15.04. | Online-Talk: Mieter:innen-Gewerkschaften. Ein zukunftsfähiges Organisationsmodell für die Mieter:innenbewegung?

Online-Talkrunde mit den Initiativen für eine Mieter:innen-Gewerkschaft in Berlin & Frankfurt

15. April | 19:00 Uhr | Online

Der Link zur Veranstaltung wird zeitnah auf www.rechtaufstadt-freiburg.de veröffentlicht.

Die Problemlagen für Mieter:innen sind in fast allen größeren deutschen Städten dieselben: Stetig steigende Mieten, Verdrängung armer Bewohner:innen aus ihren angestammten Quartieren, Luxussanierungen oder fehlende Instandhaltung bestehender Gebäude, usw.

In vielen Städten wehren sich Mieter:innen in Mietervereinen, selbstorganisierten Mieter-Initiativen oder Recht auf Stadt Gruppen gegen den sogenannten „Mietenwahnsinn“. Doch stoßen diese Initiativen immer wieder an ihre juristischen, politischen und personellen Grenzen.
Ein Ausweg versprechen die Initiativen für eine Mieter:innen-Gewerkschaft. So schreibt die Berliner Initiative: Weiter lesen „15.04. | Online-Talk: Mieter:innen-Gewerkschaften. Ein zukunftsfähiges Organisationsmodell für die Mieter:innenbewegung?“

Wir alle sind der „sogenannte Frauen*kampftag“!: Erklärung: Wir lassen uns nicht spalten!

Die FAU Freiburg unterstützt die folgende Erklärung:

Wir lassen uns nicht spalten! Wir alle sind der „sogenannte Frauen*kampftag“!

„Demonstration zum Frauentag stößt in Freiburg mit Querdenkern zusammen“ (BZ), „Polizei ermittelt nach Auseinandersetzungen bei Demo in Freiburg“ (SWR). Das sind die Schlagzeilen der lokalen Medien, die diese für den 8. März übrighatten. Der 8 März ist seit 110 Jahren einer der wichtigsten historischen Daten, an denen Frauen* und queere Personen für Ihre Rechte einstehen und politische Errungenschaften feiern. Die genannten Medienberichte wurden von Polizeimeldungen abgeschrieben und durch eine Bildsprache untermalt, die ein martialisches Polizeiaufgebot zeigt.

Der Kern der Berichte lautet: „Linksautonome“ sprengen die jährlich stattfindende Demonstration und gefährden die Öffentlichkeit. Weiter lesen „Wir alle sind der „sogenannte Frauen*kampftag“!: Erklärung: Wir lassen uns nicht spalten!“

PM: FAU Freiburg wendet sich mit Kundgebung gegen geplante Einsparungen im Sozial- und Erziehungsbereich

Die Basisgewerkschaft FAU Freiburg kritisiert die Pläne der Stadtverwaltung mitsamt erstem Bürgermeister Ulrich von Kirchbach die Lohnerhöhungen durch den letzten Tarifabschluss im öffentlichen Dienst nicht an die freien Träger weiterzugeben. Zusammen mit anderen Gruppierungen und Gewerkschaften ruft sie am 22. März unter dem Motto „Nicht auf unserem Rücken! Keine Einsparungen im Sozial- und Erziehungsbereich“ um 14.15 Uhr zu einer Kundgebung vor dem Bürgerhaus in Zähringen aus. Dort tagt der städtische Haupt- und Finanzausschuss.

„Viele soziale Einrichtungen finanzieren sich voll oder überwiegend durch die Zuschüsse der Stadt Freiburg. Wenn die Erhöhungen durch die Stadt ausbleiben kommt das einer Aufforderung an die freien Träger gleich die Lohnerhöhungen nicht an uns Beschäftigte weiterzugeben oder Stellen zu streichen, um etwaige Lohnerhöhungen zu »kompensieren«“, so Paul Kraut Mitglied der Arbeitsgruppe Soziale Berufe der FAU Freiburg und selbst als Sozialpädagoge bei einem freien Träger tätig. Stella Meier, Mitglied der FAU Freiburg ergänzt: „Die Weitergabe von Lohnerhöhungen war bisher fest etablierte Praxis in Freiburg. Durch diesen Vorstoß animiert die Stadtverwaltung die freien Träger dazu, nicht mehr den Tariflohn zu zahlen und schwächt somit die ohnehin nicht stark ausgeprägte Tarifbindung in der ganzen Branche.“
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Kundgebung: Nicht auf unserem Rücken! Keine Einsparungen im Sozial- und Erziehungsbereich!

