Dein Anteil gegen Aufrüstung – Crowdfunding zur Rettung von GFF

Rettet GFF – ein Leuchtturm für die sozial-ökologische Wende von unten!

Spendenaufruf via labournet.tv

Die Arbeiter des ehemaligen Autozuliefererbetriebs GKN bei Florenz wehren sich seit 2021 gegen ihre Kündigung. Sie haben ein Modell für die erste sozial integrierte Fabrik Italiens entwickelt. Dafür haben sie in Zusammenarbeit mit der Klimabewegung einen Produktionsplan für Solarpaneele und Lastenräder entwickelt. Der Plan ist mehrfach geprüft worden, sowohl was die technische, die industrielle und die finanzielle Seite angeht. Um diesen Plan umzusetzen, haben die Arbeiter*innen die Genossenschaft ex GKN FOR FUTURE (GFF) gegründet.

Spendenkampagne
Seit Januar 2026 gibt es die Möglichkeit, das Industrieprojekt der ex-GKN Arbeiter durch Spenden zu unterstützen: Das geht hier.

Wie wird das Industrieprojekt insgesamt finanziert?
Die Banca Ethica hat eine Invistitionszusage von 2,5 MIllionen Euro gegeben. Weitere Liquidität soll von Einzelpersonen und Gruppen kommen, die Anteile an der Genossenschaft zeichnen. Hier gibt es bereits schriftliche Absichtserklärungen über eine Gesamtsumme von 1,5 Millionen Euro. Diese Anteile können seit November 2025 erworben werden. Dies geschieht auf der Platform Ener2Crowd. Zunächst muss man sich hier registrieren. (Wichtig: bei der Registrierung unbedingt den Freundescode „GFF“ angeben.) Nach der Registrierung können die die Anteile unter diesem Link erworben werden. Leider ist der Prozess etwas kompliziert. Das hängt mit den staatlichen Vorschriften gegen Geldwäsche in Italien zusammen. – Die Arbeiter der GKN for Future Genossenschaft bitten jedoch darum, dass wir uns dieser Mühe unterziehen. Hier eine Videoanleitung auf Deutsch.
Seit Januar 2026 gibt es, wie oben erwähnt, zusätzlich zur Möglichkeit Anteile an der Genossenschaft zu erwerben, die Möglichkeit, das Industrieprojekt der ex-GKN Arbeiter durch Spenden zu unterstützen. Weiter Lesen

Ökologische Konversion statt Schließung! Spendenaufruf zur Unterstützung des Fabrikkollektiv exGKN.

Ein Abend zur Unterstützung des Fabrikkollektiv exGKN.

Spenden könnt ihr am Abend selbst oder über >> diese Webseite <<.

Webseite des Fabrikkollektivs: #insorgiamo

14.03.2026 | 19:00 Uhr | SUSI-Bewohner*innen-Treff (Vaubanallee 2, 79100 Freiburg)

Nachdem alle Beschäftigten des damaligen GKN-Werks in Campi Bisenzio bei Florenz im Juni 2021 übers Wochenende gekündigt wurden, haben sich etwa 350 der Ar­bei­te­r:in­nen zusammengeschlossen und eine „unbefristete Betriebsversammlung“ organisiert – eine legale Form der Werksbesetzung, die immer noch ununterbrochen läuft.

Seitdem haben die Kollegen zwei mal vor Gericht gegen die Kündigung gewonnen und sich mit der italienischen Klimabewegung zusammengeschlossen. Gemeinsam haben sie einen Zukunftsplan für das Werk und die Arbeitsplätze entwickelt: Statt Autoteile wollen sie Lastenräder, Photovoltaikmodule und später auch Batterien produzieren.

Dafür haben sie die Genossenschaft ex GKN FOR FUTURE (GFF) gegründet. Der Geschäftsplan und die Finanzierung haben mehreren Prüfungen standgehalten. Auf ihre Initiative hat das Regionalparlament in Florenz ein Gesetz zur Einführung von Industriekonsortien erlassen, die Arbeitergenossenschaften zum Zweck der Reindustrialisierung Industriebrachen übergeben können.

Anfang 2026 hat das im Sommer 2025 gegründete Industriekonsortium jedoch nicht einen Handstreich getan. Ein Großinvestor kündigte an, sich aus der Finanzierung zurückzuziehen. Das Ziel, die erste öffentliche sozial integrierte Fabrik zu eröffnen, ist aktuell akut gefährdet!

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Spendensammlung für die Arbeiter:innen der besetzten Fabrik Vio.Me/Bio.Me in Thessaloniki (Griechenland)

Update (Dez 23): Spendenkampagne für Vio.Me in Thessaloniki beendet!

Dank Spenden von Syndikaten der FAU, Privatspenden sowie den Einnahmen einer Soliveranstaltung im Kyosk in Freiburg, konnten wir insgesamt 1280,00 Euro an die Arbeiter*innen von Vio.Me überweisen. Außerdem bestellte das Syndikat der FAU Freiburg einige Produkte von Vio.Me für seine Mitglieder.

Vielen Dank an alle Spender:innen!


Als 2011 der Besitzer des Chemieherstellers Vio.Me in Thessaloniki Pleite ging, besetzten die Arbeiter:innen die Fabrik und übernahmen die Produktion. So schützten sie nicht nur sich selbst vor der drohenden Arbeitslosigkeit, sondern es gelang ihnen auch die Produktion auf gesellschaftlich sinnvolle Güter umzustellen und als Kollektivbetrieb zu produzieren: Seitdem werden in der Fabrik (umbenannt in Bio.me) vegane und ökologische Reinigungsmittel hergestellt – unter anderem für das Geflüchtetenlager Moria.

Es gab bereits viele Versuche, die Produktion zu behindern, aber die Arbeiter:innen hielten immer, mit breiter Solidarität, dagegen. Jetzt wurde das Grundstück an einen Investor verkauft und die Fabrik steht wieder einmal endgültig vor der Räumung. Wir sammeln deshalb Spenden für die Arbeiter:innen und für anfallende Kosten wie z.B.: Transport und Lagerung der Waren. Jeder Euro wird gebraucht!

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