Fr. 27.10.: FAU – Wie funktioniert das?

Fr. 27.10. 20Uhr, grenzenlos, Adlerstr. 12
Einführung in die Arbeitsweise der Basisgewerkschaft FAU

In einer kurzen Präsentation erklären wir euch unsere Ideale und unsere Organisationsstruktur und zeigen anhand einiger Fallbeispiele wie wir für bessere Lebensbedingungen unserer GenossInnen kämpfen.
Im Anschluss besteht die Möglichkeit über Sinn und Unsinn unseres Konzepts zu diskutieren sowie unsere Gewerkschaftliche Beratung in Anspruch zu nehmen.

Mo. 16.10.: Song X (Bremen) – Kleinkunstpunk und Liedermacherkreuzüber

Mo. 16.10. 20 Uhr (pünktlich!) KTS

Jörg Isermeyer, als Teil von „Revolte Springen“, “Milch & Blut”, “Die Guten” etc. ein Urgestein der RAK (Rotzfreche Asphalt-Kultur), setzt sich mit seinem Solo-Projekt „Song X“ bewusst zwischen alle Stühle.
Pablo Picasso sprach: „Ich suche nicht, ich finde.“ Aber andersrum klingt’s auch gut: „Ich finde nicht, ich suche“ – denn wo die Antwort fehlt, da winkt das Experiment.

So ist „Song X“ eine Art Forschungsprojekt, in dempersönliche Erlebnisse und politische Statements auf anarchischen Trashtreffen, genaue Beobachtungen mit plumpen Ein-Wort-Liedern konkurrieren und ganze Songs auf Zuruf improvisiert werden. Und nicht nur Musik gemacht wird …
Jörg Isermeyer: Gesang, Gitarre & Gerümpel
www.ab-dafuer-records.de

Do. 05.10: Lohn oder Hohn – Über Arbeit in der Gastro reden…

Werde ich durchschnittlich oder grottenschlecht für meine Arbeit bezahlt? Habe ich als Gast eine Ahnung, wie die Arbeitsbedingungen in meiner Lieblingskneipe sind? Welche Probleme haben Gastronomiearbeiter_innen in Freiburg? Wir wollen auf diese und ähnliche Fragen Stück für Stück Antworten liefern. Die Idee dabei ist es, einen Lohnspiegel für Freiburg zu erstellen. Doch wie wollen wir das anstellen? Mit einer im gewerkschaftlichen Kontext lang erprobten und bewährten Praxis: Der Registermethode. Auf diese Art kann man Lohntransparenz herstellen – im einzelnen Betrieb und vielleicht sogar in ganz Freiburg. Auf dass niemand, der einen neuen Gastro-Job anfängt, künftig schlechter bezahlt wird als andere Angestellte, und alle Bescheid wissen, wie hoch die Löhne im Moment sind. Dieses Werkzeug könnte es uns ermöglichen, die Löhne im Gastro-Bereich nach oben zu drücken.

An diesem Abend wollen wir unsere Ideen und Erfahrungen auch anderer FAU-Syndikate vorstellen und mit Dir diskutieren, ob diese Ideen auch in Freiburg umgesetzt werden könnten.

Do. 5. Oktober 20 Uhr
Büro für grenzenlose Solidarität (Adlerstr. 12)

Solidarität mit den kämpfenden Kolleginnen in Frankreich!

Gegen starken gewerkschaftlichen und gesellschaftlichen Widerstand wurde im Sommer 2016 in Frankreich das neue Arbeitsgesetz verabschiedet.
Dies bedeutete für ArbeiterInnen vor allem eine Erhöhung der Wochenarbeitszeit sowie die Aufweichung des Kündigungsschutzes. Der neue Staatspräsident Macron und seine Regierung möchte nun eine weitere „Reform“ der Arbeitsgesetzgebung durchsetzen. Auf die Beschäftigten/ ArbeiterInnen in Frankreich werden dadurch zusätzliche Nachteile zukommen: Weiter lesen „Solidarität mit den kämpfenden Kolleginnen in Frankreich!“

FAU-Veranstaltungen im Herbst/Winter

OKTOBER
– 27.10. 20- 22 Uhr | FAU – Wie funktioniert das? | GRENZENLOS, Adlerstr. 12

NOVEMBER
– 02.11 20-22 Uhr | Vorstellung und Start der Lohnspiegel-Kampagne in der Gastro | GRENZENLOS, Adlerstr. 12
– 05.11. 17 – 19:30 | Kein Gott, kein Herr! – Eine kleine Geschichte der Anarchie | SUSI-Cafe, Vaubanalle 2
– 07.11. 20 – 22 | Heute fange ich an weniger zu arbeiten
| GRENZENLOS, Adlerstr. 12
– 17.11. – 19.11. | aks-Bundtreffesen | PH Freiburg
– 19.11. 17 – 19:30 | Kein Gott, kein Herr! – Eine kleine Geschichte der Anarchie Teil 2 | SUSI-Cafe, Vaubanalle 2

regelmäßige Treffen:
Gewerkschaftliche Beratung: am 1. Donnerstag im Monat 20-21 Uhr im „Büro für GRENZENLOSe Solidarität“ in der Adlerstr. 12 (Grether-Gelände)
Offenes FAU-Treffen | Jeden 3. Freitag im Monat um 20 Uhr. | grenezenlos

aka-Filmclub: 12.07. | Memoria Viva

Die spanische Confederación Nacional del Trabajo, die CNT, ist eine legendäre Gewerkschaft. Während des Spanischen Bürgerkriegs war sie die Speerspitze gegen den faschistischen Putsch General Francos und gleichzeitig der Motor einer Sozialen Revolution, die zumindest für kurze Zeit zeigte, dass eine menschliche Gesellschaft möglich ist. Weiter lesen „aka-Filmclub: 12.07. | Memoria Viva“