22. März 2021 | 14:15 Uhr | Bürgerhaus Zähringen

Die Freiburger Stadtverwaltung mitsamt erstem Bürgermeister Ulrich von Kirchbach plant aktuell, die Lohnerhöhungen durch den letzten Tarifabschluss im öffentlichen Dienst nicht an die freien Träger weiterzugeben. Da viele soziale Einrichtungen sich voll oder überwiegend durch die Zuschüsse der Stadt finanzieren, kommt dies einer Aufforderung gleich, die aktuelle moderate Lohnerhöhung nicht an uns Beschäftigte weiterzugeben. Entweder bekommen wir also keine Lohnerhöhung oder die Lohnerhöhung wird durch Stelleneinsparungen kompensiert – was für uns zu Arbeitsverdichtung und mehr Stress führen wird. Im Kita Bereich könnten die Mehrkosten auch von den Eltern eingefordert werden. Weiter lesen „Kundgebung: Nicht auf unserem Rücken! Keine Einsparungen im Sozial- und Erziehungsbereich!“

„Von einer besseren Welt für alle“ Podcast über die FAU Freiburg

Studierende der Evangelischen Hochschule Freiburg haben einen Podcast über die FAU Freiburg gemacht. Wir haben mit ihnen darüber gesproche, was wir so machen, wie organisierte Verbesserung von (Arbeits-)Bedingungen aussehen kann und wie es überhaupt so mit den gesellschaftlichen Verhältnissen und einer besseren Welt für alle steht. Also schnappt euch ne ruhige Minute, trinkt n Tee oder geht einfach spazieren mit dem Podcast auf den Ohren – so oder so wünschen wir euch viel Spaß beim Reinhören

Der Jahresbericht 2020 der FAU Freiburg: Corona, Corona, Corona? Nein!

– rdl.de weltweite Solidarität, Uni-Mensen und Kampf um Tariferhöhungen Die FAU-Freiburg: Ein Jahresrückblick 2020

2020 war bestimmt durch die globale Pandemie. Man könnte meinen, der rechte Terror in Hanau, die Klimakrise oder die aussichtslose Lage von Geflüchteten an den europäischen Außengrenzen seien aus einer anderen Zeit. Der Fokus lag auf einem Thema: Corona. Dabei blieben andere Probleme aktuell und spitzten sich teilweise zu.

Berufe von der Pflege über den sozialen Sektor bis zur Lebensmittelversorgung & Logistik sind nun „systemrelevant“. Über die Arbeitsbedingungen in diesen Sektoren wurde diskutiert, die Arbeiter*innen beklatscht – und am Ende dürfen sie trotzdem die Kosten der Pandemie tragen, sind weiterhin prekär beschäftigt, arbeiten oft am Limit und erkranken wesentlich häufiger an Corona. Die Pandemie ist dabei nicht die Ursache vieler seit langem bestehender sozialer Ungleichheiten, sondern hat diese verschärft. Dieser Prozess wird weitergehen, insbesondere auch nach der Pandemie.

Dabei gibt es nun teilweise auch ein neues Bewusstsein dafür, dass plötzliche Veränderungen möglich sind. Das zeigt sich für die FAU Freiburg durch die vielen neuen Mitglieder, die in diesem Jahr beigetreten sind. Auch bundesweit steigt das Interesse an der FAU, zum Beispiel durch die erfolgreiche Unterstützung des Arbeitskampfs von Saisonarbeiter*innen in Bornheim. Weiter lesen “ Der Jahresbericht 2020 der FAU Freiburg: Corona, Corona, Corona? Nein!“

Offener Brief für die Weitergabe der Tariferhöhung an die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst

Liebe Kolleg:innen,

wir (Solibündnis zum Sozial und Erzieher:innen-Streik, Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit (aks Freiburg), Care Revolution, die Belegschaft der „Kita Glacisweg e.V. – Kita auf dem Grethergelände“ und die FAU Freiburg) rufen mit diesem Offenen Brief (pdf) unsere Kolleg:innen im Sozialbereich dazu auf, die Stimme zu erheben und sich gemeinsam dagegen zu wehren, dass die Corona-Krisenkosten auf uns und den Menschen mit denen wir arbeiten abgeladen werden.

Wir rufen euch alle auf, sprecht mit euren Kolleg:innen und unterstützt den Offenen Brief. Wir sammeln Unterschriften erstmals bis zum 10.01.21 um ihn dann zu veröffentlichen.
Sendet eure Unterstützung an aks-freiburg@gmx.de, oder an aks Freiburg, Adlerstr. 12, 79098 Freiburg.

Der Brief soll dann erstmal mit den bis dahin gesammelten Unterschriften vor der ersten Doppelhaushaltslesung an die Presse, Gemeinderat, Verwaltung versendet werden. Und vielleicht machen wir dann auch noch eine kleine Aktion (dazu gerne auch Ideen an uns senden)

Zum Hintergrund noch BZ Artikel, einen aus der Zeit und eine Meldung des SWR wie die Ergebnisse der Tarifverhandlung schon zum Spielball gemacht werden.

