aka-Filmclub: 12.07. | Memoria Viva

Die spanische Confederación Nacional del Trabajo, die CNT, ist eine legendäre Gewerkschaft. Während des Spanischen Bürgerkriegs war sie die Speerspitze gegen den faschistischen Putsch General Francos und gleichzeitig der Motor einer Sozialen Revolution, die zumindest für kurze Zeit zeigte, dass eine menschliche Gesellschaft möglich ist. Weiter lesen „aka-Filmclub: 12.07. | Memoria Viva“

Unterstützung für die selbstverwaltete und besetzte Fabrik in Thessaloniki: Seife von bio.me

Vio.me ist eine Fabrik in Thessaloniki, die Baustoffe herstellte und 2011 von ihren Besitzern verlassen wurde. Die Angestellten, seit über einem Jahr unentlohnt, haben sie in der Folge besetzt. Nachdem Interventionen bei den Ministerien erfolglos geblieben sind, haben sie beschlossen, die Fabrik in Selbstverwaltung unter Arbeiterkontrolle weiterzuführen – und nun Bio-Putzmittel herzustellen. Weiter lesen „Unterstützung für die selbstverwaltete und besetzte Fabrik in Thessaloniki: Seife von bio.me“

ArbeitnehmerInnen Selbstmanagement – Erfahrungen, Erkenntnisse und Lehren aus einer besonderen Betriebssituation.

ArbeiterInnenSelbstmanagementWANN | Freitag, 3. Juni, 20Uhr
WO | in der Fabrik e.V. (79104 FR, Habsburgerstr.9)
(Cafe im Hauptgebäude 1.OG links – nicht mit der Kneipe im Vorderhaus verwechseln!).

Was passiert wenn die Führung eines mittelständischen Unternehmens wegen schwerwiegender Versäumnisse abgelöst wird und die ArbeitnehmerInnen in der Folge sich selbst managen. Welche Formen von Enscheidungsprozessen bilden sich aus, wie handeln die Werktätigen, wenn sie sich plötzlich selbst ‚kontrollieren‘ sollen?
Wie gestaltet sich die Verteilung von Ressourcen, wenn ‚die da oben‘ nicht mehr gefragt werden müssen?

Beschäftigte eines mittelständischen Betriebs verwalten sich seit über einem Jahr selbst. Ihnen obliegen die Entscheidungen, wie die Arbeit formal wie inhaltlich strukturiert wird. Die Missstände der konkreten Arbeitssituation können verändert werden, neue Formen und Wege gesucht werden.

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Als eine Gewerkschaft Continental besiegte…. 7. Mai | 20 Uhr | iz3w

AlseineGewerkschaftContinentalbesiegteWANN | Samstag, 7. Mai, 20Uhr
WO | Informationszentrum 3. Welt / iz3w, (in der Aktion Dritte Welt e.V.) Kronenstr. 16a (Hinterhaus), 79100 Freiburg i.Br.
WER | Veranstaltet vom iz3w und der Basisgewerkschaft FAU (Freie ArbeiterInnen Union) Freiburg/Allgemeines Syndikat

Vier Jahre lang dauerte der Arbeitskampf zwischen dem Konzern Continental und der Arbeiterschaft der mexikanischen Reifenfabrik Euzkadi. Im Januar 2005 wurde den Arbeitern – zusammen mit einem Investor – die Firma übertragen. Aus der Firma Euzkadi wurde die Corporación de Occidente, die ehemalige Euzkadi-Gewerkschaft Sindicato Nacional Revolucionario de Trabajadores Euzkadi (SNRTE) organisierte sich als Kooperative (TRADOCC) und ist bis heute zu 50% Inhaber des Unternehmens.
Über den erfolgreichen Arbeitskampf, die Herausforderungen der Kooperative Corporación de Occidente, die Situation der Arbeitsrechte sowie eine mögliche Übertragbarkeit auf andere Arbeitskämpfe spricht Jesús Torres Nuño, ehemaliger Gewerkschafter, während des Konflikts Verhandlungsführer und heutiger Präsident der Kooperative TRADOCC.

FAU: Anarcho-syndikalistische Basisgewerkschaft – Wie funktioniert das?

WANN Freitag 17. Dezember 2010 20 Uhr
WO KTS (Basler Straße 103, Freiburg)

In dieser Einführungsveranstaltung stellen wir die gewerkschaftliche Praxis der Freien ArbeiterInnen-
Union(FAU) anhand kurzer Beispiele vor (Strike-Bike, Arbeitskampf im Kino Babylon Mitte, Ryanair).

Wie ist die FAU strukturell- lokal, bundesweit, sowie international- organisiert und vernetzt? Was macht eine syndikalistische Gewerkschaft überhaupt aus? Warum ist die FAU nicht einfach eine weitere Gewerkschaft, sondern funktioniert fundamental anders als DGB & Co?
Warum Basisautonomie, direkte Aktion und Förderalismus? Warum geben wir uns nicht mit kleinen Verbesserungen zufrieden, wollen auf diese aber auch nicht verzichten?
Warum wir eine andere (libertäre) Kultur im Miteinander anstreben und leben wollen?
Warum wir in unserer Gewerkschaft den Keim für eine andere Gesellschaft legen wollen, indem wir sie dort vorwegnehmen?- all das soll erklärt und diskutiert werden.
Zu Beginn gibt es einen etwa 40-minütigen Vortrag; dazwischen und danach Diskussion.