschaetzung-zum-abschluss-des-sozial-und-erziehungsdienst-sue-tarifvertrag-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[faufr3]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 May 2022 18:47:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AG Soziale Berufe]]></category>
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					<description><![CDATA[Update: ver.di hat nun den SuE &#8211; Tarifvertrag angenommen. Selbst in ihrer PM schreiben sie das &#8222;Das Ergebnis wurde mehrheitlich angenommen. Große Zustimmung gab es aus der Sozialarbeit und der Behindertenhilfe, während sich viele Kitaleitungen und Erzieher*innen gegen das Ergebnis ausgesprochen haben.&#8220; „Mehrheitlich&#8220; heißt, so die Infos die nicht drin... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2022/05/22/erste-einschaetzung-zum-abschluss-des-sozial-und-erziehungsdienst-sue-tarifvertrag-2022/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2332 alignright" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/05/SuE5-300x169.jpeg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/05/SuE5-300x169.jpeg 300w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/05/SuE5.jpeg 720w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Update: ver.di hat nun den SuE &#8211; Tarifvertrag angenommen. Selbst in ihrer <a href="https://mehr-braucht-mehr.verdi.de/++co++f4e49d96-f126-11ec-94ec-001a4a160129">PM</a> schreiben sie das &#8222;<em>Das Ergebnis wurde mehrheitlich angenommen. Große Zustimmung gab es aus der Sozialarbeit und der Behindertenhilfe, während sich viele Kitaleitungen und Erzieher*innen gegen das Ergebnis ausgesprochen haben.</em>&#8220; „Mehrheitlich&#8220; heißt, so die Infos die nicht drin steht, das es sehr knapp über 50% waren. Unsere <a href="https://freiburg.fau.org/2022/05/22/erste-einschaetzung-zum-abschluss-des-sozial-und-erziehungsdienst-sue-tarifvertrag-2022/">Kritik</a> wird sehr <a href="https://solibuendnissuefreiburg.wordpress.com/2022/06/03/wir-lehnen-das-verhandlungsergebnis-im-sozial-und-erziehungsdienst-ab-care-arbeit-uberlastet-ungesehen-unterbezahlt/">breit</a> auch geteilt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Rückblick: Die für März 2020 angesetzten SuE-Tarifauseinandersetzungen wurden wegen Corona ausgesetzt und nun endlich in den letzten Monaten geführt.</p>
<p>Ziel war es die Berufe des Sozial- und Erziehungsdienstes aufzuwerten und sie dem Einstiegsgehalt und sie auf die Stufe eines Ingenieurs im öffentlichen Dienst anzuheben, also deutlich zu erhöhen. Sowie auch die Gehaltsstufe bei Arbeitgeber:innenwechsel übernommen werden. Beides wurde nicht erreicht. <strong>Es ist nicht mal ein Inflationsausgleich.</strong></p>
<p><strong>Solibündnis SuE (3.6.2022): </strong><a href="https://solibuendnissuefreiburg.wordpress.com/2022/06/03/wir-lehnen-das-verhandlungsergebnis-im-sozial-und-erziehungsdienst-ab-care-arbeit-uberlastet-ungesehen-unterbezahlt/"><strong>Wir lehnen das Verhandlungsergebnis im Sozial- und Erziehungsdienst ab! Care-Arbeit: Überlastet, ungesehen, un(ter)bezahlt!</strong></a><span id="more-2347"></span></p>
<h2>Zulagen</h2>
<p>In den Verhandlungen wurden 130 € für Erzieher:innen und 180 € für Sozialarbeiter:innen als <strong>Zulagen ab dem 1.7.2022</strong> beschlossen. Warum wurde dies nicht rückwirkend zum März 2020 geltend gemacht?<br />
Diese Zulagen beziffern die Bosse nach ihrer Rechnung auf ein Plus von <a href="https://www.tagesschau.de/wirtschaft/tarifstreit-kita-101.html)">3,7%</a>, demgegenüber stehen eine Inflationsrate von 7-8% sowie die Steigerungen von Energiekosten.<br />
Dementsprechend sinken die Reallöhne anstatt zu steigen. Aufwertung heißt Abschlüsse weit über der Inflation.</p>
<h2>Stufenlaufzeiten</h2>