Das Beispiel der Gewerkschaft Unite in Aotearoa (Neuseeland): 1. Juni | Arbeiten auf Abruf – Der Kampf gegen Null-Stunden-Verträge

Arbeiten auf Abruf, nicht wissen wie viele Stunden man von Woche zu Woche hat. Sich abschuften in hektischen und unterbesetzten Fast-Food-Läden. Und das für einen Stundenlohn von $ 6,52 (4,44 €), wenn man unter 18 ist. Das war die Realität für Fast-Food-Arbeiter_innen in Aotearoa zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Die Gewerkschaft Unite gründete sich 2003 mit dem Ziel, die prekarisierten Arbeiter_innen zu organisieren und ihre Arbeitsbedingungen radikal zu verbessern. Unite organisierte 2006 den weltweit ersten Starbucks-Streik und erstritt seit ihrem Bestehen die Anhebung des Mindestlohns auf $15,25 (10,38 €), die Abschaffung von sogenannten Null-Stunden-Verträgen, die den Arbeiter_innen keine Mindestarbeitszeit garantieren, sowie die Abschaffung von Jugendlöhnen (der Mindestlohn für Minderjährige liegt unter dem Erwachsener). Was können wir von den Kämpfen Unites lernen? Wie sieht es mit Null-Stunden Verträgen in Deutschland aus und wie können wir uns dagegen organisieren? Nach einer Vorstellung der Kämpfe Unites würden wir diese Fragen gerne mit euch diskutieren.

Wann: Do. 1. Juni 20 Uhr
Wo: Büro für grenzenlose Solidarität (Adlerstr. 12)

Die Veranstaltung findet auf deutsch und englisch statt.

RDL | Fastfood-Streik in Neuseeland macht Spaß! Arbeiter_innen machen Imbissläden dicht

RDL | Vortrag „Arbeiten auf Abruf – Der Kampf gegen Null-Stunden-Verträge“ heute Abend (01.06.2017)“Ein bisschen Optimismus – Man kann sich organisieren und man kann auch mal was gewinnen“

Kommentar: Aus Gründen für die Abschaffung der Leiharbeit!

Dass im Leiharbeitsgewerbe gesetzliche Mindeststandard durch Tarifverträge unterboten werden, ist ein altbekanntes Problem und wird von der FAU seit nunmehr 9 Jahren kritisiert.
Nun willigt die IG Metall in der Metall- und Elektroindustrie in eine Höchstüberlassungsdauer von sage und schreibe 48 Monaten ein. Weiter lesen „Kommentar: Aus Gründen für die Abschaffung der Leiharbeit!“

Schritte gegen zu wenig Lohn für zu viel Lebenszeit: 14.5 18-20 Uhr | Heute fange ich an weniger zu arbeiten

Lohnarbeit ist ein bestimmender Umstand dieser Gesellschaft. Wir verbringen sehr viel Zeit damit, diese können wir auch zur politischen Arbeit nutzen um das Verhältnis von Arbeit und menschlicher Emanzipation beackern.
An diesem frühen Abend wollen wir gemeinsam mit euch einen bunten Strauß an Möglichkeiten der individuellen, kollektiven und politischen Intervention in die Lohnarbeitswelt vorstellen und mit euren Erfahrungen vielleicht auch Neues gegen prekäre Jobs, Arbeitsverdichtung und Lohnarbeit entwickeln. Weiter lesen „Schritte gegen zu wenig Lohn für zu viel Lebenszeit: 14.5 18-20 Uhr | Heute fange ich an weniger zu arbeiten“

mit direkter Aktion zum Lohn: Besuch doch mal deinen Chef….

Wir veröffentlichen ja nicht immer alles was wir so an Arbeitskämpfen machen, aber das passt zur Veranstaltung: „Selbstorganisierung im Stadtteil – Basisinitiative oder Bündnispolitik“
Besuch doch mal deinen Chef….
Vor zwei Monate kam ein FAUler mit einer Person ins Gespräch. Dabei kam raus das der Person Lohn vorenthalten wurde. Der Chef scheint die Unwissenheit der Person auszunutzen und vertröstete ihn immer wieder und zahlte den Lohn nicht. Wir machen ja öfters die Erfahrung das Unwissenheit, gerade auch Menschen mit Migrationshintergrund, ausgenutzt wird. Im Gespräch kam ebenso raus, dass beim vorherigen Job ebenso um Teil des Lohnes geprellt wurde.
Kurzum beim direkten Besuch des Chefs der fastfood-Kette durch die FAU kam der in Aktion und ging zum Bankautomaten und zahle die fehlende Kohle sofort aus. So kann schnelle direkte Hilfe auch aussehen. Und so konnte ohne ein Gericht zu bestellen direkt – bei der nicht gerade kleinen fastfood-Kette – der Lohn eingetrieben werden.

Wir kriegen nur wofür wir kämpfen – IT‘ S TIME TO ORGANIZE!

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