Rückmeldungen an: aks-freiburg@gmx.de
Ihr könnt als Einzelperson oder als Gruppe den Brief unterstützen. zum Beispiel:
Einzelne Beschäftigte des [Träger] Freiburg im Bereich [XXX]
Team X der [Träger]
Personen mit ihren Namen

Offener Brief für die Weitergabe der Tariferhöhung an die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst
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Lohnklau im Luxushotel?

Die Basisgewerkschaft FAU Freiburg moniert einen Fall von Lohnbetrug im Hotel „Ludwig Royal“ in Steibis. Ein tschechischer Arbeitnehmer berichtete, dass er dort etwas mehr als einen Monat gearbeitet hat, wobei ihm sein Lohn in vierstelliger Höhe für volle 18 Arbeitstage nicht ausbezahlt wurde.
Auf der Suche nach Hilfe wandte sich der Arbeitnehmer an die FAU Freiburg. Es stellte sich heraus, dass der Arbeitnehmer keinen schriftlichen Arbeitsvertrag bekommen hatte. Eine leider gängige Praxis in der Gastronomie – insbesondere bei der Anstellung ausländischer ArbeiterInnen.
Auf die Forderung der FAU den noch offenen Lohn auszubezahlen, behauptete der Arbeitgeber – ohne Belege – dass der Betroffene Getränke aus dem Hotel entwendet habe, in einem Wert der zufällig fast deckungsgleich ist mit dem ausstehenden Lohn.
„Gerade Migrant*innen werden in Gastronomiebetrieben regelmäßig besonders stark ausgebeutet. Wir werden uns weiter für ihre Rechte einsetzen – auch in diesem Fall – und arbeitsrechtliche Schritte einleiten, sowie gewerkschaftliche Aktionen starten“, erklärt Paul Kraut, Sekretär für gewerkschaftliche Aktion der FAU Freiburg. Generell gelte: „Löhne müssen in voller Höhe ausgezahlt werden – auch wenn kein schriftlicher Arbeitsvertrag vorliegt. Vorabzüge sind nicht zulässig, schon gar nicht auf Grundlage unbelegter Vorwürfe.“

Pressemitteilung: Prekäre Minijobs in Zeiten der Corona-Krise

Zur Berichterstattung „Nicht jeder 450-Euro-Jobber bekommt, was ihm zusteht “  in der Badischen Zeitung am 29.10.2020 und dem Beitrag bei Frontal 21 Gefeierte Corona-Helden Viel beklatscht, kaum Anerkennung 

Die FAU (Freie Arbeiter*innen Union) Freiburg hat bei ihrer Kampagne „Lohn oder Hohn? – Über Arbeit in der Gastro reden…“ in den letzten Jahre erhebliche Missstände in der Freiburger Gastronomie festgestellt.
„Die Erfahrung der FAU in den letzten Jahren zeigt, das die Unwissenheit gerade migrantischer Arbeiter*innen bezüglich ihrer Arbeitnehmerrechte immer wieder ausgenutzt wird“, so das Pressesekretariat der FAU Freiburg. Weiter lesen „Pressemitteilung: Prekäre Minijobs in Zeiten der Corona-Krise“

Anatole Dolgoff: Links der Linken – Sam Dolgoff und die radikale US-Arbeiterbewegung

Lesung am Samstag, 24.10.20 um 10:00 – 12:00 Uhr
KTS – Kulturtreff in Selbstverwaltung (Basler Straße 103) im Rahmen der Anarchistische Buchmesse Freiburg 23.-25. Oktober

Aufzeichnung anarchistische Buchmesse Freiburg 2020: Links der Linken – Sam Dolgoff und die radikale US-Arbeiterbewegung

Sam Dolgoff (1902-1990) war Malerarbeiter und Mitglied der Industrial Workers of the World (IWW), auch Wobblies genannt, von den frühen 1920er-Jahren bis zu seinem Tod. Zusammen mit seiner Ehefrau, Esther Dolgoff, stand er im Zentrum des US-amerikanischen Anarchismus, insbesondere des Anarchosyndikalismus. Ihr Sohn, Anatole Dolgoff (geb. 1937), zeichnet in diesem Buch nicht nur Sam Dolgoffs Leben nach, sondern schreibt gleichzeitig eine leidenschaftliche Geschichte der radikalen Arbeiterbewegung in den USA des 20. Jahrhunderts. Weiter lesen „Anatole Dolgoff: Links der Linken – Sam Dolgoff und die radikale US-Arbeiterbewegung“