<p>Was im ersten Moment gut klingt ist lediglich <strong>ein Ende der jahrelangen Schlechterstellung</strong> der Kolleg:innen im TVöD-SuE-Tarif bei den Stufenlaufzeiten, gegenüber den allgemeinen TvöD-Stufenlaufzeiten-Regeln.</p>
<p>So sind im TVöD-SuE 8 Jahre erforderlich um zum Beispiel in die Stufe 4 zu kommen, mit der allgemeinen TVöD-Regel sind es 6 Jahre. Und das vor dem Hintergrund das bei jedem Arbeitswechsel die Stufe wieder auf Anfang gestellt werden kann und wird.</p>
<p>Doch diese Selbstverständlichkeit soll erst <strong>mit fast 1,5 Jahren Verzögerung zum 1. Oktober 2024</strong> angewendet werden.<br />
Sonderregeln müssen immer eine Besser- und keine Schlechterstellung sein, alles andere ist Lohnklau.</p>
<h2>„Zwei-plus-zwei“</h2>
<p>Es gibt nun „Zwei-plus-zwei“-Entlastungstage. Mehr Urlaub ist immer gut, eine allgemeine Arbeitszeitreduzierung („30 Stunden Woche für Alle“ bei vollem Lohnausgleich) ist jedoch viel besser. Die Vor- und Nachtteile solch einer Regelung (die „plus-zwei“ Tage sind Geld das in Freizeit umwandelt werden können) wurde ja schon im Kontext der IGM Abschlüsse diskutiert.</p>
<h2>Die nicht endenden wollende Friedenspflicht</h2>
<p>Die Laufzeitlänge des Vertrages <strong>endet am 31.12.2026</strong>. Dies lange Laufzeiten <strong>verhindert Solidarität und stoppt die aktuell entstandene Dynamik</strong>. In 4 Jahren kann erneut alles aufgebaut werden, statt in einem Jahr wieder zu verhandeln und die erarbeitete Kampfbedingungen strategisch auszubauen und zu nutzen. Statt den 8.3.2023 wieder zum Auftakt zu machen, herrscht nun wieder jahrelang Friedenspflicht.</p>
<h2>Partizipationsstreik</h2>
<p>Positiv ist herauszustellen, dass durch den Partizipationsstreik auch Kolleg:innen bei den freien, zum Teil kirchlichen Trägerschaften, gestreikt werden konnte und auch wurde, diese hatten zum Teil bis dato striktes Streikverbot.</p>
<p><a href="https://freiburg.fau.org/category/fau-freiburg/allgemeines-syndikat/ag-soziale-berufe/">AG Soziale Berufe</a> der FAU Freiburg</p>
<p>&#8212;</p>
<p><a href="https://rdl.de/beitrag/ohne-die-streiks-w-re-die-einigung-zwischen-verdi-und-arbeitgebern-nicht-m-glich-gewesen">Erzieher in Freiburg und aktiv bei der Basisgewerkschaft FAU, zeigt sich gegenüber Radio Dreyeckland äußerst unzufrieden mit der Einigung. Von Entlastung könne keine Rede sein. RDL.de hat mit ihm gesprochen.</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Streik im Sozial- und Erziehungsdienst am 12. Mai: FAU Freiburg ist mit dabei!</title>
		<link>https://freiburg.fau.org/2022/05/06/sue-streik-am-12-mai/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[faufr3]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 May 2022 19:46:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AG Soziale Berufe]]></category>
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		<category><![CDATA[FAU Freiburg]]></category>
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		<category><![CDATA[Solibündnis Sozial- und Erziehungsdienst Freiburg]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 12. Mai ruft die Gewerkschaft verdi erneut zu einem Streik im Sozial- und Erziehungsdienst (SuE) auf, da die Arbeitgeberseite &#8211; der VKA (Verband kommunaler Arbeitgeber) &#8211; bisher alle Forderungen ablehnen. Auch die FAU Freiburg ruft ihre Mitglieder dazu auf, sich aktiv am Streik und den Aktionen zu beteiligen. Erzieher... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2022/05/06/sue-streik-am-12-mai/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2332 alignleft" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/05/SuE5-300x169.jpeg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/05/SuE5-300x169.jpeg 300w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/05/SuE5.jpeg 720w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Am 12. Mai ruft die Gewerkschaft verdi erneut zu einem Streik im Sozial- und Erziehungsdienst (SuE) auf, da die Arbeitgeberseite &#8211; der VKA (Verband kommunaler Arbeitgeber) &#8211; bisher alle Forderungen ablehnen. Auch die FAU Freiburg ruft ihre Mitglieder dazu auf, sich aktiv am Streik und den Aktionen zu beteiligen.</p>
