Die spanische Confederación Nacional del Trabajo, die CNT, ist eine legendäre Gewerkschaft. Während des Spanischen Bürgerkriegs war sie die Speerspitze gegen den faschistischen Putsch General Francos und gleichzeitig der Motor einer Sozialen Revolution, die zumindest für kurze Zeit zeigte, dass eine menschliche Gesellschaft möglich ist. Weiter Lesen
Schlagwort: Soziale Kämpfe
Selbstorganisierung im Stadtteil – Basisinitiative oder Bündnispolitik
Spätestens seit der globalen Krise 2008 sind »Arbeit und Wohnen« wieder Thema in der Linken. Nicht nur weil selbst der »abgeschwächte« Kriseneinbruch hier in Deutschland viele ArbeiterInnen an beiden Punkten in die Zange nimmt: Angriff auf die Löhne und höhere Renditen auf (Wohn-)Immobilien sollen Gewinne und Investitionen stützen. Auch die Linke selber kommt in die Zange – mehr Arbeit und steigende Mieten erschweren kontinuierliche politische Organisierung. Deshalb versucht die Worker Center Initiative Freiburg Ausbeutungsbedingungen und globale Klassenkämpfe zu thematisieren, und die Recht-auf-Stadt-Initiative nimmt Mieten und Wohnen in den Focus. Aber ohne Ansätze von eigenständigen (Klassen-)Kämpfen und Selbstorganisierung bleibt es schwer, über eine Agitation linker Kreise hinauszukommen.
Seit 2014 gibt es in Hamburg die Gruppe »Wilhelmsburg Solidarisch«, die einen Anlaufpunkt bietet für alle, die mit Chefs, Vermieter*innen oder Behörden Probleme haben und sich gegenseitig beraten und unterstützen wollen. Eine »Alltagsorganisierung« die sie explicit als Alternative zur »pseudo-politischen« Kampagnen- und Bündnisspolitik« durchbuchstabieren.
Die Themen sind vielfältig und reichen von Lohnklau, Jobcenterschikane, Zwangsräumungen und Aufenthaltsproblemen bis zu Beitragsrückforderungen von Krankenkassen. Wo es möglich und sinnvoll ist, setzt die Initiative dabei auf öffentliche und direkte Aktionen. Gleichzeitig versuchen sie, die Ursachen nicht in individuellem Fehlverhalten zu suchen, sondern die zu Grunde liegenden gesellschaftlichen Verhältnisse zu thematisieren und zu bekämpfen.
Mit zwei Vertreter*innen der Gruppe wollen wir über ihre politischen Ziele und bisherigen Erfahrungen diskutieren, aber auch welche Probleme und Grenzen es dabei gibt, eine solidarische Selbstorganisierung im Stadtteil auf die Beine zu stellen und am Laufen zu halten.
Zeit: Donnerstag, 06.04.2017, 20 Uhr
Ort: Susi-Bewohner*innentreff, Vaubanallee 2
Veranstalter*innen: Worker Center Initiative Freiburg / Recht auf Stadt – Freiburg
1. Mai 2017: Der Arbeitskampf kennt keine Grenzen!
[DE] [EN] [PL] [IT] [ES] [FR] Das Internationale Komitee der FAU ruft auf, zum 1. Mai 2017 die Solidarität mit Migrant*innen in den Mittelpunkt zu stellen, die wie wir Arbeiter*innen sind, aber als migrantische Arbeiter*innen in besonderer Weise unter den gegenwärtigen politischen Verhältnissen leiden und kapitalistischer Ausbeutung ausgesetzt sind.
Aufruf zur Beteiligung am Aktionstag – 1. Mai 2017
Der Arbeitskampf kennt keine Grenzen!
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Freiburger Aktionskonferenz Care Revolution
Aufruf an alle im Südwesten Deutschlands, sich Samstag, den 20. Mai 17, freizuhalten. An diesem Tag findet von 12 bis 18 Uhr in der Universität Freiburg (KG I, HS 1010) die Freiburger Aktionskonferenz unter dem Titel „Sorge ins Zentrum – Care Revolution als Perspektive“ statt. Weiter Lesen
Los geht’s für den 8. März in Freiburg!
Unser Feminismus bleibt …
… antirassistisch, antikapitalistisch, international und vor allem solidarisch!
Deshalb gehen wir auch in diesem Jahr am 8. März – dem internationalen Frauen*kampftag wieder auf die Straße. In langer Tradition und mit vielen feministischen, antirassistischen und antikapitalistischen Bewegungen weltweit, wollen wir die Gleichberechtigung der Geschlechter und neue gesellschaftliche Konzepte erstreiten. Denn es zeigt sich immer noch deutlich, wie notwendig eine konsequente feministische Perspektive und ein gemeinsamer solidarischer Kampf sind und bleiben.
Übersetzungen des Aufrufes in verschiedenen Sprachen findet ihr hier – die auch regelmäßig ergänzt werden. Fühlt euch eingeladen diese gerne unter Freund*innen, Bekannten, in der Familie, am Arbeitsplatz oder in Sozialen Netzwerken zu verbreiten.
Wir laden euch außerdem herzlich ein die eine oder andere Veranstaltung aus dem vielseitigen Angebot zu besuchen. Diese findet ihr unter Termine. Der Eintritt ist kostenfrei. Wer aber trotzdem etwas beisteuern möchte, darf natürlich gerne etwas spenden.
Und nicht zuletzt freuen wir uns euch auf der Straße zu sehen!
Mehr Infos unter 8maerzfr.tk