<p><a href="https://rdl.de/sites/default/files/audio/2022/05/20220519-ohnediestrei-w27608.mp3">Erzieher in Freiburg und aktiv bei der Basisgewerkschaft FAU, zeigt sich gegenüber Radio Dreyeckland äußerst unzufrieden mit der Einigung. Von Entlastung könne keine Rede sein. RDL.de hat mit ihm gesprochen.</a></p>
<p>Treffpunkt für Streikende ist der Platz der alten Synagoge. Um 12.45 wird von dort auch eine Streik-Demonstration starten.  Mehr Infos gibt auf dem Blog des <a href="https://solibuendnissuefreiburg.wordpress.com/">Solibündnis Sozial- und Erziehungsdienst Freiburg &#8211; Care Arbeit in Bewegung</a> an dem auch die FAU Freiburg mitwirkt.</p>
<p><em>„Wir nehmen diese Herabwürdigung und Respektlosigkeit nicht mehr hin! Wir haben es satt, wir sind wütend und wir sind bereit, für unsere Sache zu kämpfen!“</em> &#8211; so eine wütende Erzieherin in ihrer Rede auf der 1. Mai Bühne des DGB (<a href="https://rdl.de/beitrag/dass-oberb-rgermeister-martin-horn-am-tag-der-arbeiterinnen-eine-rede-h-lt-hat-was">ganze Rede</a>). Bringen wir diese Wut am 12. Mai kollektiv auf die Straße!</p>
<p>Bist du im Sozial-, Pflege- und Erziehungsbereich tätig? Dann komm zur <a href="https://freiburg.fau.org/ueber-uns/allgemeines-syndikat/ag-soziale-berufe/">AG Soziale Berufe</a> der FAU Freiburg und organisiere dich mit anderen Kolleg:innen für bessere Arbeitsbedingungen.</p>
<p>Bist du selbst nicht im SuE Bereich tätig, willst aber die Kolleg:innen unterstützen? Dann beteilige dich mit den Kolleg:innen deines Betriebes an der <a href="https://solibuendnissuefreiburg.wordpress.com/2022/03/14/fotoaktion-des-solibundnis/">Solidaritäts-Foto-Aktion</a> und an der <a href="https://solibuendnissuefreiburg.files.wordpress.com/2022/04/sue-unterschriftenliste-2022.pdf">Unterschriftensammlung</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kundgebung: Die Steuern fließen, die Kürzungen im Sozialbereich sollen aber bleiben? Nicht mit uns!</title>
		<link>https://freiburg.fau.org/2022/03/30/die-steuern-fliessen-die-kuerzungen-im-sozialbereich-sollen-aber-bleiben-nicht-mit-uns/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[faufr3]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Mar 2022 08:28:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AG Soziale Berufe]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeines Syndikat]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitskämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[FAU Freiburg]]></category>
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		<category><![CDATA[Solibündnis Sozial- und Erziehungsdienst Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Tarifweitergabe SuE]]></category>
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					<description><![CDATA[Aktualisierung: 05.04.2022 &#124; Im Gemeinderat wurden die Kürzungen im Sozial- und Kulturbereich durchgewunken. 15 Stimmen waren gegen die Kürzung. 27 Stimmen von den Grünen, SPD, CDU und FDP wollen weiter das die Verfügungszeit in den Kitas gekürzt bleiben und die Tarifsteigerungen im Sozial- und Kulturbereich nicht mehr weiter gegeben werden.... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2022/03/30/die-steuern-fliessen-die-kuerzungen-im-sozialbereich-sollen-aber-bleiben-nicht-mit-uns/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-2148 alignleft" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2021/12/IMG_20210322_143444-300x225.jpeg" alt="" width="248" height="186" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2021/12/IMG_20210322_143444-300x225.jpeg 300w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2021/12/IMG_20210322_143444.jpeg 533w" sizes="auto, (max-width: 248px) 100vw, 248px" /></p>
<p>Aktualisierung: 05.04.2022 | Im Gemeinderat wurden die Kürzungen im Sozial- und Kulturbereich durchgewunken. 15 Stimmen waren gegen die Kürzung. 27 Stimmen von den Grünen, SPD, CDU und FDP wollen weiter das die <a href="https://solibuendnissuefreiburg.wordpress.com/2021/12/15/reden-und-presse-zur-kundgebung-weg-mit-den-kurzungen-im-sozialbereich/#3">Verfügungszeit</a> in den Kitas gekürzt bleiben und die Tarifsteigerungen im Sozial- und Kulturbereich nicht mehr weiter gegeben werden.<br />
Auch nach der Entscheidung freuen sich die Entscheider:innen bestimmt über <a href="https://aksfreiburg.wordpress.com/2021/04/09/email-aktion-an-gemeinderat-nicht-auf-unserem-rucken-gegen-die-einsparungen-im-sozial-und-erziehungsbereich/">Kommentare</a></p>
<p><strong>Kundgebung vor der Gemeinderatssitzung</strong><br />
<strong>05.04.2022 | 15:00 Uhr | Bürgerhaus Zähringen (Lameystraße 2)</strong></p>
<p>Als FAU Freiburg unterstützen wir den Aufruf des <a href="https://solibuendnissuefreiburg.wordpress.com/">Solibündnis Sozial- und Erziehungsdienst Freiburg</a>:</p>
<p>Im Frühjahr 2021 hat der Gemeinderat dem Drängen der Stadtverwaltung nachgegeben und beschlossen künftige Tariferhöhungen nicht mehr via <a href="https://solibuendnissuefreiburg.wordpress.com/tag/tarifweitergabe/">Zuschusserhöhung an die freien Träger im Sozial- und Erziehungsbereich weiterzugeben</a>. Zudem wurden die Gelder für die Tariferhöhung auch nicht an die Ämter der Stadt Freiburg und ihre Eigenbetriebe weitergegeben. Außerdem wurden in den Kindertageseinrichtungen die <a href="https://solibuendnissuefreiburg.wordpress.com/2021/12/15/reden-und-presse-zur-kundgebung-weg-mit-den-kurzungen-im-sozialbereich/#3">Verfügungszeiten</a> (Arbeit, die nicht am Kind stattfindet) gekürzt. Begründet wurden alle diese Kürzungen mit angeblich drohenden Steuereinnahmeverlusten aufgrund der Corona-Pandemie.</p>
<p><strong>Schon damals war es ein Skandal, dass ausgerechnet im, zu Anfang der Pandemie noch „beklatschten“, Sozial- und Erziehungsbereich gekürzt wird. </strong><br />
Nun aber verzeichnet die Stadt Freiburg Steuereinnahmen in Rekordhöhe! Für das Jahr 2021 sind es rund <a href="https://rdl.de/beitrag/oops-mal-wieder-sprudelten-54-mio-mehreinnahmen-2021-die-stadtkasse">54.000.000 € mehr als erwartet</a>! Auch 2022 wird mit Mehrerträgen gerechnet! Und trotzdem wird vom Gemeinderat an den Kürzungen im Sozialbereich festgehalten.<span id="more-2246"></span></p>
<p><strong>Für uns Beschäftigte ist das mehr als unverständlich!</strong><br />
Kolleg:innen haben die Folgen dieser Politik ja schon eindrücklich beschrieben: Keine Lohnerhöhungen bei den freien Trägern – bei steigenden Lebenshaltungskosten – und Arbeitsverdichtung bei mehr Aufgaben. Gewisse Bereiche der Sozialarbeit und des Erziehungswesens werden auch durch den Ukraine-Krieg und die vielen Geflüchteten stärker benötigt als je zuvor.</p>
<p>Anstatt wie in den letzten Jahrzehnten immer wieder bei jeder Krise den Sozial- und Kulturbereich zu kürzen, muss die soziale Infrastruktur besser finanziert und an den Bedürfnissen der Menschen ausgerichtet werden.<br />
<strong>– Wir sagen nein zu einer Kürzungspolitik, die auf dem Rücken von uns Beschäftigten ausgetragen wird!<br />
– Wir sagen nein zu einer Kürzungspolitik, die zum Nachteil aller Menschen ist, die auf eine gute soziale Infrastruktur angewiesen sind!<br />
– Wir fordern: Ja, zur Tariftreue der Stadt Freiburg und der Träger!<br />
– Wir fordern: Holt euch das Geld bei den reichsten zehn Prozent der Bevölkerung (sie besitzen zwei Drittel des Vermögens)!</strong></p>
<p>Daher kommt zur Kundgebung!</p>
<p>Auch unsere <a href="https://aksfreiburg.wordpress.com/2021/04/09/email-aktion-an-gemeinderat-nicht-auf-unserem-rucken-gegen-die-einsparungen-im-sozial-und-erziehungsbereich/">Email/Leser:innen-Brief-Aktion</a> hat weiterhin Gültigkeit. Nutzt auch sonst alle weitere Kanäle, die ihr habt.</p>
<p>Zudem erneuern wir unsere <a href="https://aksfreiburg.wordpress.com/2020/12/10/offener-brief-fur-die-weitergabe-der-tariferhohung-an-die-beschaftigten-im-sozial-und-erziehungsdienst/">Forderungen aus dem offenen Brief</a> gegen die Kürzungen</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wir sorgen, streiken und kämpfen zusammen! &#8211; SuE Solidaritätsaktion am 25. Februar</title>
		<link>https://freiburg.fau.org/2022/02/22/wir-sorgen-streiken-und-kaempfen-zusammen-solidaritaetsaktion-am-25-02/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[faufreiburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Feb 2022 09:33:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AG Soziale Berufe]]></category>
		<category><![CDATA[Termin]]></category>
		<category><![CDATA[Aktion]]></category>
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		<category><![CDATA[Solibündnis Sozial- und Erziehungsdienst Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Sozial- und Erziehungsdienst SuE]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[SuE]]></category>
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					<description><![CDATA[Als FAU Freiburg sind wir Teil des &#8222;Solidaritätsbündnis Sozial- und Erziehungsdienst Freiburg &#8211; Care Arbeit in Bewegung&#8220;, welches die kommenden SuE (Sozial- und Erziehungsdienst) Tarifauseinandersetzungen solidarisch unterstützen will. Am 25. Februar soll es die erste Aktion geben. Folgend der Aufruf des Bündnisses: Seien Sie solidarisch mit den Beschäftigten, ob in... <a class="continue-reading-link" href="https://freiburg.fau.org/2022/02/22/wir-sorgen-streiken-und-kaempfen-zusammen-solidaritaetsaktion-am-25-02/">Weiter Lesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/02/Buendnislogo_RGB.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2206 alignright" src="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/02/Buendnislogo_RGB-300x154.png" alt="" width="300" height="154" srcset="https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/02/Buendnislogo_RGB-300x154.png 300w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/02/Buendnislogo_RGB-1024x525.png 1024w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/02/Buendnislogo_RGB-768x394.png 768w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/02/Buendnislogo_RGB-1536x787.png 1536w, https://freiburg.fau.org/wp-content/uploads/2022/02/Buendnislogo_RGB-2048x1050.png 2048w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Als FAU Freiburg sind wir Teil des <a href="https://solibuendnissuefreiburg.wordpress.com/">&#8222;Solidaritätsbündnis Sozial- und Erziehungsdienst Freiburg &#8211; Care Arbeit in Bewegung&#8220;</a>, welches die kommenden SuE (Sozial- und Erziehungsdienst) Tarifauseinandersetzungen solidarisch unterstützen will. Am 25. Februar soll es die erste Aktion geben. Folgend der Aufruf des Bündnisses:</p>
<hr />
<p>Seien Sie solidarisch mit den Beschäftigten, ob in Gedanken, im Gespräch oder tatkräftig, z. B. am 25. Februar, dem ersten Verhandlungstag. Da wollen wir kreativ auf den Beginn der Tarifrunde aufmerksam machen und für mehr Geld, Personal und bessere Arbeitsbedingungen im Sozial- und Erziehungsbereich protestieren. Kommen Sie gerne mit Kindern. Es wird Infostände, Musik und Spielspaß geben.</p>
<p><strong>Wann</strong>: 25. Februar ab 15 Uhr<br />
<strong>Wo</strong>: Platz der Alten Synagoge, Freiburg</p>
<p><span id="more-2205"></span></p>
<h2 id="ihr-kind-besucht-kindergarten-oder-kita">Ihr Kind besucht Kindergarten oder KiTa?</h2>
<p>Dann sind Sie Nutzer:in des Sozial- und Erziehungsdienstes.</p>
<h2 id="und-wir-sind">Und wir sind:</h2>
<p>Nutzer:innen, wie Sie, Studierende und Angestellte aus dem sozialen Bereich und damit direkt oder indirekt von schlechten Arbeitsbedingungen betroffen. Wir sind das Soli-Bündnis Sozial- und Erziehungsdienst Freiburg und wir fordern mehr Bezahlung und mehr Anerkennung für das Personal im sozialpädagogischen Bereich und Sorgearbeit allgemein.</p>
<h2 id="und-das-sind-unsere-forderungen">Und das sind unsere Forderungen:</h2>
<p>Aktuell werden Löhne und Arbeitsbedingungen in kommunalen Einrichtungen im Rahmen der Tarifrunde im Sozial- und Erziehungsdienst neu verhandelt. Zusammen können wir zeigen, dass viele Menschen jetzt Veränderung wollen. Wir fordern mehr Geld, Personal und bessere Arbeitsbedingungen für den Sozial- und Erziehungsbereich. Essenzielle Sorgearbeit gehört in die Mitte der Gesellschaft. Informationen zur Tarifrunde finden Sie hier unter <a href="http://www.mehr-braucht-mehr.verdi.de/">http://www.mehr-braucht-mehr.verdi.de/</a> und <a href="http://www.gew.de/wir-sind-die-profis">http://www.gew.de/wir-sind-die-profis</a>.Um die Situation für alle, Beschäftigte und Nutzer*innen, zu verbessern, bringen wir diese Forderungen an allen Verhandlungstagen laut und deutlich auf die Straße. Genau dafür brauchen wir SIE.</p>
<h2 id="fur-uns-steht-fest">Für uns steht fest,</h2>
<p>dass nach wie vor zu wenig Geld und Personal in den sozialen Bereich fließt. Dies steht einer guten Arbeit im Weg. Nicht nur Angestellte, sondern auch Eltern, Kinder, Jugendliche, Menschen, die flüchten mussten, oder Menschen ohne festen Wohnsitz sind davon betroffen. Im Kindergarten und in der Kita arbeiten Erzieher:innen und anderes Fachpersonal, die für Ihre Kinder wichtige Bezugspersonen werden und für Sie eine wichtige und gute Unterstützung bei der Betreuung und Erziehung bieten. Sie verbringen sehr viel Zeit mit mit ihnen, spielen mit ihnen, sorgen für sie, fördern sie, sind tatkräftige Ansprechpartner:innen und haben einen Blick für deren Bedürfnisse entwickelt. Wir brauchen sowohl einen fairen Lohn als auch gut ausgestattete Arbeitsplätze und gute Arbeitsbedingungen um so arbeiten zu können, wie Ihre Kinder und Sie es verdient haben. Aktuell werden Beschäftigte im Sozial- und Erziehungsdienst nicht so gut bezahlt wie uns unsere Arbeit mit Ihren Kindern und zu Ihrer Unterstützung wert ist. Mit einer fairen Bezahlung und der Verbesserung der Arbeitsbedingungen…</p>
<p>… tun wir etwas gegen den aktuellen Mangel an Fachkräften.<br />
… vermeiden wir die Einstellung von Aushilfen, die keine Fachkräfte sind.<br />
… ermöglichen wir Betreuungszeiten, auf die Sie sich verlassen können. Keine Notgruppen mehr!<br />
… sichern wir uns die Zeit, in der wir auch aufwendigere Aktivitäten mit den Kindern unternehmen können.<br />
… haben wir genug Zeit, um die Kinder auch individuell zu fördern.<br />
… vermeiden wir, dass wir zu erschöpft für die Arbeit sind, die uns wichtig ist.<br />
… haben wir mehr Zeit für fachlichen Austausch und können an Fortbildungen teilnehmen.<br />
… können wir politisch für unsere Rechte, gute Bildung und Betreuung Ihrer Kinder kämpfen.</p>
<p>Für den Terminkalender: Eine weiteren Aktionstag wird es am 8. März dem Internationalen Feministischen Kampftag geben.</p>
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